Vortrag im Marine- und Fliegermuseum Peenemünde am 2. September 2026: "Schiffsunglücke und maritime Erinnerungskultur im 20. Jahrhundert"


Deike Reddig vom Deutschen Schifffahrtsmuseum / Leibniz Institut für Maritime Geschichte, spricht in ihren Vortrag am 2. September 2026 über "Schiffsunglücke und maritime Erinnerungskultur im 20. Jahrhundert".
Schiffsunglücke sind ein Extremfall der Beziehung zwischen Mensch und Meer. Diese Beziehung ist vielschichtig: Das Meer erscheint einerseits als Naturgewalt, die Sicherheit und Kontrolle herausfordert, andererseits als Sehnsuchts- und Wirtschaftsraum, der Wohlstand und Mobilität ermöglicht. Schiffsunglücke sind nicht nur technologische oder sicherheitspolitische Ereignisse, sondern haben auch kulturelle und gesellschaftliche Auswirkungen. Ihre Dramatik ruft intensive Reaktionen hervor und führt zu einer tiefen Verankerung im kollektiven (maritimen) Gedächtnis. Sie vereinen Aspekte von Naturgewalt, menschlicher Fehlbarkeit und technologischer Grenze.
Anhand ausgewählter Schiffsunglücke des 20. Jahrhunderts werden in diesem Vortrag die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen von Katastrophen auf See, sowie ihre Spuren der maritimen Erinnerungskultur in den Blick genommen.
Beginn um 19:00 Uhr im Marine- und Fliegermuseum Peenemünde, in der Hafengalerie
Der Eintritt ist frei, für eine kleine Spende vorort wären wir jedoch sehr dankbar, um Ihnen auch in Zukunft weiter spannende Vorträge bieten zu können.

Ankündigung im Peene-BLITZ am Sonntag, Nr. 35 / 33. Jg. vom 30.08.2026, S. 4




















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