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  • Ostsee-Urlauber empört: Peenemünde berät über Kurabgabe ab 2027

    moin.de , 19.10.2025 - 22:43 Uhr Urlauber werden hellhörig: Herrscht in diesem Ostsee-Ort bald Kurtaxen-Pflicht? Die Kurtaxen-Welle erreicht jetzt auch den letzten Ort auf Usedom, der noch nicht betroffen war. Urlauber sind davon wenig begeistert. Sorge um Peenemünde an der Ostsee. In den sozialen Medien teilte ein Nutzer kürzlich einen Zeitungsausschnitt mit der Überschrift „Peenemünde berät über Kurabgabe“.   Unter dem Beitrag, der in der Gruppe „ Usedom-Insider “ geteilt wurde, diskutieren Urlauber und Einheimische leidenschaftlich, ob auch im äußersten Norden der Insel Usedom bald Kurtaxen-Pflicht herrscht. Was bislang nach einer trockenen Verwaltungsdebatte klang, wird plötzlich zu einem emotionalen Thema.   Ostsee-Urlauber empört: Peenemünde berät über Kurabgabe ab 2027   Der Facebook-Post zitiert die Lokalausgabe der „Ostsee-Zeitung“. Sie berichtet, dass eine Kurabgabe in Peenemünde ab Januar 2027 eingeführt werden soll. In der Gemeindevertretung wird bereits über die Einzelheiten beraten. Für viele ist das eine Überraschung, denn Peenemünde gehört bisher zu den wenigen Orten auf Usedom, in denen Ostsee-Urlauber keine Kurtaxe zahlen müssen. In den Kommentaren auf Facebook herrscht deswegen Empörung. „Es ist einfach eine Frechheit, kein Strand, kein Schwimmbad, kein Kurkonzert, aber kassieren wollen!“, schreibt ein verärgerter Nutzer. Die Empörung vieler Urlauber ist spürbar, viele fragen sich, warum sie künftig zahlen sollen, obwohl es in Peenemünde bislang keine klassischen Kurangebote gibt. Die Gemeinde sieht das jedoch anders. Quelle: https://www.moin.de/norddeutschland/ostsee-usedom-kurtaxe-peenemuende-urlaub-urlauber-id300777393.html ____________________________________________________ UNSER KOMMENTAR DAZU: Bei dem im Artikel genannten Facebook-Post handelt es sich um den Beitrag unserer Vereins-Facebook-Seite vom 15.10.2025, siehe: https://www.facebook.com/photo?fbid=1111656257847669

  • Jahrestreffen 2025: Gemeinsamer Ausflug nach Pudagla am 4. Oktober 2025

    Nachdem am Vormittag unsere diesjährige Jahreshauptversammlung des Fördervereins Peenemünde e.V. erfolgreich abgeschlossen werden konnte, ging es am Nachmittag für uns in Richtung Pudagla. Geplant waren ursprünglich die drei Punkte: Schloss Pudagla, Barackenfundamente unterhalb des Glaubensberges und Forstamt Neu Pudagla . Aufgrund des schlechten Wetters verzichteten wir jedoch auf den zweiten Punkt. Um 15.00 Uhr trafen wir uns am Schloss Pudagla. Bei Kaffee und Kuchen im italienischen Eiskaffee im Schloss erläuterte uns Vereinsmitglied Thomas Köhler in einem Vortrag die Geschichte dieses Ortes im Zweiten Weltkrieg. Das Schloss war mit seinen Nebengebäuden ("Domäne Pudagla") von Sommer 1943 bis Februar 1945 als Außenstelle der Heeresversuchsstelle Peenemünde unter der Bezeichnung " Karlshagen III " genutzt worden. Die komplette BSM-Direktion " Bordausrüstung, Steuerung, Messtechnik" (ab 1. August 1943: EW 22 "Abteilung elektrotechnische Geräte") unter Dr.-Ing. Ernst Steinhoff zog nach Pudagla um. Schon sechs Wochen vor dem RAF-Luftangriff am 18. August 1943 auf Peenemünde wurde das Projekt der Außenstelle Pudagla (ASP) praktisch angegangen. Zuvor wurden alte Baupläne und Gebäudezeichnungen des Schlossen ausgewertet, die sich Mitte 1943 auch im offiziellen HVP-Bildarchiv fanden. Um den Bahnanschluss für die Peenemünder Nebenstelle zu gewährleisten, wurde mit russischen Hilfswilligen extra der Haltepunkt "Schmollensee" errichtet, der im RB-Fahrplan als "Tanneck" geführt wurde. Die Kellerräume des Schlosses wurden zur Aufnahme von Akkumulatoren und Labor-Einrichtungen umgerüstet. Unter dem Schlosshof wurden als vorbeugende Luftschutz- und Evakuierungsmaßnahmen bei Luftangriffen unterirdische holzverschalte Stollen ausgebaut, die sogar mit elektrischer Beleuchtung und Telefonen versehen wurden. Der Kornboden auf der alten Brennerei wurden zum Speisesaal und Kinovorführraum umgebaut, zudem wurden die unteren Räume zu Büros und zur Küche ausgebaut. Die von Thomas Köhler präsentierten Forschungsergebnisse, Dokumente und Fotos hierzu waren für alle neu. Neben den Umbauten und notwendigen baulichen Erweiterungen am Schloss mit seinen Nebengebäuden wurden im Jahre 1943 unterhalb des nicht weit vom Schloss gelegenen Glaubensberges nahe des Moores Schäfergrund drei massive Baracken für Werkstätten der BSM-Direktion errichtet. Karlshagen III war fortan aufgeteilt in: " ASP Schloss " (Schloss mit seinen Nebengebäuden, hier u.a. die Abteilung EW 222 Steuer- und Fernsteuertechnik unter Helmut Hoelzer) " ASP Schäfergrund " (Baracken mit Stollen unterhalb des Glaubensberges). Da wir aufgrund des starken Regens kurzfristig auf die Vorortbesichtigung der Barackenreste verzichtet hatten, erläuterte uns Thomas Köhler die dortigen Anlagen mit ausgedruckten Luftbildern, Karten, historischen und aktuellen Fotos. Nach den für alle interessanten Ausführungen und dem Genuss von Kaffee und Kuchen, besichtigten wir den Schlosskeller, in dem einst der erste analoge Großrechner der Welt stand, das "Bahnmodell" von Helmut Hoelzer . Dies war nur möglich, weil uns der Bürgermeister von Pudagla, Fred Fischer, dankenswerterweise seinen Kellerschlüssel zur Verfügung gestellt hatte. Den geheimen Zugang zu den Stollen fanden wir zwar nicht, doch die Kellergewölbe aus dem 16. Jahrhundert beeindruckten alle. Im letzten Raum sahen wir dann auch noch die Gesteinsausstellung von Klaus Luchterhand, wo in mittlerweile eingestaubten Vitrinen auf Usedom gefundene Fossilien und Steinwerkzeuge präsentiert werden. Als nächster Punkt auf unserer Tagesordnung stand der Besuch des Hoelzer-Gedenksteins am Forstamt Neu Pudagla. Der langjährige Leiter des Forstamtes Norbert Sündermann informierte uns in einem spannenden Vortrag über den Ort, an dem damals Ernst Steinhoff und Helmut Hoelzer untergebracht waren. Hoelzer lernte hier auch seine spätere zweite Ehefrau kennen, die Tochter des damaligen Revierförsters Paul Muschwitz . Warum war Helmut Hoelzer so wichtig für Peenemünde? Helmut Hoelzer ist der Vater des sogenannten "Mischgerätes", des ersten vollelektronischen, einsatztauglichen Bordrechners, der als Herzstück der A4-Rakete diente und einen erfolgreichen Einsatz dieser erst ermöglichte. Das im Geräteraum der Rakete befindliche "Mischgerät" erhielt seine Eingangssignale von zwei als Richtgeber bezeichneten Kreiselgeräten (Horizont und Vertikant) und vom optional eingebautem Leitstrahlempfänger und gab nach der Berechnung der "Peenemünder Steuergleichung" in Echtzeit Korrekturbefehle an die Ruderanlage. Rein technisch gesehen war das Mischgerät ein Analogrechner, der bei Änderung von Eingangsgrößen in Echtzeit das Ausgangssignal entsprechend der vorgegebenen Funktion, deren Parameter auch variabel sein können, "berechnete". Dies war also der erste elektronische Analogrechner der Welt. Helmut Hoelzer war damals bewusst, dass die von ihm für das Mischgerät entwickelten elektronischen Rechenelemente auch für den Aufbau eines allgemeiner einsetzbaren Rechengerätes die Grundlage bilden könnten, was in der Folge zur Entwicklung des ersten elektronischen analogen Großrechners der Welt führte: dem sogenannten "Bahnmodell", mit dem die Flugbahnen der Raketen vorab im Labor simuliert wurden. Dieses Gerät wurde bis Ende der 1950-ger Jahre noch in Amerika benutzt. Herr Sündermann schilderte uns lebhaft, wie Anfang er nach der Wende Dr.-Ing. Helmut Hoelzer kennenlernte und den weiteren Kontakt und Weg bis zur Aufstellung eines Gedenksteines ihm zu Ehren. Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich bei Herrn Sündermann für seine Zeit und seine höchst interessanten Ausführungen. Den würdigen Abschluss des Tages bildete (mit einstündiger Verspätung) dann ein gemeinsames Buffet-Abendessen im Wasserschloss Mellenthin.

  • Gemeinde Peenemünde berät über Kurabgabe

    OZ, Lokalausgabe Wolgast, vom 15.10.2025, S. 9 PEENEMÜNDE. Ab Januar 2027 soll in Peenemünde eine Kurabgabe eingeführt und die Usedom-Card ausgegeben werden - darüber entscheidet die Gemeindevertretung am Donnerstag um 19 Uhr im Gemeindebüro. Neben der geplanten Kurabgabe stehen weitere wichtige Themen auf der Tagesordnung: die Beratung des Gemeindehaushalts 2026, die Übertragung von Aufgaben im Rahmen der Anlagenrichtlinie auf das Amt Usedom-Nord sowie eine Änderung der Satzung über Gewässerunterhaltungsgebühren. Zudem beraten die Gemeindevertreter über Grundsatzbeschlüsse zur Erweiterung des Spielplatzes am Hafen und zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Ortsbereich Peenemünde. Bürgerinnen und Bürger können in der Einwohnerfragestunde Fragen stellen oder Anregungen einbringen. ____________________________________________________________ 10.10.2025 - NACHTRAG - Öffentliche Bekanntmachung der Sitzung der Gemeindevertretung Peenemünde am 16.10.2025 Öffentliche Bekanntmachung Sitzung: 9. Sitzung der Gemeindevertretung Peenemünde Sitzungstermin: Donnerstag, 16.10.2025, 19:00 Uhr Ort, Raum: Gemeindebüro, Feldstraße 12, 17449 Peenemünde Tagesordnung: Öffentlicher Teil 1. Eröffnung der Sitzung, Feststellen der Ordnungsmäßigkeit der Einladungen, der Anwesenheit und der Beschlussfähigkeit 2. Änderungsanträge zur Tagesordnung und eventuelle Beschlussfassung zur Änderung 3. Billigung der Sitzungsniederschrift der vorangegangenen Sitzung der Gemeindevertretung vom 24.07.2025 4. Bericht des Bürgermeisters über Beschlüsse des nicht öffentlichen Teils der letzten Sitzung der Gemeindevertretung und des Hauptausschusses sowie wichtige Angelegenheiten der Gemeinde 5. Einwohnerfragestunde 6. Anfragen der Gemeindevertreter 7. Beratung über die Haushaltsplanung 2026 der Gemeinde Peenemünde 8. Beschluss der Gemeindevertretung Peenemünde zur Übertragung der Aufgaben im Rahmen der Anlagenrichtlinie auf das Amt Usedom-Nord 9. 1. Satzung zur Änderung der Satzung der Gemeinde Peenemünde über die Erhebung von Gewässerunterhaltungsgebühren 10. Beschluss zur Einführung einer Kurabgabe und Ausgabe der Usedom-Card zum 01.01.2027 Nichtöffentlicher Teil 11. Beschluss über die Beauftragung eines Rechtsanwaltes 12. Beschluss zu Gesprächen mit der DBU bezüglich Flächentausch Gelände Flughafenring und Kienheide 13. Beschluss betreffend Schadenersatz (Vorschuss auf zu erwartende Mängelbeseitigungskosten Feuerwehrgebäude Peenemünde) gegenüber UPEG 14. Beschluss über den Abschluss einer Zusatzvereinbarung zu einem bestehenden Pachtvertrag (nichtöffentlich) 15. Beschluss über die Annahme von Pachtanträgen (nichtöffentlich) 16. Beschluss über den Abschluss von Pachtverträgen (nichtöffentlich) 17. Beschluss über den Abschluss eines Gestattungsvertrages zur Verlegung von 30-kvMittelspannungskabelsystemen und LWL-Kabeltrasse PVA Peenemünde - Zustimmung zur Nutzung der Flurstücke (nichtöffentlich) 18. geä. Beschluss über den Ankauf einer Teilfläche (nichtöffentlich) 19. Grundstücksangelegenheiten 20. Sonstiges 21. Schließen der Sitzung

  • Jahreshauptversammlung 2025 des Fördervereins Peenemünde

    Nach dem obligatorischen Gruppenfoto vor der A4-Rakete im HTM fand heute Vormittag, am 4. Oktober 2025, unsere diesjährige Jahreshauptversammlung statt, wie schon im vergangenen Jahr in unserem Marine- & Flugplatzmuseum in der Hafengalerie Peenemünde. Wir danken allen Mitgliedern und Vereinsfreunden, die es einrichten konnten, daran teilzunehmen. Wir würden uns jedoch über eine regere Teilnahme unser Mitglieder freuen, da dieses Mal nur 18 von derzeit 83 kamen. Am Ende der Versammlung wurden unsere Gründungsmitglieder Manfred Kanetzki und Klaus Felgentreu für ihre bisherigen Verdienste mit der Ehrenmitgliedschaft des Fördervereins überrascht. Das Protokoll wird im nächsten Infoblatt veröffentlicht.

  • Jahrestreffen 2025: Gemeinsamer Vereinsausflug zum Prüfstand VII am 3. Oktober 2025

    3.10.2025: Nach einem gemütlichen Zusammensein im Müggenhof bei Kaffee und Kuchen als Auftakt unseres diesjährigen Jahrestreffens ging es heute Nachmittag gemeinsam mit dem Robur zum Prüfstand VII, wo vor 83 Jahren um 15.58 Uhr das Aggregat 4 V4 startete und als erstes von Menschenhand geschaffene Objekt ins Weltall vorstieß.

  • Peenemünder CarnevalsKlub e.V. feiert "Schocktoberfest" am 8. November 2025

    Schocktoberfest 2025 !!! KEINE KARTENRESEVIERUNG !!! Am 08.11.2025 heißt es wieder: Gruselstimmung trifft Oktoberfest! Feiert mit uns in der Peenemünder „Zwiebel“ das Schocktoberfest! Einlass: ab 19:00 Uhr  Beginn: 20:11 Uhr Karten gibt’s ab dem 19.10., 10:00 Uhr im U-Boot-Shop Also schnappt euch eure Kostüme, packt gute Laune ein und seid dabei - denn Gruselnacht trifft Bayerntracht! Mehr Infos unter www.pckev.de

  • Kurtaxe auf Usedom: Wird die Gebühr bald in Peenemünde fällig?

    OZ, Lokalausg. Wolgast vom 25.09.2025, S. 10: Kurtaxe bald auch in Peenemünde? Gemeindevertreter diskutieren über die Gebühr / Haus des Gastes soll 2029 fertig sein ---- OZ+ vom 23.09.2025, 04:30 Uhr: Touristische Infrastruktur  Kurtaxe auf Usedom: Wird die Gebühr bald in Peenemünde fällig? In den politischen Gremien des Ortes im Inselnorden diskutieren Gemeindevertreter momentan über das Ob und Wann. Es fehle derzeit noch an entsprechenden Angeboten für Gäste, lautet ein Argument. Kritik kommt aus dem Yachthafen. Von Marcus Taschke Peenemünde. Wer auf Usedom seinen Urlaub verbringen möchte, muss Kurtaxe bezahlen – zumindest in Seebädern mit entsprechender Infrastruktur. Peenemünde erhebt den Gästebeitrag bislang nicht, ist aber Mitglied in der entsprechenden Modellregion. Jüngst wurde im Tourismusausschuss im Ort ausgelotet, ob und wann die Gebühr eingeführt werden soll. Mario Szostak benennt die Hürden, die es bis dahin auszuräumen gilt: „Wir müssen erst die Voraussetzungen schaffen. Urlauber erwarten für die Gebühr auch mehr Angebote“, so der stellvertretende Bürgermeister. ___________________________________________________________ Wir müssen erst die Voraussetzungen schaffen. Urlauber erwarten für die Gebühr auch mehr Angebote. Mario Szostak stellvertretender Bürgermeister Peenemünde ___________________________________________________________ Urlaubsgäste müssten Kurtaxe zahlen Zudem brauche es einen gewissen Vorlauf. „Herbergsbetriebe können nicht sofort Kurtaxe erheben. Sie haben teilweise schon Buchungen fürs kommende Jahr“, nennt er ein Beispiel. Trotzdem wird im Ort derzeit die touristische Infrastruktur ausgebaut. Ein Haus des Gastes mit einem entsprechenden Eigenbetrieb soll beispielsweise in vier Jahren, also 2029, fertig sein. In Peenemünde wird derzeit über eine Kurabgabe diskutiert. Das Haus des Gastes beim Historisch-Technischen Museum soll 2029 eröffnet werden. Quelle: Nalleweg Architekten Zwischen Hafenpromenade und Museumsareal gelegen, wird das Gebäude unter anderem die Touristeninformation, einen Veranstaltungsraum, eine Heimatstube und das Bürgermeisterbüro enthalten. Das Historisch Technische Museum soll dort außerdem seinen Eingang haben. „Wir planen, die Kurabgabe vor der Fertigstellung des Hauses einzuführen“, nennt Mario Szostak einen groben Zeitplan. „Es muss irgendwann einen Stichtag geben.“ Yachthafen-Betreiber in Peenemünde äußert Kritik Ronny Adelsberger ist Gemeindevertreter in Peenemünde und hat grundsätzlich nichts gegen die Gebühr einzuwenden. Dennoch macht er auf eine Schwachstelle aufmerksam: „Im Yachthafen übernachten viele Segler, die nur für eine Nacht bleiben und dann weiterfahren. Von diesen Gästen müsste ich Kurtaxe verlangen, obwohl sie sich überhaupt nicht im Ort aufhalten“, verdeutlicht der Betreiber der Anlage. Auf Rügen seien entsprechende Übernachtungen bereits rückläufig, weiß er aus Gesprächen. „Unsere Segler werden bei einer Kurabgabe vermutlich nach Polen gehen, wo es preiswerter ist“, befürchtet Adelsberger, der sich mit diesem Problem bereits an Landrat Michael Sack gewandt hat. Haben den Yachthafen Peenemünde entwickelt: Roland Gahler (l.) und Ronny Adelsberger. Letzterer befürchtet, Segler könnten wegen der Abgabe fernbleiben. (Bild von 2023) Quelle: Yachthafen Peenemünde GmbH Sollte es im Ort zu der Abgabe kommen, müsste auch über deren Höhe diskutiert werden. In den Nachbarorten Karlshagen und Trassenheide werden derzeit 2,80 Euro in der Hauptsaison pro Übernachtung und Gast fällig. Das ist der niedrigste Wert auf Usedom. In den Kaiserbädern liegt die Gebühr bei 3,30 Euro, dafür ist darin allerdings eine Fahrkarte für den Busverkehr enthalten. In Wolgast liegt die Kurtaxe bei 4,20 Euro inklusive Bus- und Zugverkehr. oz https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/vorpommern-greifswald/usedom/kurtaxe-auf-usedom-wann-wird-die-gaesteabgabe-in-peenemuende-eingefuehrt-AZ5UP6LS2RBGHMQKIGFEOXRVII.html

  • Jahrestreffen 2022: Gemeinsamer Ausflug zur Insel Ruden am 1. Oktober

    Es war heute vormittag ein gelungener Ausflug unseres Vereins zur Insel Ruden. Allen Teilnehmern hat es gut gefallen. Aufgeteilt in zwei Gruppen führten uns die beiden herzlichen Inselbewohner Kerstin und ihr Mann Chris über den Ruden und erzählten in erfrischender Weise über die Geschichte und Natur des Eilands. Es ist schade, dass der Beobachtungsturm keine Ausstellung mehr hat. Der bauliche Zustand, Feuchtigkeit in den Wänden und ein undichtes Dach lassen das nicht zu. Auch das Wetter spielte mit, ein leichter Nieselregen setzte erst nach unserer Rückkehr im Hafen Peenemünde ein. Hier ein paar Schnappschüsse... Am Abend haben wir uns zu unserem traditionellen Essen im „Nordkap“ Karlshagen getroffen. Hier hatten wir wieder die Gelegenheit interessante Gespräche zu führen.

  • Finnland zu Gast: Usedomer Musikfestival am 20. September 2025 in Peenemünde eröffnet

    21.09.2025 ∙ Nordmagazin ∙ NDR Finnland zu Gast: Usedomer Musikfestival eröffnet In Peenemünde ist die Eröffnung gefeiert worden. Dabei ging der Usedomer Musikpreis an die Geigerin Iidamarie Ahunen. https://www.ardmediathek.de/.../Y3JpZDovL25kci5kZS80ZDMxO...

  • Seit März 2020: Peenemünder Café bietet Vegetarisches und Veganes an

    Ostsee-Zeitung Usedom, 23.01.2024, S.10: Peenemünder Café bietet Vegetarisches und Veganes an „Auf der Terrasse das Zwitschern der Vögel genießen oder auf gemütlichen Sesseln einen Tee trinken. Wer auf der Insel Usedom abseits des touristischen Trubels Entschleunigung sucht, wird im Café am Deich in Peenemünde fündig...“ --- OZ+ vom 22.01.2024: Kuchen ohne Ei, Sahne und Butter Im Café am Deich auf Usedom gibt es nur vegetarische und vegane Gerichte https://www.ostsee-zeitung.de/.../usedom-im-cafe-am-deich ...

  • Berichterstattung über die Eröffnung eines neuen Gedenkorts für das KZ-Arbeitslager „Karlshagen II“ in Peenemünde

    In Peenemünde hat das Historisch-Technische Museum am 17. April 2024 eine neue Erinnerungsstätte an die ehemaligen Häftlinge des Konzentrations-Arbeitslagers Karlshagen II eröffnet. Sie befindet sich am Rande des Fundaments des ursprünglich geplanten Materiallagers des Versuchsserienwerks zwischen Peenemünde und Karlshagen an der Station 9 „Die Verladerampen“ des historischen Rundwegs „DenkmalLandschaft Peenemünde“. Das Arbeitslager befand sich in der nahegelegenen ehemaligen Fertigungshalle 1, die jedoch leider für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist, daher nun diese Standortwahl. Am Materiallager und jetzigen Standort des „Gedenkortes“ selbst befand sich kein Bahnsteig, hier ist nie ein Häftling aus einem Zug aus- oder in einen Zug eingestiegen. Das fiel gestern und auch in der medialen Berichterstattung leider unter den Tisch. Auch die Tatsache, dass es in diesem Lager anders ablief, als in anderen Lagern, blieb unerwähnt. Die Häftlinge hier hatten jeder ein eigenes Bett mit sauberer weißer Bettwäsche, konnten täglich duschen, erhielten die gleiche Verpflegung wie die Bewacher, 2 Schachteln Zigaretten pro Woche usw.. Hier sollten qualifizierte Häftlinge Facharbeiten zur Unterstützung der ab 1.9.1943 anlaufenden Serienproduktion des A4 leisten und wurden daher bis auf wenige Ausnahmen pfleglich behandelt. Hier sei an die Rede von Walter Dornberger auf dem Betriebsappell am 18.6.1943 in der Halle F1 erinnert, in der er unter dem Vortragspunkt 26 sagte: „Das 4. Kriegsjahr bringt es mit sich, daß wir jetzt außer deutschen Soldaten, Angestellten und Arbeitern hier in Peenemünde mit dem Einsatz von Ausländern, K.Z.-Häftlingen und Gefangenen zu rechnen haben! Halten Sie Abstand von den Gefangenen und ausländischen Arbeitern. Arbeiten Sie Ihnen vor; zeigen Sie ihnen, was ein Deutscher kann. Aber schikanieren Sie die Leute nicht.“. An die Vorgabe hielten sich dann auch fast alle. Da die Serienfertigung noch nicht angelaufen war, hielt sich auch die Arbeit dort in Grenzen. So erinnerte sich der ehem. französische Häftling Michel Fliecx folgendermaßen an Peenemünde: „Die Tage sind nicht anstrengend. Wir arbeiten von sieben bis zwölf und von halb eins bis halb sechs. Dann, bis zur Suppe, um sieben, kann man sich auf dem Bett ausruhen, sich waschen oder, wenn das Wetter schön ist, sich unter die Kiefern legen, die zwischen der Fabrik und dem elektrischen Stacheldraht einen Streifen von hundert Metern bilden.“ Ein anderer ehem. Häftling, der Franzose Eugène Laurent, gab in einem mit dem HTM geführten Zeitzeugeninterview sogar an, dass er keine negativen Erinnerungen an Peenemünde hätte, er es hier eigentlich schön fand und er sogar ein wenig stolz sei, am Raketenprogramm dass zur späteren Mondlandung geführt hätte, beteiligt gewesen zu sein. Das sind unbequeme Erinnerungen, die hierzulande schwer zu vermitteln sind. Das es an einigen Orten innerhalb des unmenschlichen NS-Lagersystems anders zuging als üblich, darf trotzdem nicht bewußt verschwiegen werden. Das es hier anders zuging, als im der Luftwaffe unterstellten KZ-Arbeitslager „Karlshagen II“, in dem die Häftlinge täglich gequält und geknechtet wurden, ist nun einmal ein historischer Fakt. Von diesen Gegebenheiten hörte man gestern jedoch vorort nichts, von den unseligen Äußerungen Mecklenburg-Vorpommerns Kulturministerin Bettina Martin (SPD) während der Eröffnung oder den absurden Unwahrheiten, die dann in der ARD-Tagesschau und übrigen Presse verbreitet wurden, einmal ganz zu schweigen. Unabhängig von der stümperhaften medialen Berichterstattung, schätzen die Mühe und Fleiß der Beteiligten des HTM, das Schicksal jedes einzelnen Häftlings zu erforschen. Viele neue wissenschaftliche Erkenntnisse wurden aufgearbeitet und werden nun komprimiert auf den neuen Tafeln dargestellt. Dafür einen großen Dank! 17.04.2024, ARD - Tagesschau KZ-Arbeitslager "Karlshagen II": Gedenkstätte in Peenemünde eröffnet https://www.ardmediathek.de/.../Y3JpZDovL3RhZ2Vzc2NoYXUuZ ... 17.04.2024, NDR Info Usedom: Gedenkstätte für KZ-Opfer eröffnet https://www.ardmediathek.de/.../Y3JpZDovL25kci5kZS8yMjMxZ ... 17.04.2024, OZ online Unheimlicher Lost Place auf Usedom: Alte Militär-Ruinen erinnern an dunkles Kapitel der Insel https://www.ostsee-zeitung.de/.../lost-place-auf-usedom ... 17.04.2024, OZ online Peenemünde: Auf Usedom wurde ein Gedenkort für Zwangsarbeiter und Todesopfer eingeweiht https://www.ostsee-zeitung.de/.../peenemuende-auf-usedom ...   17.04.2024, SZ online Geschichte - Peenemünde: Neue Gedenkstätte für Häftlinge https://www.sueddeutsche.de/.../geschichte-peenemuende ...   18.04.2024, NDR.de Gedenkstätte für NS-Opfer in Karlshagen eingeweiht https://www.ndr.de/.../Gedenkstaette-fuer-NS-Opfer-in ...   18.04.2024, OZ, S. 9: „Treppen, Trümmer und Fundamente erinnern an KZ-Arbeitslager“ und „Ministerin eröffnet neue Gedenkstätte“

  • Tag der Vereine in Karlshagen am 13. September 2025

    Auch wir als Förderverein waren gestern mit dabei. Unser Stand war gleich der zweite auf dem Strandvorplatz, direkt neben dem Heimatverein Karlshagen. Vielen Dank an alle Beteiligten und die netten Gespräche!

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