Neuigkeiten zum Museumsschiff „Hans Beimler"
- Förderverein Peenemünde e.V.

- 23. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 11. Feb.
Zuerst eine gute Nachricht, die Arbeiten am Rumpf des Museumsschiffes „Hans Beimler 575“ in der Peene-Werft Wolgast sind abgeschlossen. Einige Arbeiten am Oberschiff sind dennoch zu erledigen, durch die niedrigen Außentemperaturen konnten einige Dinge noch nicht in Angriff genommen werden. Hinzu kommt, dass das Schiff auf Grund der Witterungsbedingungen, sprich Eisgang auf dem Peenestrom, sowieso noch nicht nach Peenemünde zurück überführt werden kann. Nun heißt es, auf Eisfreiheit zu warten.

Um in Zukunft den Schiffskörper zu schützen wurden auch noch vorsorglich neue Opfer-Anoden am Rumpf angebracht bzw. gegen die alten verschlissenen ausgetauscht.
Eine Opferanode ist ein aus einem unedleren Metall bestehender Schutzbaustein, der gezielt vor Korrosion geschützt wird, indem er sich stattdessen elektrochemisch selbst auflöst. Sie wird mit edleren Metallen (wie Stahl oder Messing) elektrisch verbunden und bildet in einer wässrigen Umgebung ein galvanisches Element, wodurch das teurere oder wichtigere Metall geschützt wird. Hauptanwendungsbereiche sind Warmwasserspeicher und Boote, wo sie regelmäßig gewechselt werden muss, da sie sich abnutzt. Auf dem Foto ist so ein Element links oben silbern glänzend zu sehen.




















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