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Presseberichte zur Rückführung des Museumsschiffes nach Peenemünde

  • Autorenbild: Förderverein Peenemünde e.V.
    Förderverein Peenemünde e.V.
  • 17. März
  • 8 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 18. März

Nordkurier.de vom 17.03.2026, 14:25 Uhr; aktualisiert am 17.03.2026, 14:28 Uhr:



„Hans Beimler“

DDR-Schiff ist endlich zurück auf Ostsee-Insel, doch dann kommt es zu einem Zwischenfall


Das DDR-Museumsschiff „Hans Beimler“ ist in den Hafen von Peenemünde zurückgekehrt. Doch bei der Überführung lief nicht alles glatt.


Von: Deutsche Presse-Agentur, Tilo Wallrodt, Ronald Heck, Marcus Fey


In Deutschland ist es das letzte größere Kampfschiff der Volksmarine der DDR. Nun ist das Museumsschiff „Hans Beimler“ nach einem Werftaufenthalt wieder für längere Zeit weitgehend instand gesetzt. Das ehemalige Raketenschiff hat auf dem Rückweg von der Wolgaster Peene-Werft die dortige Klappbrücke passiert.


Plötzlich kollidiert das Begleitschiff


Beim Passieren der Peenebrücke kam es allerdings zu einem unerwarteten Zwischenfall: Das hintere der beiden Schleppboote, die den Veteranen zurück nach Peenemünde begleiteten, stellte sich aus bislang unbekannten Gründen quer und kollidierte mit einem Dalben am Leitwerk der Brücke. Dabei entstand ein Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt. Die Wasserschutzpolizei Wolgast wurde alarmiert und war vor Ort im Einsatz.


Aufnahmen unseres Reporters zeigen den Zwischenfall bei der Überführung der „Hans Beimler“ nach Peenemünde oben im Video.


Das in den 1980er Jahren in Russland gebaute und etwa 56 Meter lange Schiff ist das letzte verbliebene Schiff von ursprünglich fünf seiner Klasse, wie Lutz Hübner erklärt. Er ist Schatzmeister des Fördervereins Peenemünde. Mit seinen vier Raketen an Rügens Küste stationiert, sollte die „Hans Beimler“ andere Schiffe bekämpfen. „Schnell rausfahren, Ziel erfassen, bekämpfen, wieder nach Hause kommen“, wie Hübner sagt.


Ganz so schnell war das Schiff am Donnerstag, 12. März 2026, nicht unterwegs. Für die Überführung zurück zum Liegeplatz in Peenemünde war die „Hans Beimler“ auf zwei Schlepper angewiesen.


Letzter Werftaufenthalt der „Hans Beimler“ war 1993


Auf der Peene-Werft sei der Bereich des Schiffes, der sich normalerweise unter Wasser befindet, mit einem neuen Anstrich konserviert worden. „Der Mast wurde auch neu konserviert“, fügte Hübner hinzu. Das letzte Mal sei das Schiff 1993 auf der Werft gewesen. Dieses Jahr soll laut Hübner im Rahmen eines Arbeitseinsatzes auch noch das Deck gestrichen werden. „Durch die vielen Besucher müssen wir das öfter machen.“ 18.000 Menschen seien im vergangenen Jahr auf das Schiff gekommen.


Allein der Werftaufenthalt habe etwa 100.000 Euro gekostet, zuzüglich der Schlepperkosten. Ein Teil stamme aus den Eintrittsgeldern, vom Verein, aber auch von Spenden. Weil während des Werftaufenthaltes klar wurde, dass umfangreichere Arbeiten als geplant notwendig sind, hatte der Verein Anfang des Jahres einen Spendenaufruf gestartet. „Ohne die Spenden, die wir jetzt im letzten Monat gekriegt haben, hätten wir es nicht gepackt“, sagt Hübner. Ihm sei es wichtig, sich dafür zu bedanken.



Quelle:



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SUT - Schifffahrt und Technik, 16.03.2026 - 16:06 Uhr:



Ehemaliges DDR-Raketenschiff kehrt von Werft zurück


Vier Raketen, 56 Meter lang und für schnelle Einsätze konzipiert – das ehemalige DDR-Raketenschiff „Hans Beimler“ ist das letzte seiner Art. Nun war es wieder unterwegs - ein seltenes Schauspiel.


von dpa


In Deutschland ist es das letzte größere Kampfschiff der Volksmarine der DDR. Nun ist das Museumsschiff „Hans Beimler“ nach einem Werftaufenthalt wieder für längere Zeit weitgehend instand gesetzt. Das ehemalige Raketenschiff hat auf dem Rückweg von der Wolgaster Peene-Werft die dortige Klappbrücke passiert.


Das in den 1980er Jahren in Russland gebaute und etwa 56 Meter lange Schiff ist das letzte verbliebene Schiff von ursprünglich fünf seiner Klasse, wie Lutz Hübner erklärt. Er ist Schatzmeister des Fördervereins Peenemünde. Mit seinen vier Raketen an Rügens Küste stationiert, sollte die „Hans Beimler“ andere Schiffe bekämpfen. „Schnell rausfahren, Ziel erfassen, bekämpfen, wieder nach Hause kommen“, wie Hübner sagt.


Ganz so schnell war das Schiff am Donnerstag (12.3.2026) nicht unterwegs. Für die Überführung zurück zum Liegeplatz in Peenemünde war die „Hans Beimler“ auf zwei Schlepper angewiesen.


Letzter Werftaufenthalt 1993


Auf der Peene-Werft sei der Bereich des Schiffes, der sich normalerweise unter Wasser befindet, mit einem neuen Anstrich konserviert worden. „Der Mast wurde auch neu konserviert“, fügte Hübner hinzu. Das letzte Mal sei das Schiff 1993 auf der Werft gewesen. Dieses Jahr soll laut Hübner im Rahmen eines Arbeitseinsatzes auch noch das Deck gestrichen werden. „Durch die vielen Besucher müssen wir das öfter machen.“ 18.000 Menschen seien im vergangenen Jahr auf das Schiff gekommen.


Allein der Werftaufenthalt habe etwa 100.000 Euro gekostet, zuzüglich der Schlepperkosten. Ein Teil stamme aus den Eintrittsgeldern, vom Verein, aber auch von Spenden. Weil während des Werftaufenthaltes klar wurde, dass umfangreichere Arbeiten als geplant notwendig sind, hatte der Verein Anfang des Jahres einen Spendenaufruf gestartet. „Ohne die Spenden, die wir jetzt im letzten Monat gekriegt haben, hätten wir es nicht gepackt“, sagt Hübner. Ihm sei es wichtig, sich dafür zu bedanken.



Quelle:



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OZ+ vom 14.03.2026:



Spektakuläre Rückkehr nach Usedom

NVA-Raketenschiff wieder im Peenemünder Hafen: Schreckmoment bei Überfahrt an Wolgaster Brücke


Das letzte Raketenschnellboot der Volksmarine ist zurück im Inselnorden Usedoms. Doch bei der Überführung des Museumsschiffs „Hans Beimler“ von Wolgast nach Peenemünde hat es einen lauten Knall kurz vor der Peenebrücke gegeben.

(...)



Quelle:



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OZ (Usedom-Ausgabe) vom 14./15.03.2026, S. 10:


NVA-Raketenschiff wieder in Peenemünde

Rückkehr des letzten Raketenschnellboots der Volksmarine nach Sanierung / Schreckmoment an Wolgaster Brücke


VON HENRIK NITZSCHE


PEENEMÜNDE. Nach mehreren Wochen in der Wolgaster Peene-Werft liegt das Museumsschiff „Hans Beimler“ wieder im Peenemünder Hafen. Beim Verlassen der Werft am Donnerstag (12. März) kam es kurz vor der Durchfahrt durch die Wolgaster Brücke zu einem Schreckmoment: Beobachter und Fotografen auf der geöffneten Brücke hörten einen lauten Knall.


„Wegen des starken Windes hatte sich der hintere Schlepper kurz vor der Brücke notausgehakt und dabei eine Dalbe berührt. Glücklicherweise entstand kein Schaden“, berichtet Lutz Hübner, Schatzmeister des Fördervereins Peenemünde, der selbst an Bord war.


Mit nur einem Schlepper wurde das 56 Meter lange und rund 500 Tonnen schwere Raketenschnellboot der Tarantul-Klasse sicher durch die Brücke manövriert, bevor der zweite Schlepper wieder ansetzen konnte. Die Rückführung markierte das Ende des mehrwöchigen Werftaufenthalts in Wolgast, der zur Reinigung, Konservierung und für einen neuen Anstrich des Unterwasserschiffs notwendig war.


Bei den Arbeiten zeigte sich jedoch, dass die Korrosionsschäden deutlich größer waren als zunächst angenommen, sodass der Verein zusätzliche Mittel in Höhe von 20.000 Euro benötigte. Dank zahlreicher Spenden aus ganz Deutschland – insbesondere von ehemaligen Marineangehörigen – konnte dieser Engpass überwunden werden, berichtet Hübner. Insgesamt beliefen sich die Kosten, inklusive der Schlepper, auf rund 125.000 Euro, die der Verein und das Historisch-Technisches Museum (HTM) Peenemünde aufbringen mussten.


Die „Hans Beimler“ blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: In den 1980er Jahren für die Volksmarine gebaut, wurde das Raketenschnellboot von Gasturbinen angetrieben und erreichte über 35 Knoten. Die Stammbesatzung bestand aus 38 Mann. Seit seiner Außerdienststellung im Oktober 1990 liegt das Schiff im Peenemünder Hafen und ist als Museumsschiff öffentlich zugänglich. Im vergangenen Jahr besuchten rund 18.000 Menschen das maritime Zeugnis deutscher Marinegeschichte, das nahe der Hafengalerie liegt. In den kommenden Tagen sollen die Kabinen nach und nach wieder hergerichtet und zuvor entfernte Teile wieder eingebaut werden. „Ich bin zuversichtlich, dass wir noch im März die ersten Besucher wieder an Bord begrüßen können“, so Hübner.





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Berliner Kurier vom 13.03.2026, aktualisiert am 16.03.2026 - 10:34 Uhr:



Jahrelange Restauration

Das letzte DDR-Raketenschiff „Hans Beimler“ geht wieder auf Tour


Das ehemalige DDR-Raketenschiff „Hans Beimler“ ist das letzte seiner Art und ging auf der Peene wieder auf Tour. Das sind die Pläne für die Zukunft.



Vier Raketen an Bord, 56 Meter lang und einst für blitzschnelle Einsätze gebaut: Das ehemalige DDR-Raketenschiff „Hans Beimler“ ist ein echtes Relikt des Kalten Krieges. Und zugleich eine Rarität. Denn es ist das letzte größere Kampfschiff der Volksmarine, das in Deutschland noch existiert. Jetzt war der Veteran wieder unterwegs.


Kriegsschiff der DDR gibt es nur fünf Mal


Ein grauer Koloss aus der DDR passiert Meter um Meter die Klappbrücke der Wolgaster Peene-Werft. Es ist ein Anblick, den es nicht allzu oft gibt. Nach einem Werftaufenthalt in Wolgast ist das Museumsschiff „Hans Beimler“ wieder weitgehend instand gesetzt und auf dem Rückweg zu seinem Liegeplatz in Peenemünde.


Gebaut wurde das Kriegsschiff in den 1980er Jahren in Russland. Von seiner Klasse existierten ursprünglich fünf Einheiten. Heute ist die „Hans Beimler“ die letzte Überlebende, erklärt Lutz Hübner, Schatzmeister des Fördervereins Peenemünde.


Unfall mit Schlepper im Einsatz


Stationiert an der Küste Rügens sollte das Schiff einst gegnerische Einheiten bekämpfen, und das schnell, zielgerichtet und möglichst unbemerkt. „Schnell rausfahren, Ziel erfassen, bekämpfen, wieder nach Hause kommen“, wie Hübner sagt.


So rasant ging es bei der aktuellen Fahrt allerdings nicht zu. Für die Überführung von der Werft zurück nach Peenemünde war das ehemalige Raketenschiff auf die Hilfe von zwei Schleppern angewiesen.


Dabei kam es sogar zu einem Unfall. Beim Passieren der Peenebrücke stellte sich einer der beiden Schlepper quer und fuhr dann gegen einen Pfahl des Leitwerks der Brücke. Dabei entstand ein Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt. Die Crew des Schleppverbandes informierte umgehend die Wasserschutzpolizei in Wolgast. Da alle Schiffe fahrtüchtig waren, konnte die Überführung der „Hans Beimler“ nach Peenemünde fortgesetzt werden. Dort begutachtete die Wasserschutzpolizei den Schaden und nahm die Ermittlungen auf.


Der Werftaufenthalt war nötig, um das Museumsschiff fit für die kommenden Jahre zu machen. Auf der Peene-Werft wurde vor allem der Bereich des Rumpfes, der normalerweise unter Wasser liegt, neu konserviert. Auch der Mast bekam einen frischen Schutzanstrich. Zuletzt war das Schiff 1993 auf einer Werft gewesen.


Ganz fertig sind die Arbeiten aber noch nicht. In diesem Jahr soll bei einem Arbeitseinsatz auch das Deck gestrichen werden. „Durch die vielen Besucher müssen wir das öfter machen.“


Und Besucher gibt es reichlich: Rund 18.000 Menschen kamen im vergangenen Jahr an Bord der „Hans Beimler“, um sich ein Bild von der Technik und Geschichte der Volksmarine zu machen.


Ganz billig war die Frischzellenkur allerdings nicht. Allein der Werftaufenthalt kostete rund 100.000 Euro, dazu kommen noch die Kosten für die Schlepper. Finanziert wurde das Ganze aus Eintrittsgeldern, Vereinsmitteln – und Spenden.


Denn während der Arbeiten stellte sich heraus, dass deutlich mehr gemacht werden musste als ursprünglich geplant. Der Förderverein startete deshalb zu Jahresbeginn einen Spendenaufruf.


Mit Erfolg. „Ohne die Spenden, die wir jetzt im letzten Monat gekriegt haben, hätten wir es nicht gepackt“, sagt Hübner. Ihm sei wichtig, sich dafür ausdrücklich zu bedanken.


Was sind die langfristigen Pläne für das Museumsschiff und die damit verbundenen Veranstaltungen?


Die langfristigen Pläne für das Museumsschiff konzentrieren sich vorwiegend auf Erhalt, schrittweise Restaurierung und die Weiterentwicklung als maritimes Museum und Veranstaltungsort. Das vorrangige Ziel dabei ist, das Schiff dauerhaft als historisches Exponat zu erhalten, sodass es noch viele Jahre als Museumsschiff betrieben werden kann.



Quelle:



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Die Zeit vom 12. März 2026, 14:32 Uhr:



Seltener Werftaufenthalt:

Ehemaliges DDR-Raketenschiff kehrt von Werft zurück


Quelle: dpa Mecklenburg-Vorpommern


In Deutschland ist es das letzte größere Kampfschiff der Volksmarine der DDR. Nun ist das Museumsschiff «Hans Beimler» nach einem Werftaufenthalt wieder für längere Zeit weitgehend instand gesetzt. Das ehemalige Raketenschiff hat auf dem Rückweg von der Wolgaster Peene-Werft die dortige Klappbrücke passiert.


Das in den 1980er Jahren in Russland gebaute und etwa 56 Meter lange Schiff ist das letzte verbliebene Schiff von ursprünglich fünf seiner Klasse, wie Lutz Hübner erklärt. Er ist Schatzmeister des Fördervereins Peenemünde. Mit seinen vier Raketen an Rügens Küste stationiert, sollte die «Hans Beimler» andere Schiffe bekämpfen. «Schnell rausfahren, Ziel erfassen, bekämpfen, wieder nach Hause kommen», wie Hübner sagt.


Ganz so schnell war das Schiff am Donnerstag nicht unterwegs. Für die Überführung zurück zum Liegeplatz in Peenemünde war die «Hans Beimler» auf zwei Schlepper angewiesen.


Letzter Werftaufenthalt 1993


Auf der Peene-Werft sei der Bereich des Schiffes, der sich normalerweise unter Wasser befindet, mit einem neuen Anstrich konserviert worden. «Der Mast wurde auch neu konserviert», fügte Hübner hinzu. Das letzte Mal sei das Schiff 1993 auf der Werft gewesen. Dieses Jahr soll laut Hübner im Rahmen eines Arbeitseinsatzes auch noch das Deck gestrichen werden. «Durch die vielen Besucher müssen wir das öfter machen.» 18.000 Menschen seien im vergangenen Jahr auf das Schiff gekommen.


Allein der Werftaufenthalt habe etwa 100.000 Euro gekostet, zuzüglich der Schlepperkosten. Ein Teil stamme aus den Eintrittsgeldern, vom Verein, aber auch von Spenden. Weil während des Werftaufenthaltes klar wurde, dass umfangreichere Arbeiten als geplant notwendig sind, hatte der Verein Anfang des Jahres einen Spendenaufruf gestartet. «Ohne die Spenden, die wir jetzt im letzten Monat gekriegt haben, hätten wir es nicht gepackt», sagt Hübner. Ihm sei es wichtig, sich dafür zu bedanken.


© dpa-infocom, dpa:260312-930-807334/1



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