top of page

Sicherung des Sauerstoffwerks Peenemünde dank Gelder aus dem Denkmalpflege-Etat des Landes M-V

  • Autorenbild: Förderverein Peenemünde e.V.
    Förderverein Peenemünde e.V.
  • 12. Jan. 2020
  • 1 Min. Lesezeit

OZ vom 11./12. Januar 2020, S. 13:


Geld für Peenemünder Sauerstoffwerk


Peenemünde. Eine der größten Ruinen im Inselnorden kann jetzt mit knapp 80 000 Euro in Teilen gesichert werden. Peenemünde hat für das baufällige Sauerstoffwerk aus dem Denkmalpflege-Etat des Landes Geld bekommen. Neben Baumschnitt- und Baumfällarbeiten beinhalte die Maßnahme auch die Sicherung der Fassade auf der Seite der Hauptstraße.


„Dort soll ein neuer Zaun aufgestellt werden. Die Fassade wird mit einem Metallnetz gesichert", sagt Kerstin Teske, Verwaltungschefin im Nordamt. Nach der Sicherung soll die halbseitige Sperrung der Hauptstraße auf Höhe des Sauerstoffwerks aufgehoben werden.


Das Werk ist eines der prägenden Gebäude des Ortes. Es ging 1942 in Betrieb, weil für die in Peenemünde entwickelte Rakete A4 (V2) in der Heeresversuchsanstalt flüssiger Sauerstoff benötigt wurde. Heute gibt die 73 Meter lange Ruine ein desaströses Bild ab. Es gibt mehrere Konzepte für eine Nutzung, dagegen steht ein Beschluss der Kommune von 2018, der den Abriss vorsieht.

hni



Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen
bottom of page