Jahreshauptversammlung 2017 des Fördervereins Peenemünde e.V.
- Förderverein Peenemünde e.V.

- 2. Okt. 2017
- 4 Min. Lesezeit


Fotos: Th. Köhler
Am Sonntag, den 01. Oktober 2017 wurde das traditionelle Foto aller Teilnehmer an der A4 im HTM geschossen. Die Jahreshauptversammlung wurde dann um 10.00 Uhr mit dem Bericht des Vorsitzenden, Volkmar Schmidt, eröffnet.
In seinen Ausführungen zog er ein Resümee der Vereinsarbeit 2016/17. Die Zusammenarbeit mit dem HTM hat sich weiter gefestigt. Das HTM hat sich in der internationalen Museumslandschaft gut vernetzt. (Belgien, Frankreich, Polen und Dänemark). Zurzeit wird unter Leitung von Dr. Aumann das Konzept für eine neue Dauerausstellung erarbeitet. Unsere Vorschläge dazu (Infoblatt 2-16) wurden vom Aufsichtsrat positiv bewertet und finden Eingang in die neue Ausstellung.
Viel hat sich bei der Archivierung getan. So wurden z. B. die Mikrofilme mit den Peenemünder Dokumenten digitalisiert und stehen damit interessierten Personen zur Verfügung. Wir danken unserem Vorstandmitglied Thomas Köhler für seine Arbeit, die sehr aufwändig war.

Foto: Th. Köhler

Foto: L. Hübner
Unterstützt haben wir eine Jugendgruppe, die während ihres Ferienseminars über die Peenemünder Geschichte die Zeit fanden die Peenebunker vom Unkraut zu befreien. 1000 EUR haben wir dafür ausgegeben.
Zweimal im Jahr haben wir uns mit Verantwortliche des HTM getroffen. Die Gespräche zu allen Themen der Peenemünder Geschichte fand in einer offenen Atmosphäre statt. Alle sechs Wochen hat sich Volkmar Schmidt mit dem Geschäftsführer des HTM, Herrn Gericke, getroffen. Auch hier ging es um die Abstimmung der weiteren gemeinsamen Arbeit.
Zur Mitgliederbewegung wurde berichtet: Unser Verein hat 94 eingeschriebene Mitglieder. Uns ist es aber nicht gelungen junge Mitglieder für unseren Verein zu gewinnen.
Der Vorstand hat in der bekannten Besetzung gearbeitet. Jeden ersten Montag des Monats wurden die Vorstandssitzungen durchgeführt. Volkmar Schmidt weist in seinem Bericht darauf hin, dass 2018 die Wahlen für einen neuen Vorstand anstehen. Dafür werden Vorschläge von unseren Mitgliedern erwartet.
Ein neuer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Erforschung und Darstellung der Marinegeschichte. Dafür konnten wir die Marinekameradschaft Karlshagen gewinnen und einige Vertreter als Mitglieder in unserem Verein aufnehmen. Holger Neidel, ehemaliger Kommandant eines Raketenschnellbootes (Tarantul), wurde in unseren Vorstand berufen. Er befasst sich speziell mit der Marinethematik.
Es wird immer wichtiger die Arbeit mit Zeitzeugen zu sichern. Wir versuchen, in Zusammenarbeit mit dem HTM, alle Quellen und Dokumente für die Zukunft zu bewahren und für spätere Forschungen authentisches Material zu hinterlassen.
Im vergangenen Jahr wurde nicht nur das Museumsschiff saniert, sondern neue Ausstellungsräume für die Marinegeschichte geschaffen. Ab Mai 2018 sollen sie der Öffentlichkeit zugänglich sein. Gedankt wurde Herrn Klotzin, Eigentümer der Halbinsel Peenemünde und Vereinsmitglied, für die kostenlose Bereitstellung des Liegeplatzes für das Museumsschiff und des Ausstellungsraumes.

Marinemuseum Peenemünde im Aufbau 2017 (Foto: L. Hübner)
Hans Opitz und Lutz Hübner haben sich sehr intensiv, zusammen mit Holger Neidel und der Marinekameradschaft, mit der Ausgestaltung der Ausstellung befasst Es kam besonders darauf an, die gespendeten Exponate vernünftig zu archivieren, in guter Zusammenarbeit mit dem Archivar des HTM, Thomas Köhler, bzw. auszustellen.
Im Bericht wird darauf hingewiesen, dass der Schwerpunkt weiterhin die Peenemünder Geschichte von 1936 – 1945 bleibt. In diesem Sinne dienen die Rundfahrten zu den Stätten der Museumslandschaft und die Vorträge über Peenemünde, dank der aktiven Vortragstätigkeit von Manfred Kanetzki, Lutz Hübner und Dieter Frenzel. Das vierteljährliche Infoblatt, unter Leitung von Lutz Hübner und Klaus Felgentreu trägt dazu bei, unsere Mitglieder regelmäßig über das Geschehen in und um Peenemünde zu informieren.

Vereinsmitglieder am Markierungsstein im Prüfstand VII am 29.09.2017 (Foto: L. Hübner)
Überarbeitet wurden der Gedenkstein für Dewjatajew und der Markierungsstein an der Startstelle A4 im P VII. Dieter Frenzel und Lutz Hübner haben sich um die Organisation der Restaurierung gekümmert.
Der Vorstand arbeitet aktiv mit anderen Vereinen zusammen, oft vertreten durch Mitglieder unseres Vorstandes. Dazu gehört der IFR, Museumsverein Peenemünde, Förderverein Technikmuseum, die Raumfahrttage Neubrandenburg und die Zusammenarbeit mit Schülern.
21 Mitglieder und 7 Gäste nahmen an der Versammlung teil.
Im Jahresfinanzbericht vom Schatzmeister, Herrn Lutz Hübner, wurde Dank für die Spenden in Höhe von 2.345,00 EUR gesagt. Besonderen Dank gelten der PHBG Peenemünde für 250 EUR und der zahlreichen Spender der Marinekameradschaft mit insgesamt 620 EUR gesagt.
Unsere Einnahmen ergaben sich aus den Mitgliedsbeiträgen, 4.090,00 EUR, und den Spenden von 2.345 EUR.
Ausgegeben wurde u.a.:
· Für Mitgliederverwaltung und Organisation der Vereinsarbeit 478,85 EUR.
· Druck der Infoblätter 507,04 EUR.
· Für Modellbau und Instandsetzung 3.955,60 EUR.
· Für das Europaprojekt der Jugend haben wir 1.000 EUR gespendet.
Auch für 2018 sind die Mittel vorhanden, um eine Vielzahl von neuen Aufgaben in Angriff zu nehmen, sowie eine interessante Vereinsarbeit zu gestalten.
Der Bericht der Revisionskommission, vertreten durch Herrn Kanetzki und Herrn Frenzel, wurde festgestellt, dass alle Einnahmen und Ausgaben ordnungsgemäß gebucht sind.
Die Verwendung der Finanzen entspricht unserer Vereinssatzung.
Die Revisionskommission weist darauf, dass Spenden nicht auf das Beitragskonto überwiesen werden dürfen. Eine Umbuchung kostet Zeit und Geld.
Die Kommission dankt dem Schatzmeister, Herrn Hübner, für seine Arbeit.
Wir möchten darauf hinweisen, dass die vollständigen Berichte durch unsere Vereinsmitglieder jederzeit beim Vorstand eingesehen werden können.
Der Vorstand wurde für das Jahr 2016/17 durch die Mitgliederversammlung ohne Gegenstimme entlastet.
Klaus Felgentreu
2. Vorsitzender Förderverein Peenemünde e. V.




















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