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- Feierstunde zum 25. Jubiläum des Heimatvereins Karlshagen
Am 18. November 2025 fand anlässlich des 25.-jährigen Bestehens des "Interessengemeinschaft Heimatgeschichte Karlshagen e.V." im Haus des Gastes Karlshagen eine kleine Jubiläumsfeier statt. Mitglieder des Vorstands des Fördervereins Peenemünde e.V. nahmen an der Feierstunde teil. Es war für uns alle eine wunderbare Gelegenheit, sich auszutauschen, besser kennenzulernen und auch über weitere gemeinsame Projekte zu sprechen. _________________________________________ Quelle: Der Usedomer Norden - Amtliches Bekanntmachungsblatt des Amtes Usedom-Nord, Nummer 12 (17. Dezember 2025), S. 21 https://www.amtusedomnord.de/images/pdf/amt/amtsblatt/2025/693af0fd4055e.pdf
- Marinekameradschaft Peenemünde e. V. - 25 Jahre partnerschaftliche Beziehungen
Wer hätte das im Mai 2.000 gedacht, dass in 2025 immer noch partnerschaftliche, zum Teil sehr freundschaftliche Beziehungen zwischen der „Marinekameradschaft (MK) Peenemünde und Umgebung von 1991 e. V.“ und den „Flottans Män“ (FM) aus Karlskrona in Schweden bestehen. Die „Flottans Män“ sind in Schweden vergleichbare maritime Vereine von ehemaligen Angehörigen der schwedischen Marine wie in Deutschland im Deutschen Marinebund. Als sich Anfang 2.000 die MK Peenemünde um ausländische Kontakte zu maritimen Vereinen bemühte, waren die Einzigen die sich daraufhin bei den Peenemündern gemeldet hatten, der Verein“ Flottans Män“ aus Karlskrona. Dazu sollte man wissen, dass der Marinehafen von Karlskrona auf Anordnung von König Karl XI. um das Jahr 1680 erbaut wurde und heute der größte Marinestützpunkt der schwedischen Flotte ist. Besonders bekannt wurde die Marinebasis durch die schwedische U-Boot-Affäre bei der am 28. Oktober 1981 ein U-Boot der sowjetischen Marine (Whisky Klasse) vor der Marinebasis auf Grund lief. Seit 1998 stehen der Marinehafen von Karlskrona und weitere Gebäude der Stadt auf der Liste des Weltkulturerbe der UNESCO. Die FM Karlskrona wurde am 25. Januar 1938 gegründet, als sich 150 Interessierte versammelten um sich für die Gründung eines maritimen Vereins zu entscheiden. Das heißt, im Jahr 2023, hatten sie ihr 85-jähriges Bestehen gefeiert. Aus diesem ersten Besuch 2.000 entwickelte sich ein reger Austausch unter den Partnern. Vielfältige Besuche von kleinen und größeren Gruppen in Peenemünde als auch in Karlskrona stehen seither auf dem Programm. Darüber hinaus haben sich auch persönliche Freundschaften zwischen den Vereinsmitgliedern beider Vereine entwickelt. Während des letzten Besuches in Karlshagen im November 2025, anlässlich des 25-jährigen Jubiläums, standen aber auch für beide Seiten wichtige Fragen der weiteren Entwicklung der Zusammenarbeit auf dem Programm. Denn nicht nur in der MK Peenemünde werden die Vereinsmitglieder immer älter und der Nachwuchs bleibt aus, auch in den schwedischen Vereinen haben sie die gleichen Probleme. Letztendlich wurde im November 2025 vereinbart, diese partnerschaftliche und freundschaftliche Zusammenarbeit auch in Zukunft weiterzuführen. Die Karlskronaer Kameraden brachten anlässlich ihres Besuches noch ein Geschenk für die Schiffsmodellbaugruppe der MK Peenemünde mit. Es war ein Modell eines U-Bootes zum Nachbauen. Ein Besuch im Marinemuseum der 1. Flottille in Peenemünde durfte nicht fehlen. Die Kameraden Heinz Dieter Fischer und Volkmar Wenk führten die Schweden durch das Museum und auch auf die russische Korvette „Tarantul“. Die Schweden zeigten sich sehr interessiert an allem. Zum Abschluss des Novemberbesuches stand ein gemütlicher Abend im „Deutschen Haus“ in Ückeritz auf dem Programm. Mit über 50 Mitgliedern und Gästen war der Abend sehr gut besucht. Hier überreichten die Peenemünder Kameraden den schwedischen Freunden ein Bildgeschenk für ihr neues Vereinsheim in Karlskrona. Überrascht wurden die Wirtsleute, denn auch sie bekamen von den Schweden ein kleines Geschenk aus Dankbarkeit für den schönen Abend. Wolfgang Telle Quelle: Der Usedomer Norden - Amtliches Bekanntmachungsblatt des Amtes Usedom-Nord, Nummer 12 (17. Dezember 2025), S. 26 https://www.amtusedomnord.de/images/pdf/amt/amtsblatt/2025/693af0fd4055e.pdf
- Kein Winterschlaf beim Peenemünder CarnevalsKlub e. V. (PCK)
Na, logo! Schließlich ist es ja die 5. Jahreszeit und gehört – zumindest in großen Teilen – den Karnevalisten. Sehr zufrieden können die Mitglieder des Peenemünder CarnevalsKlubs (PCK) auf einen gelungenen Start in die 57. Saison zurückblicken. Die „Zwiebel“ war mit 170 Karnevalsfans wieder mal ausgebucht. Die Idee mit dem „Schocktoberfest“ kam bei den Gästen gut an und das Programm insgesamt auch. Wer Lust und Laune hat, sich darüber ausführlicher zu informieren, schaut einfach mal auf die Homepage des PCK unter www.pckev.de in der Rubrik „Galerie“. Einige Eindrücke seht Ihr bereits hier auf den Fotos dieses Beitrages. Nun gilt es, den Saisonabschluss 2025/2026 am 14. März vorzubereiten. Ja, die Peenemünder haben mal weder die längste Karnevalssaison des Universums!! Während es bereits die ersten Ideen für die Veranstaltung gibt und schon geprobt wurde, gibt´s zwar ´ne Richtung, in die es gehen soll, aber das genaue Thema stand bei Redaktionsschluss dieses Textes noch nicht fest. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Motto bei Erscheinen dieser Ausgabe des Amtsblattes auf der Startseite der o. g. Homepage erscheint, ist jedoch sehr groß. Traditionell werden sich die Peenemünder Jecken zu Jahresbeginn wieder zum Neujahrsempfang mit Schrottwichteln in der „Zwiebel“ treffen. Das war bisher immer sehr unterhaltsam, spannend und trug zur guten Stimmung sowie zum Zusammenhalt im Verein bei. Apropos Neujahr. Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende – Anlass für den PCK, allen treuen und neuen Fans für ihren Besuch unserer Veranstaltungen zu danken. Danke sagen wir auch allen, die uns im zurückliegenden Jahr unterstützt haben – Gemeinde Peenemünde, Team der Zwiebel (Andrea und Thomas Szostak), U-Boot-Shop (Maik Chust), Mario Szostak, Haar & Mee(h)r (Manuela Kunde), Frisör Meyn (Anja Meyn), Susann und Steffen aus Ludwigsfelde und alle, die unsere Plakate veröffentlicht haben. Wir wünschen ein besinnliches Weihnachtsfest, einen unfallfreien Rutsch ins neue Jahr sowie alles erdenklich Gute für 2026. In diesem Sinne: Peenemünde – helau! Hussassa – fass die Sau! Peter Günther Quelle: Der Usedomer Norden - Amtliches Bekanntmachungsblatt des Amtes Usedom-Nord, Nummer 12 (17. Dezember 2025), S. 26-27 https://www.amtusedomnord.de/images/pdf/amt/amtsblatt/2025/693af0fd4055e.pdf
- Schweden prägt Usedomer Musikfestival 2026
OZ (Usedom-Ausgabe) vom Mittwoch, 17. Dezember 2025 | Seite 23 VON CLAUDIA LABUDE-GERICKE PEENEMÜNDE. Das Usedomer Musikfestival wird im kommenden Jahr maßgeblich durch Kompositionen und auch Künstler aus Schweden geprägt. „Schwedens musikalische Bandbreite, von romantischen Klangfarben und volksmusikalischen Wurzeln bis hin zur Popkultur, auf Usedom präsentieren zu dürfen, ist uns eine große Freude“, erklärte Festivalintendant Thomas Hummel zum Start des Kartenvorverkaufs. Nach seinen Angaben bietet das traditionsreiche Musikfestival vom 19. September bis 10. Oktober 2026 unter anderem sinfonische Werke schwedischer Komponisten, Kammermusikabende und zeitgenössische Musik. Das Eröffnungskonzert im historischen Kraftwerk in Peenemünde bestreiten die Baltic Sea Philharmonic. Das Orchester setzt sich zusammen aus jungen Musikern der Ostseeländer. Die Musiker des Baltic Sea Philharmonic eröffnen auch 2026 das Usedomer Musikfestival. FOTO: CORNELIA MEERKATZ Solistin des Abends wird die Cellistin Charlotte Melkonian sein. Die Zwölfjährige gilt als Klassik-Wunderkind und spielte bereits in großen Konzerthäusern, unter anderem in New York, Berlin und Hamburg. Am 3. Oktober gastiert das NDR Elbphilharmonie Orchester unter Andris Poga in Peenemünde. Das Usedomer Musikfestival gibt es seit 1994. Es widmet sich jedes Jahr im Herbst besonders der Kunst und Musik eines Landes im Ostseeraum. Im Jahr 2025 war es Finnland. Rund 14.500 Besucher kamen nach Angaben der Organisatoren zu den Konzerten, Lesungen und Veranstaltungen des Rahmenprogramms. Seit dem Jahr 2008 ist das Baltic Sea Philharmonic als Botschafter des Usedomer Musikfestivals weltweit zu Gast in den großen Kulturmetropolen.
- Weihnachtsfeier des Vereinsvorstands am 11. Dezember 2025
Gestern Abend traf sich der Vorstand des Fördervereins Peenemünde e.V. in der Pizzeria "Stella del lago" in Karlshagen zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier. Anstelle der sonst üblichen allmonatlichen Vorstandsitzung wurden so in gemütlicher Runde alle aktuellen Themen besprochen, insbesondere die Herausforderungen und Fortschritte der derzeitigen Sanierung des Museumsschiffes in der Peene-Werft.
- Gruß zum Nikolaus
Na, was hattet Ihr heute früh im Stiefel?
- Artikel zum Museumsschiff "Hans Beimler": Das letzte Kampfschiff der DDR-Volksmarine
Nordkurier am Wochenende vom 19./20. September 2015, S. 5: Download als PDF:
- Das neue Infoblatt 4/2025 ist da!
Die aktuelle Ausgabe 4/2025 unseres Infoblattes ist frisch gedruckt und wird unseren Mitgliedern gerade mit der Post zugestellt. Diejenigen Mitglieder, die sich für die portosparende PDF-Version per Email entschieden haben, sind heute schon in den Genuss des vorzeitigen Erhalts gelangt.
- Gemeinde Peenemünde berät heute zum geplanten "Haus des Gastes"
OZ (Wolgast-Ausgabe) vom 02.12.2025, S9: Peenemünde berät zum Haus des Gastes PEENEMÜNDE. Die Peenemünder Gemeindevertreter treffen sich am Dienstag, den 2. Dezember, um 19 Uhr im Gemeindebüro. Im Mittelpunkt des Abends steht das geplante „Haus des Gastes” am Hafen. Im Rahmen der Sitzung werden auch die Varianten für die technische Ausstattung des Veranstaltungsraums im Neubau des Haus des Gastes vorgestellt und entschieden. Nach Empfehlung der Planer soll der Veranstaltungsraum im zweiten Obergeschoss mit etwa 140 Quadratmeter Grundfläche künftig über natürliche Lüftung und passive Kühlung verfügen. Dabei wird eine Belegung von 50 Personen als realistische Annahme betrachtet. Weitere Maßnahmen umfassen eine optimierte Fassadengestaltung und Sonnenschutz sowie die Nutzung von Kühldecken und Kühlwänden.
- Pressemeldungen zur Überführung des Museumsschiffes "Hans Beimler" von Peenemünde nach Wolgast am 25.11.2025
OZ vom 27.11.2025 (Wolgast-Ausgabe), S. 11: NVA-Raketenschiff wird in Werft gebracht Die „Hans Beimler“ ist ein Museumsschiff in Peenemünde / Überführung nach Wolgast / Dringende Reinigung nötig VON HENRIK NITZSCHE PEENEMÜNDE. Nach jahrelangem Warten und viel bürokratischem Aufwand hat die Rettungsmission für das Museumsschiff „Hans Beimler“ endlich begonnen. Am Dienstagmorgen (25. November) gegen 9 Uhr liefen zwei Schlepper im Peenemünder Hafen ein, um das graue Raketenschiff, das 1990 außer Dienst gestellt wurde, sicher in die Wolgaster Peene-Werft zu bringen. Um 10 Uhr setzte sich das manövrierunfähige Schiff mit acht Vereinsmitgliedern an Bord auf den Weg über die Peene in Richtung Wolgast in Bewegung. „Wir sind ohne Probleme aus dem Hafen gekommen“, berichtet Lutz Hübner, Schatzmeister des Fördervereins Peenemünde. „Aus Sicherheitsgründen hatten wir an Deck alle Luken geöffnet.“ Für die Ehrenamtlichen ist es ein besonderes Gefühl: „Es ist beeindruckend, auf einem Schiff zu fahren, das mehr als drei Jahrzehnte still im Wasser lag“, so Hübner. Bevor das Schiff überhaupt den Hafen verlassen konnte, mussten einige bürokratische Hürden überwunden werden. Der Rumpf der „Hans Beimler“ gilt nach wie vor als Waffe. Deshalb brauchte es eine Genehmigung nach dem Gesetz über die Kontrolle von Kriegswaffen. Wochenlang telefonierten und schrieben das Historisch-Technische Museum (HTM) und Verein – erst als das Bundesministerium grünes Licht gab, konnte die Rettungsfahrt starten. Brückenzug: Am Dienstag wurde das NVA-Raketenschiff „Hans Beimler“ von Peenemünde in die Wolgaster Werft geschleppt. FOTO: TILO WALLRODT Um 12.45 Uhr passierte die „Hans Beimler“ die Peenebrücke in Wolgast, wo das Team der Werft bereits wartete. In den kommenden vier Wochen wird das Unterwasserschiff im Dock gründlich gereinigt, konserviert und neu gestrichen. Danach soll die „Hans Beimler“ wieder nach Peenemünde zurückkehren. Die Aktion kostet rund 55.000 Euro und ist eine gemeinsame Leistung von HTM, Förderverein und Spendern. Die „Hans Beimler“ ist das letzte erhaltene NVA-Schiff der Tarantul-Klasse – ein technisches Relikt, dessen Crew einst 38 Mann Dienst zählte. An Bord befanden sich vier Seezielraketen sowie weitere Waffen: unter anderem 3000 Patronen für die sechsrohrigen Heckgeschütze, ein Buggeschütz, 15 Maschinenpistolen und sechs Pistolen. Rund 18.000 Besucher wurden im vergangenen Jahr auf dem Museumsschiff gezählt. _____________________________________________ OZ+ vom 25.11.2025: Vom Museum zur Werft und zurück Rettung für NVA-Raketenschiff: „Hans Beimler“ verlässt Peenemünde nach 35 Jahren Brückenzug: Am Dienstag wurde das NVA-Raketenschiff „Hans Beimler“ von Peenemünde in die Wolgaster Werft geschleppt. Quelle: Tilo Wallrodt Die „Hans Beimler“ ist wieder unterwegs: Nach Jahrzehnten im Peenemünder Hafen wurde das letzte NVA-Raketenschiff der Tarantul-Klasse in die Wolgaster Werft gebracht. Dort erhält der Koloss dringend benötigte Pflege am Unterwasserschiff. Quelle: https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/vorpommern-greifswald/usedom/rettung-fuer-nva-raketenschiff-hans-beimler-verlaesst-peenemuende-nach-35-jahren-ABHLN75TVZBZLOG32HHHHQ2O34.html _____________________________________________ Nordkurier.de vom 27.11.2025: Schiff verschwunden: Was ist wirklich mit dem DDR-Relikt geschehen? Es ist ein beliebter Touristenmagnet und prägt das Hafenbecken von Peenemünde. Doch nun ist das Schiff plötzlich verschwunden. Von: Eike Moldenhauer Ein rätselhaftes Verschwinden am Hafen von Peenemünde sorgt derzeit für Aufsehen und Spekulationen. Das berühmte Museumsschiff „Hans Beimler“ ist nicht mehr an seinem gewohnten Platz zu finden. Dabei handelt es sich um ein einzigartiges Relikt aus der DDR-Zeit, das unzählige Besucher anzieht. Doch was ist wirklich mit diesem geschichtsträchtigen Schiff geschehen? Die Aufnahmen unseres Reporters oben im Video zeigen es. Quelle: https://www.nordkurier.de/regional/usedom/schiff-verschwunden-was-ist-wirklich-mit-dem-ddr-relikt-geschehen-4136385 _____________________________________________ NDR.de vom 26.11.2025: Ehemaliges Raketenschiff aus Peenemünde wird repariert Das Unterschiff der "Hans Beimler" muss neu gestrichen werden. Bildrechte: Förderverein Peenemünde/Lutz Hübner Zwei Schlepper haben das Museumsschiff "Hans Beimler" am Dienstag zur Peenewerft in Wolgast gebracht. Dort ist es aus dem Wasser gehoben worden, damit das Unterschiff neu angestrichen und konserviert werden kann. Derzeit kümmert sich der Förderverein Peenemünde für das Historisch-Technische Museum um die Instandhaltung. Die Kosten für die Reparatur schätzt der Verein auf etwa 55.000 Euro. Diese will er nun aus den Ticketerlösen für das Schiff bezahlen. Denn allein im Jahr 2024 besuchten rund 18.000 Menschen die "Hans Beimler", sagte ein Sprecher dem NDR. Dennoch hoffen die Vereinsmitglieder zusätzlich auf Sponsoren und staatliche Zuschüsse. Das ehemalige Raketenboot ist das letzte Exemplar seiner Art Die "Hans Beimler" ist eines von fünf Raketenschiffen der sogenannten Tarantul-Klasse. Diese wurden in den 1980er Jahren für die Volksmarine gebaut. Laut Lutz Hübner, Mitglied im Förderverein Peenemünde, war sie damals eines der modernsten Boote in der Volksmarine, unter anderem ausgestattet mit einem Bordcomputer. Die vier anderen Schiffe der Tarantul-Klasse aus DDR-Beständen wurden mittlerweile verschrottet. Der Förderverein will das Schiff auch in Zukunft - gemeinsam mit dem Historisch-Technischen Museum Peenemünde - erhalten. Ziel sei es, so für Besucher die Geschichte der "Hans Beimler" erlebbar zu machen. Dieses Thema im Programm: NDR 1 Radio MV | Regionalnachrichten aus Greifswald | 26.11.2025 | 18:30 Uhr Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/vorpommern/ehemaliges-raketenschiff-aus-peenemuende-wird-repariert,mvregiogreifswald-1752.html _____________________________________________ Nordkurier Vorpommern Kurier (Anklam) vom 29.11.2025, S. 20: Museumsschiff liegt jetzt in der Peene-Werft Von Eike Moldenhauer Es ist ein beliebter Touristenmagnet und prägt das Hafenbecken von Peenemünde. Doch nun ist das Schiff plötzlich verschwunden. PEENEMÜNDE - Ein rätselhaftes Verschwinden am Hafen von Peenemünde sorgt derzeit für Aufsehen und Spekulationen. Das berühmte Museumsschiff „Hans Beimler“ ist nicht mehr an seinem gewohnten Platz zu finden. Dabei handelt es sich um ein einzigartiges Relikt aus der DDR-Zeit, das unzählige Besucher anzieht. Doch was ist wirklich mit diesem geschichtsträchtigen Schiff geschehen? Der Grund für das Verschwinden des beeindruckenden Raketenschiffs ist vergleichsweise profan: Das Unterschiff der „Hans Beimler“ muss neu gestrichen und konserviert werden. Um diese Maßnahmen durchzuführen, wurde das Schiff von zwei Schleppern zur Peene-Werft in Wolgast gebracht. Dort wurde es aus dem Wasser gehoben, um die notwendigen Arbeiten sicher durchführen zu können. Die Kosten für diese dringend benötigte Reparatur belaufen sich laut Schätzungen des Fördervereins Peenemünde auf etwa 55.000 Euro. Der Verein plant, die Summe aus den Ticketerlösen des Schiffes zu finanzieren. Im Jahr 2024 alleine besuchten rund 18.000 Menschen die „Hans Beimler“, wie ein Sprecher dem NDR mitteilte. Doch die Vereinsmitglieder setzen neben den Einnahmen aus den Ticketverkäufen auch auf Sponsoren und staatliche Zuschüsse, um das Projekt stemmen zu können. Die „Hans Beimler“ ist ein bemerkenswertes Überbleibsel aus der Ära der DDR. Als eines von fünf Raketenschiffen der sogenannten Tarantul-Klasse, die in den 1980er Jahren für die Volksmarine gebaut wurden, ist es heute das letzte noch existierende Exemplar. Zu ihrer Blütezeit gehörte die „Hans Beimler“ zu den modernsten Booten der Volksmarine, ausgestattet mit fortschrittlicher Technologie, darunter ein Bordcomputer, der seinerzeit als revolutionär galt. Der Förderverein Peenemünde setzt alles daran, dieses Zeugnis einstiger Marineinnovation zu bewahren. Gemeinsam mit dem Historisch-Technischen Museum Peenemünde will der Verein sicherstellen, dass die „Hans Beimler“ auch künftig für Besucher zugänglich bleibt. Es geht darum, die Geschichte dieses besonderen Schiffes lebendig zu halten und erlebbar zu machen. Trotz der aktuellen Herausforderungen ist das Ziel klar: Die „Hans Beimler“ soll weiterhin ein faszinierender Bestandteil der maritimen Geschichte bleiben. https://www.pressreader.com/germany/vorpommern-kurier-anklam-9BMY/20251129/282024743564303
- HTM-Meldung: Museumsschiff „Hans Beimler“ zur Wartung in die Peene-Werft überführt
HTM Peenemünde - News-Meldung vom 25.11.2025 Zwei Schlepper überführten heute das Museumsschiff „Hans Beimler“ von seinem Liegeplatz im Hafen Peenemünde nach Wolgast. Die Peene-Werft reinigt, konserviert und streicht den kompletten Rumpf. Da das Schiff unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fällt, war zuvor ein aufwendiges Genehmigungsverfahren nötig. Eigentümer ist das Historisch-Technische Museum Peenemünde, betrieben wird es durch den Förderverein Peenemünde e. V. © Kai Johres / HTM Peenemünde Die „Hans Beimler“ ist das letzte erhaltene Exemplar von insgesamt fünf Schiffen des Projekts 1241, gebaut zwischen 1984 und 1986. Sie kostete 77 Millionen DDR-Mark, hatte eine Besatzung von 38 Mann, eine Leistung von 32.000 PS und erreichte eine Geschwindigkeit von über 40 Knoten. Ausgerüstet war sie mit vier Seezielraketen mit einer Reichweite von etwa 80 Kilometern. Gebaut wurde das Schiff ab 1985 auf der Werft „Wympel“ in Rybinsk. Es fuhr kurzzeitig als R-630 in der sowjetischen Marine und wurde 1986 in Bug/Dranske auf Rügen in Dienst gestellt. Ursprünglich als Raketenschnellboot 775 klassifiziert, wurde es im Dezember 1986 zum „Kleinen Raketenschiff“ 575 umklassifiziert und Ende April 1988 in den Hafen Sassnitz verlegt. Mit der Wiedervereinigung wurde die „Hans Beimler“ 1990 außer Dienst gestellt. 1994 wurde sie demilitarisiert und dem damaligen Historisch-Technischen Informationszentrum (HTI) als Museumsexponat übergeben. Seit 2014 halten ehemalige Angehöriger der 7. RSB der Volksmarine und andere Unterstützer das Schiff ehrenamtlich in Stand und machen es im Hafen Peenemünde zugänglich. Etwa 18.000 Besucher pro Jahr besichtigen das Museumsschiff. Quelle: https://museum-peenemuende.de/25-11-2025/ ______________________________________ Quelle: https://www.facebook.com/reel/1210786390975914
- Erste Fotos vom "Museumsschiff "Hans Beimler" in der Peene-Werft Wolgast
Am 25. November 2025 verließ "unser" Museumsschiff seinen angestammten Platz im Peenemünder Hafen. Hier die ersten Bilder des Schiffes an Land auf der Peene-Werft in Wolgast vom 26. November 2025. Sobald die Sanierungsarbeiten am Unterschiff abgeschlossen sind, kehrt die "Hans Beimler" wieder nach Hause nach Peenemünde zurück.




























