Über die Zukunft des HTI

 

Der Vorstand unseres Vereins hatte auf seiner Sitzung am 05. Mai 2008 den Peenemünder Bürgermeister, Herrn Barthelmes, sowie den Leiter des HTI, Herrn Mühldorfer-Vogt, eingeladen.

Wie auch aus der Presse zu erfahren war, hat sich das Kabinett der Landesregierung mit der Zukunft des HTI beschäftigt. Eine interministerielle Arbeitsgruppe hat dazu schon getagt. Der Chef der Staatskanzlei, Reinhard Meyer äußerte sich so: „Jetzt gilt es Konzepte für einen langfristigen Bestand des HTI, …, zu entwickeln. In einem zweiten Schritt müssen nun tragfähige Konzepte für die Zukunft des HTI erarbeitet werden.“

Zu diesen Problemen wollte der Vorstand beide Verantwortliche hören und im Weiteren beraten, wie der Verein mit einbezogen werden kann.

Herr Mühldorfer-Vogt bestätigte, dass das HTI beauftragt wurde, dafür die notwendige Zuarbeit zu leisten.

Wir teilen die Auffassung, dass es sowohl um weitere attraktive Angebote für die Besucher des HTI gehen muss, als auch um eine ev. neue Rechtsform für das HTI. Bisher ist die Gemeinde alleiniger Träger des Museums. Herr Barthelmes ließ offen, welche Rechtsform nun die mögliche wäre. Erst müssen Wirtschaftsprüfer beurteilen, was für das HTI das Beste ist.

Bürgermeister von Peenemünde

Rainer Barthelmes

Leiter des HTI, Herrn Mühldorfer-Vogt

Für uns als Vorstand ist es wichtig, dass nicht über die Köpfe der Beteiligten vor Ort entschieden wird. Wir unterstützen alle Bestrebungen, das Überleben des HTI finanziell zu sichern.

Gleichzeitig können wir es uns nicht leisten, wieder einen Weg einzuschlagen, der dem Interesse der Besucher an der Peenemünder Geschichte abträglich ist. Mit der neuen Gestaltung des Außengeländes im HTI und dem historischen Radweg ist bereits ein guter und wichtiger Anfang gemacht.

Ich glaube im Namen aller Mitglieder unseres Vereins zu sprechen, dass wir im engen Kontakt mit dem Bürgermeister von Peenemünde und dem Leiter des HTI unseren Beitrag leisten werden.

 

K. F.

 

Original-Walter-Schleuder – neue Attraktion im HTI

 

Am 18. Mai 2008, dem Tag des Denkmals, wurden der Öffentlichkeit nach zweieinhalbjähriger Arbeit die restaurierten 9 Teile einer Walter-Schleuder präsentiert. Dank der finanziellen Unterstützung unseres Vereins wurden im Januar 2006 16 Originalteile aus Twente (Holland) erworben.

Leider stellte sich bei der Restaurierung heraus, dass die Segmente zwei verschiedenen Schleudertypen angehören. So fiel die Entscheidung die neun am besten erhaltenen Elemente zu zeigen. Sieben Elemente wurden auf dem neuen Gestell unten befestigt, eins in der Mitte und das letzte Segment am oberen Ende. Leider sind dadurch zwei Lücken entstanden, weil man die Gesamtlänge von ca. 42 Meter zeigen will. Dem technisch interessierten Besucher wird das nicht besonders gefallen. Es ist ein Kompromiss, weil auch der Unterbau, auf dem die Segmente ruhen, von den Originalteilen absticht. „Es ist eine reine Zweckkonstruktion, die nur die Teile in der Position halten soll, in der sie sich einst befanden“; erläuterte der Metallrestaurator Herr Hofmann.

Die über 60 Jahre alten, stark korrodierten, Segmente wurden nicht restauriert, sondern konserviert. Man sieht ihnen also an, dass sie im Einsatz waren. Herr Hofmann und seine Mitarbeiter von der BQG Mölschow haben eine hervorragende Arbeit abgeliefert. Dieses neue Exponat im Außengelände des HTI gibt dem Besucher die Möglichkeit, sich mit den Ausmaßen dieser Anlage vertraut zu machen.

 

Was war die Walter-Schleuder?

Unser verehrtes Vereinsmitglied, Botho Stüwe, hat in seinem Buch „Peenemünde-West“, ab der Seite 584 sehr eingehend das Problem der Schleuder, ihren Aufbau und ihre Verwendung für die Fi 103 (FzG 76) beschrieben.

Danach bestand die Konstruktion der Walter-Schleuder bei der späteren Einsatzvariante (Das ist die Schleuder im HTI) aus einem Rohr von 300 mm Durchmesser und einer Länge von

42 m, die sich aus sieben Rohrstücken (Schüssen) von je 6m zusammensetzt. Diesem Rohr wurde ein Anfangsstück von etwa 3 m vorangesetzt, womit sich eine Gesamtlänge von etwa 45 m ergab. Das Rohr hat über die gesamte Länge oben einen Schlitz, durch den die Nase eines Kolbens herausragte, die unter die Fi 103 fasst und diese mitnimmt. Das Rohr wird durch einen kräftigen Eisenrahmen zusammengehalten. Die ganze Konstruktion ruhte auf acht Stahlgitterstützen mit sich vergrößernder Höhe, die am Schleuderende 5m erreichte.

 

   Walter-Schleuder mit Fi-103 Modell in Peenemünde       Foto: L. Hübner

Der Antrieb für die Walter-Schlitzrohr-Schleuder, “WR 2,3“, (Walter-Rohrschleuder 2,3 t) erfolgte durch die chemisch gebundene Energie des Wasserstoffsuperoxyds, dem so genannten „kalten“ Walter-Verfahren. Das 80 %ige H2O2 (T-Stoff) wurde mit Hilfe der Katalysatorlösung  Kalzium- oder Kaliumpermanganat (Z-Stoff) zersetzt, wobei das entstehende Sauerstoff-Dampf-Gemisch in das Spaltrohr der Schleuder hineindrückte, wo es mit rasant steigendem Druck die Stirnfläche des Kolbens beaufschlagte. Der Schleudervorgang dauerte etwa 0,8 bis 1 sec.

 

Der Name Walter-Schleuder geht auf die Firma Walter (Inhaber Prof. Dr. Walter) in Kiel zurück. Das RLM entschied sich damals für die Walter-Schleuder, weil sie anders als die Borsig-Schleuder in Peenemünde-West, einfacher für den Truppeneinsatz zu verwenden war.

1943 wurden die ersten Walter-Schleudern bei MAN und anderen Herstellern gebaut, nach Peenemünde verladen und bei Zempin in der Feldstellung des Lehr- und Erprobungs-kommandos montiert. Die Fundamente für die Stützen sind heute noch zu sehen.

 

K. F.

 

 

Geschichte und Gegenwart

 

Peenemünder Goldschatz kommt ins HTI

 

Bei einer Veranstaltung zur Eröffnung der Museumstage in Wolgast, am 06. Mai 2008, habe ich in einer Vitrine eine Kopie des berühmten Peenemünder Goldschatzes entdeckt.

Der uns bekannte Metallrestaurator, Herr Wolfgang Hofmann, hatte den ersten Satz einer, von ihm gefertigten Nachbildung dem Museum Wolgast übergeben.

 

Diese Duplikate sind aus Bronze gegossen und haben eine vergoldete Oberfläche. Den zweiten Satz erhält das HTI im Spätsommer für eine Ausstellung über die Geschichte Peenemündes vor 1936.

Den dritten Satz erhält das Kulturhistorische Museum Stralsund, wo auch die Originale verwahrt werden.

 

Was hat es mit dem Peenemünder Goldschatz auf sich?

 

Bei Aufforstungsarbeiten im Jagen 79 des Peenemünder Waldes fand die Waldarbeiterin Berta Lüder, am 16. April 1905, zwei und einen halben goldenen Ring, einen Teil des später berühmten gewordenen Peenemünder Goldschatzes. Der Fundort befand sich an der Westspitze der Insel Usedom gegenüber dem Ruden. Der Förster Schönherr berichtete dem Wolgaster Magistrat über den Fund und erhielt den Auftrag für Nachgrabungen.

Drei Jahre später, am 28. und 29. Januar 1908, fand man an der gleichen Stelle weitere fünf Ringe. Um die Erhaltung und Sicherung dieses Goldschatzes machte sich der Förster Schönherr sehr verdient. Als Ergebnis schrieb er am 30. Januar 1908 den Wolgastern Stadtherren: „Dem Wohllöblichen Magistrat zeige ich gehorsamst an, dass an der Goldfundstelle auf einer Fläche von acht Metern Länge und vier Metern Breite und in Tiefe bis auf das Grundwasser, sorgfältige Ausgrabungen stattgefunden haben. Dabei sind fünf goldene Armspangen gefördert worden, die ich hiermit gehorsamst überreiche.“

 

Die nordischen “Goldringe von Peenemünde                         Bild: Peenemünde Info

 

Die armreifähnlichen Ringe sind 800 bis 900 Jahre alt und von nordischer Herkunft. Der Fund stammt aus der Zeit der Jomswikinger und ist in Pommern außerordentlich selten. Er steht im Zusammenhang mit dem Expandieren des Siedlungsgebietes der Wikinger bis an das damalige slawische Territorium. Vom Grundeigentümer der Stadt Wolgast wurde der Schatz an das Landesmuseum in Stettin übergeben. Heute ist er, wie bereits erwähnt, im Kulturhistorischen Museum Stralsund zu besichtigen.

 

Für Peenemünde ist er von großer Bedeutung. Ist er doch ein weiterer Beleg für das frühe Siedlungsgebiet am Peenemünder Haken.

 

K. F.

 

Peenemünde im Spiegel der Presse

 

Ostseezeitung 07.05 08

„Neue Trägerschaft bringt Planungssicherheit“


Peenemünde Am Montag traf sich in der Schweriner Staatskanzlei die „Arbeitsgruppe Peenemünde“ (OZ berichtete). In welcher Rechtsform künftig das Historisch-Technische Informationszentrum – bislang Eigenbetrieb der Gemeinde – finanziell überleben kann, soll bis zum Jahresende geklärt werden. Darüber sprachen wir mit HTI-Chef Christian Mühldorfer-Vogt und der Kämmerin des Amtes Usedom-Nord, Kerstin Teske.

OZ: Welche Hausaufgaben haben Sie aufbekommen?

Mühldorfer-Vogt: Für das Konzept mit dem Stufenplan müssen natürlich die Strukturen aufgrund der Wirtschaftlichkeit beleuchtet werden. Diese Zuarbeit müssen wir leisten. Auf dieser Grundlage können dann Wirtschaftsprüfer beurteilen, welche Rechtsform für das HTI geeignet wäre.

OZ: Welche wäre es denn?

Mühldorfer-Vogt: Das ist schwer zu sagen. In Betracht kommen eine gemeinnützige GmbH oder eine Stiftung. Letztere würde ich favorisieren. Entscheidend ist, dass wir mit einer neuen Trägerschaft eine Planungssicherheit bekommen. Auf Dauer ist die Gemeinde Peenemünde mit der Trägerschaft überfordert. OZ: Wie stellt sich die finanzielle Situation des Museums dar?

Teske: In den Jahren 2005 und 2006 lag das Minus des Museums bei rund 150 000 Euro. Im vergangenen Jahr sah es viel besser aus. Nach vorläufigen Berechnungen liegt das Defizit gerademal bei 8000 Euro. Das war aber nur aufgrund von Sparmaßnahmen möglich. In diesem Jahr steuert das Land bekanntlich 300 000 Euro zur Deckung des Defizits bei. Wir brauchen dringend eine Lösung, damit das Museum finanziell auf eigenen Beinen steht. Nur langfristige Konzepte helfen.

OZ: Wann kommt die Arbeitsgruppe erneut zusammen?

Teske: Anfang Juni soll es das nächste Treffen geben. Interview: HNI

 

Ostseezeitung, 07. 05 08

Arbeitsgruppe „Kultur im Usedomer Norden“ gegründet


Peenemünde Die gute Resonanz auf die erste Museumsnacht im September letzten Jahres im Inselnorden Usedoms hat die Macher ermuntert, sich zusammenzuschließen. In der jetzt gegründeten Arbeitsgruppe „Kultur im Usedomer Norden“ soll die Kultur als das Charakteristikum des Inselnordens herausgestellt und dementsprechend vermarktet werden. Der Arbeitsgruppe gehören das HTI Peenemünde, das Maritim-Museum, Spielzeugmuseum, Pommersche Bettenmuseum, „Usedom Aktiv“ Mölschow, Schmetterlingsfarm Trassenheide, Tauchgondel Zinnowitz, Vorpommersche Landesbühne und das Pferdetheater Bannemin an. Jährlich besuchen immerhin ca. 750 000 Besucher die einzelnen Stätten.

 

Ostseezeitung 19. 05 08

HTI-Zeitinsel nimmt jetzt Kontur an


Peenemünde Gestern wurde im Historisch-Technischen Informationszentrum (HTI) mit der so genannten Walther-Schleuder, einem Gerät zum Abschuss des Flügelgeschosses V1, ein für eine bestimmte Peenemünder Ära stehendes Großexponat übergeben. HTI-Leiter Christian Mühldorfer-Vogt sprach davon, dass „damit nun ein Glied der Zeitinsel 1936 bis 1945“ den Museumsbesuchern im Freigelände zugänglich sei. Unter fachlicher Leitung des Wolgaster Restaurators Wolfgang Hofmann und mit tatkräftiger Hilfe eines Teams der in Mölschow ansässigen Regionalgesellschaft Usedom-Peene habe man bewusst darauf verzichtet, die Schleuder zu restaurieren, sondern sei den Weg gegangen, durch behutsame Konservierung ihr Alter von mehr als 60 Jahren und ihre bewegte Geschichte sichtbar bleiben zu lassen. D. B.

 

Ostseezeitung 22. 04.08

Erste Duplikate vom Peenemünder Goldschatz fertig


Peenemünde Seit 1982 ist eine Plastenachbildung vom „Goldschatz aus Peenemünde“ im Wolgaster Museum zu sehen. Die siebeneinhalb Armringe aus dem 11. Jahrhundert sind inzwischen laut Museumschefin Bärbel Roggow „unansehnlich“ geworden. „Sie erfüllen längst nicht mehr die Erwartungen der Besucher.“ Umso mehr freut sie sich auf den 6. Mai – die Eröffnung der Museumstage. Dann wird nämlich der Wolgaster Metallrestaurator Wolfgang Hofmann den ersten Satz seiner Nachbildung des Goldschatzes dem Museum der Herzogstadt überlassen. „Ich stecke mitten in der Arbeit. Fünf Ringe sind mittlerweile fertig. Da fehlt nur noch das Gold auf der Oberfläche“, so Hofmann gestern auf Nachfrage. Als Grundstoff habe er für die Duplikate Bronze verwendet.

Mit der Heimkehr des Goldschatzes nach Peenemünde müssen sich die Macher des Historisch-Technischen Informationszentrums (HTI) Peenemünde aber noch etwas gedulden. Laut Hofmann soll der von ihm gefertigte zweite Satz etwa im Spätsommer im HTI gezeigt werden. Geplant ist, die goldenen Armringe im Rahmen der Ausstellung des HTI über die Geschichte Peenemündes vor 1936 zu zeigen.

Der dritte Satz des Goldschatzes, den Hofmann in seiner Werkstatt anfertigen will, soll an das Kulturhistorische Museum in Stralsund gehen. Dort ist das Original des Goldschatzes verwahrt, das aber aus Sicherheitsgründen nicht gezeigt wird. Im Museum zählt es zu den wertvollsten Beständen.

Am 16. April des Jahres 1905 soll eine Waldarbeiterin die goldenen Schmuckstücke beim Pflanzen von Kiefern am Peenemünder Haken gefunden haben. Den wertvollen Fund bekam der Magistrat der Stadt Wolgast. Die Frau soll 120 Mark Finderlohn bekommen haben.

 H. NITZSCHE

 

 

Aus der Arbeit unserer Mitglieder

 

 

Aus Anlass des 50. Raumfahrtjubiläums erschien in der Huntsville Times ein Interview mit Hans Fichtner.

Originaltext in Englisch von Mike Marshall, Huntsville Times.

Übersetzung für das Infoblatt von G. Helm

 

Teamwork war der Schlüssel zum Erfolg

 

Nach seinem Frühsport trägt er zu Hause legere Kleidung. Dreimal in der Woche geht er, obwohl blind, zum Schwimmen. Hans Fichtner macht das so seit über 30 Jahren. Als es seine Augen noch ermöglichten, fuhr er fünfmal in der Woche in das Freizeitcenter und drehte seine Runden.

 

Als ein Mitglied des Peenemünder Teams um Wernher von Braun war er der Chefentwickler für die elektrischen Systeme von Redstone, Jupiter und Saturn. Er schätzt, dass er in Zeiten der größten Raumfahrtaktivitäten etwa 350 Angestellte zu betreuen hatte, davon waren 250 Ingenieure und etwa 100 Werkstattleute zur Geräteproduktion. "Wissen Sie, ich stand nie im Rampenlicht“, sagt Fichtner. "Ich wollte das auch nicht. Ich mag es nicht wenn man glaubte, es wäre mein Verdienst. Es ist das Team. Ich bin nur eine Person des Teams. Wenn das nicht funktioniert, geht gar nichts. Jeder ist wichtig, Große und Kleine. Das Team stand für mich an erster Stelle."

Das original von Braun Raketenteam hatte etwa 110 Mitglieder. Fichtner ist einer von sieben, die heute noch leben.

                                                                                                           

Er kam im Juli 1959 nach Huntsville, fast zwei Monate nachdem die ersten deutschen Raketenforscher von Neumexiko umgesiedelt wurden. Sie arbeiteten auf dem Gelände des Redstone Arsenals, bekannt als "Squirrel Hill". Heute ist dort der Offiziersclub. Viele Gebäude waren damals geschlossen, einige waren mit Senfgas verseucht, das im Krieg hier hergestellt wurde.

Fichtners Arbeitsplatz war im ehemaligen Armeehospital. Er fing an mit einer Gruppe von 50 Leuten. Zuvor war jedoch das elektrische System des Gebäudes zu erneuern. "Es dauerte eine Weile bis die Werkstätten eingerichtet waren“, erzählt Fichtner. In diesem alten Hospital setzte die Gruppe um Fichtner die Arbeit fort, die das von Braun-Team in Fort Bliss angefangen hatte.

Drei Jahre später, am 20. August 1953 wurde die erste Redstone-Rakete gestartet. Erst vier Jahre später starteten die Russen den ersten Sputnik.

"Wir arbeiteten seit einem Jahr an Satelliten“, berichtet Fichtner. "Als Sputnik kam, waren wir schon fertig. Wir wollten ihn starten, aber die Politik ließ uns nicht."

Charles Wilson, der damalige Verteidigungsminister, übergab das Satellitenprogramm an die US-Navy. Von Braun und sein Team durften nur noch an Raketen mit einer Reichweite von 200 Meilen arbeiten.

Sputnik bewirkte, dass diese Beschränkung sehr schnell aufgehoben wurde. "Plötzlich waren wir wieder gefragt“, sagt Fichtner. John Medaris, Chef der Army Ballistic Missile Agency, sagte zu, dass die deutschen Wissenschaftler in drei Monaten eine Jupiter C  startklar hätten für den ersten amerikanischen Satelliten Explorer I.

"Alle fragten sich, wie die das wohl in 90 Tagen schaffen können" sagt Fichtner. "Aber wir waren uns unserer Sache sicher."

Am 31. Januar 1958  wurde Explorer I gestartet und ab da änderte sich Fichtners Leben. "Es war plötzlich sehr viel zu tun mit Mercury und Redstone“, sagt er.

Der Höhepunkt seiner Arbeit kam am 16. Juli 1969 als der erste bemannte Mondflug, Apollo11, gestartet wurde. Fichtner war zuständig für die zweite und dritte Saturn-Stufe und ebenfalls für das automatisierte Countdownsystem für Apollo.

"Das war das beste, was ich je gemacht habe“, erzählt er. "Ich hatte einen Simulator in Huntsville. Jede Änderung wurde erst damit geprüft, bevor diese an das Cape zur Saturn weitergegeben wurde. Der Simulator lief parallel zu den Startvorgängen am Cape. Alle zwölf Starts wurden so durchgeführt. Nur zweimal gab es eine Unterbrechung. Eine wegen des Wetters und eine zweite wegen eines Schiffes im Sicherheitsbereich auf See.

"So gab es keinerlei Störungen“, sagt Fichtner. "Wir mussten keinerlei Änderungen vornehmen. Ich war sehr stolz darauf."

 

 

 

 

 

 

 

 

œ Wir gedenken unseres verstorbenen Mitglieds

 

Günter Koch

 

*13.01.1949         † 18.04.2008

 

Wir trauern um ein verdienstvolles Mitglied unseres Vereins.

 Großen Anteil hatte er an einer zielgerichteten Vereinsarbeit.

Er nimmt in unserer Erinnerung einen festen Platz ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir danken für Spenden

 

Herr Stüwe, Botho                                  50,00 €
Herr Dipl.Ing. Doletschek,Wilhelm         100,00 €
Frau Reimer, Margarete                          56,00 €
Herr Giesendorf, Frank                           50,00 €
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Im April hatten Geburtstag

 

Madame Maria Bertram, Paris; Herr Klaus Felgentreu, Karlshagen;

Herr Rolf - Dieter Basler, Elmshorn; Herr Werner Kuffner, Neuhausen;

Herr Jürgen Pein, Kirchheim; Frau Ursula Oehmke, Bad Oldeslohe;

Herr Friedrich Schleifenbaum, Tangstedt-Rade;

 

 

Im Mai hatten Geburtstag

Herr Kurt Bornträger, Ahrweiler; Herr Gerhard Brüning, Oldenburg

Frau Ulrike Chust, Peenemünde; Herr Sven Grempler, Zempin; Herr Ralf Rödel, Karlstein;

Herr Wolfgang Vetter, Greiz/Sachswitz; Herr Kurt Graf, München;

Herr Michael Beinhardt, Duisburg

 

 

Im Juni haben Geburtstag

 

Herr Dipl.-Ing. Heinz Bader, Wien; Frau Doris Dornberger, Kronberg;

 Herr Hartmut Stöckmann, Pritzier; Herr Gerhard Helm, Norderstedt;

Frau Maria Klar, Flensburg; Herr Rainer Koch, Peenemünde;

Herr Andre Kleinert, Ballenstedt; Frau Ute Schäfer, Wanderup;

Frau Helga Hagen; Syke; Herr Bruno Krauspenhaar, Hohndorf

 

 

 

 


Herausgeber: Verein zur ,,Förderung und Aufbau eines Historisch-Technischen Museums Peenemünde -Geburtsort der Raumfahrt" e.V., Peenemünde

Anschrift: Förderverein Peenemünde e. V.  Waldstraße 03  17449 Karlshagen; Tel.: 038371/20106; 038371/20695

e-mail: lutz-huebi@gmx.de   Homepage: www.foerderverein-peenemuende.de

Gestaltung: Lutz Hübner, Klaus Felgentreu, Karlshagen und G. Helm, Norderstedt; Layout und Druck: Hoffmann-Druck Wolgast

Alte Rechte, einschließlich Fotokopie, Mikrokopie, Verfilmung, Wiedergabe durch Bild-, Ton- oder Datenträger jeder Art und des auszugsweisen Nachdrucks, vorbehalten. Die Vervielfältigung des Ganzen und von Teilen hieraus ist nicht gestattet, außer nach Einwilligung. Strafbar macht sich, wer in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen ohne Einwilligung der/des Berechtigten ein Werk vervielfältigt

Bankverbindung:: Beitragskonto: 384 000 487;     Spendenkonto: 384 001 432       Bankleitzahl: 150 505 00 Bank: Sparkasse Vorpommern

Vereinsinformation

 

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2008

 

 

 

Sehr geehrtes Mitglied, werte Freunde unseres Vereins,

 

wir laden Sie hiermit zu unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung ein.

 

Termin:                                  28.09.2008                 10.oo - 12.3o Uhr

 

Ort:                                        Konferenzraum Hotel „Baltic“

 

Tagesordnung:                      1. Jahresbericht des Vorstandes

2.   Bericht des Schatzmeisters und Kassenprüfers

3.   Aussprache zu den Berichten

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Vorstand des Fördervereins Peenemünde

 

Volkmar Schmidt

1.Vorsitzender

 

 

 

 

 

 

Jahreshauptversammlung des Fördervereins Peenemünde e.V.

im Jahr 2008

 

Liebe Vereinsfreunde,

 

Unser trationelles Treffen mit Jahreshauptversammlung findet im Zeitraum vom 25.09.08 bis 26.09.08

 

wie gewohnt in Zinnowitz ( Hotel Baltic ) statt.

 

Wir laden Sie hiermit herzlich ein. Ein Zimmer können Sie mit dem Hinweis „Treffen ehemaliger Peenemünder“ im Hotel Baltic buchen. Sollte es Probleme geben, rufen Sie uns bitte umgehend an.

 

 

 

 

 

Programmablauf unseres diesjährigen Treffens

 

Donnerstag, den 25.09.2008   Anreise bis 18.oo Uhr

19.3o Uhr Begrüßung und Einweisung in das Programm.

 

Freitag, den 26.09.2008          09.oo Uhr        Abfahrt zu einer Exkursion

                                               18.oo Uhr        Rückfahrt zum Hotel

                                               20.oo Uhr        Vortrag: Thema wird noch bekannt gegeben

 

Sonnabend, d. 27.09.2008      10.oo Uhr        Abfahrt zum HTI

                                               10.3o Uhr        Erinnerungsfoto an der A-4 u. Rundgang im HTI

                                               13.oo Uhr        Mittag

                                                                       Rückfahrt mit der UBB oder privat

                                               19.3o Uhr        Gemeinsamer Abend im „Baltic“

 

Sonntag, d. 28.09.2008           10.oo Uhr        Jahreshauptversammlung ( lt. Tagesordnung )

                                               12.3o Uhr        Mittag

                                               14.oo Uhr        Zur freien Verfügung

                                               20.oo Uhr        Gemeinsamer Abend im „Baltic“

 

Montag, den 29.09.2008         Verabschiedung und individuelle Abreise

 

Zur Planung des Treffens benötigen wir einige Informationen.

Wenn Sie in diesem Jahr dabei sein wollen, dann senden Sie uns bitte eine Antwortkarte bis zum 31.07.2008 zu.

 

 

Volkmar Schmidt

  1. Vorsitzender

 

"

 

 

 

An den

Herrn Volkmar Schmidt

Förderverein Peenemünde e. V.

Straße der Freundschaft 24

 

17449 Karlshagen

 

 

 

Teilnahmebestätigung

 

Ich nehme mit.......... Personen an der Exkursion teil.

 

Ich nehme mit.......... Personen an der Jahreshauptversammlung teil.

 

 

Unterschrift……………………………