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Nach 75 Jahren: Britischer Bomberpilot besucht Peenemünde

  • Autorenbild: Förderverein Peenemünde e.V.
    Förderverein Peenemünde e.V.
  • 7. Aug. 2018
  • 2 Min. Lesezeit


Am 6. August 2018 besuchte der ehemalige Pilot der Royal-Air Force George C. Dunn das Historisch-Technische Museum Peenemünde. Im Alter von 20 Jahren flog er als Pilot beim ersten Luftangriff auf Peenemünde am 18. August 1943 einen Halifax-Bomber.


Sein Flugzeug der 76. Squadron der 4. Bomber Group war Teil der ersten Angriffswelle, welche die Wohnsiedlung und das Lager Trassenheide fast vollständig zerstörte.


Nach 75 Jahren kehrte Dunn nun erstmals an den Ort zurück, den er einst bombardierte. Er legte an der Mahn- und Gedenkstätte Karlshagen einen Kranz nieder. „Im Gedenk an alle Gefallenen, ob Piloten, Soldaten oder Zivilisten.“ Im Anschluss besuchte er die Ausstellung und gab dem Museum ein Zeitzeugeninterview, welches künftig in der geplanten neuen Dauerausstellung genutzt werden soll.



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OZ+ vom 06.08.2018, 15:13 Uhr:


Nach 75 Jahren: Britischer Bomberpilot besucht Peenemünde


Kehrte nach 75 Jahren nach Peenemünde zurück: Der einstige britische Bomberpilot Sergeant George C. Dunn. Quelle: Nitzsche Henrik


Für Sergeant George C. Dunn war der Großangriff auf Peenemünde in der Nacht vom 17. bis 18. August 1943 einer der ersten Feindflüge. Nun kehrte der 95-Jährige nach 75 Jahren zurück. Für ihn war es eine Herzenssache.


Peenemünde. Er war 20 Jahre alt, als er mit seiner „Halifax“ die todbringende Fracht nach Peenemünde brachte. In der Nacht vom 17. zum 18. August 1943 nahmen fast 600 Bomber der Royal Air Force Kurs auf den Inselnorden. Am Steuer einer Maschine saß Sergeant George C. Dunn. Der 95-Jährige kehrte jetzt zurück.


Bomberpilot kehrt nach Peenemünde zurück


Fast 600 Bomber der Royal Air Force nahmen in der Nacht vom 17. zum 18. August 1943 der Kurs auf Peenemünde. Am Steuer einer Maschine saß der junge Sergeant George C. Dunn . Der 95-Jährige kehrte jetzt zurück, um der Opfer zu gedenken.


„Ich wusste, dass es ein besonderer Flug war und es auch viele zivile Opfer gegeben hat. Deshalb wollte ich wiederkommen, um ihnen allen zu gedenken“, sagt der Brite bei seinem Besuch am Montag im Inselnorden. Er besichtigte das Historisch-Technische Museum sowie mehrere Stationen der Denkmallandschaft.


Nitzsche Henrik


Quelle:



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OZ vom 07.08.2018, S. 11:



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