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- Peenemünder Versuchsanstalten als Betonmodell für das HTI angefertigt
OZ vom 14.11.2002:
- Jahrestreffen 2002 des Fördervereins Peenemünde
Unser Jahrestreffen 2002 fand im Zeitraum vom 3. bis 7. Oktober 2002 wie gewohnt in Zinnowitz ( Hotel Baltic ) statt. Programmablauf Donnerstag, d. 03.10.02 Anreise bis 17.oo Uhr 17.3o Uhr Begrüßung und Einweisung in das Programm. 18.oo Uhr Abendessen und gemütliches Beisammensein. Freitag, den 04.10.2002 10.oo Uhr Abfahrt zur Rügenrundfahrt 18.oo Uhr Rückfahrt zum Hotel „Baltic“ 20.oo Uhr Vortrag über A-4 im Hotel „Baltic“ Sonnabend, d. 05.10.02 10.oo Uhr Abfahrt zum HTI 10.3o Uhr Erinnerungsfoto an der A-4 u. Rundgang im HTI 13.oo Uhr Mittag in der Gaststätte „Zwiebel“ Rückfahrt mit der Usedomer Bäderbahn ( UBB ) 18.oo Uhr Gemeinsamer Abend im „Baltic“ Sonntag, d. 06.10.2002 10.oo Uhr Jahreshauptversammlung ( lt. Tagesordnung ) 12.3o Uhr Mittag 14.oo Uhr Zur freien Verfügung 20.oo Uhr Gemeinsamer Abend im „Baltic“ Montag, den 07.10.02 Individuelle Abreise Jahreshauptversammlung des Fördervereins Peenemünde e.V. im Jahr 2002 Unser Verein besteht gegenwärtig aus 120 ordentlichen Mitgliedern und 6 fördernden Mitgliedern. Trotz der großen räumlichen Trennung der Mitglieder ist es den Vorstand gelungen über unser Infoblatt, Treffs in Peenemünde sowie vielen Telefonaten und schriftlichen Korrespondenzen die Verbindung zu unseren Mitgliedern zu halten. Monatlich fand eine Sitzung des Vorstandes statt. Im Mittelpunkt stand die jeweils aktuelle Situation und die sich daraus ableitenden Aufgaben für unseren Verein. Leider mußte immer wieder festgestellt werden, dass die angestrebte enge Zusammenarbeit mit dem HTI, insbesondere mit Herrn Zache, nicht verwirklicht werden konnte. Schon im letzten Bericht hatten wir z. B. festgestellt, dass auf die wohlgemeinten Anmerkungen des Fördervereins zum 1. Ausstellungsabschnitt im HTI nicht reagiert wurde. Nach wie vor haben wir den Eindruck, dass unsere Mitarbeit im Museum nicht erwünscht ist. Es wird also weiter Aufgabe des Vorstandes sein, eine enge Zusammenarbeit mit dem HTI zu suchen. Positiv ist zu bewerten, dass es uns nun endlich gelungen ist, das Infoblatt regelmäßig ( alle 3 Monate ) rauszubringen. Der Vorstand bedankt sich bei den Herren Helm, Hübner und Felgentreu für die aktive Arbeit an diesem Blatt. Die Exkursion nach Lampoldshausen war ein gutes Beispiel für erlebter Vereinsarbeit. Dafür geht unser Dank an Herrn Frank und Herrn Frenzel. Mit einzuordnen ist auch der Besuch zum Niederländischen Militärarsenal bei Grave am 25. August 2002. Teilnehmer waren Herr Krüger und Herr Frenzel. Große Würdigung erfuhr die aktive Arbeit Reinholds Krüger bei der Sichtung von Archivgut des HTI. Seit Juni 2001 hat er über 45 Filmrollen bearbeitet. Diese Tätigkeit soll mit Hilfe eines neuen Lesegerätes für Mikrofilme, dass durch unseren Verein für das HTI gesponsert wurde, weitergehen. Besonders hervorzuheben ist die Denkschrift von Botho Stüve über die Zeit, in der deutsche Raketenforscher lebten und arbeiteten ( siehe Infoblatt Nr. 2 und 3/2002 ). Der Vorstand wird prüfen, in wie weit die Herausgabe für den Verein und Interessierte unterstützt werden kann. Die Besucherresonanz im HTI können wir auch in diesem Jahr mit gut einschätzen. Allerdings müssen wir feststellen, dass die Zahl der Besucher 2001 um ca. 12% gesunken ist. Für 2002 könnte die Besucherzahl des Vorjahres erreicht werden. Besonders zu kritisieren ist der Film über den Prüfstand VII. Diesen Film anzusehen, ist für den Zuschauer eine Zumutung. Die Vermarktung des HTI für Veranstaltungen wie Konzerte, Ballettveranstaltungen, Ausstellungen von Künstlern usw. sehen wir mit gemischten Gefühlen. Wir haben den Eindruck, dass der Name Peenemünde Zweck entfremdet benutzt wird, um sich in Szene zu setzen. Viel wichtiger wäre es am Eingang des Museums die Besucher zu informieren, was im HTI zu sehen ist. Aufgaben für 2002/2003 Der Vorstand konzentrierte sich auf folgende Schwerpunkte: Zusammen mit Herrn Wischnewski möchten wir das Projekt „Werkbahnzug“ zur Realität werden lassen. Auch der interessante Vorschlag der Bergung der A 4, die als erste Rakete der Menschheit am 03.10.1942 ins All geschossen wurde, sollte aktiv unterstützt werden. Die Zusammenarbeit mit dem HTI muß unbedingt verbessert werden. Hier geht es um die Verarbeitung der Anmerkungen des Fördervereins zum 1. Ausstellungsabschnitt genauso, wie um gemeinsame Projekte zu Peenemünde Werk West. Dazu wären Gespräche mit der Leitung des HTI noch in diesem Jahr notwendig. Wir planen eine Exkursion nach Sant Omer und die Weiterführung der Forschung in Zusammenarbeit mit Resarch. Wir planen das nächste Treffen mit Jahreshauptversammlung vom 26.09.2003 - 28.09.2003. Die Jahreshauptversammlung soll am 28.09.2003 stattfinden. Im Vorstand arbeiten: 1. Vorsitzender: Volkmar Schmidt 2. Vorsitzender: Klaus Felgentreu Schatzmeister: Manfred Kanetzki Dem erweiterten Vorstand gehören an: Ulrike Chust, Reinhold Krüger, Dieter Frenzel und Joachim Saathoff Aussprache und Diskussion Die Ausstellung im HTI befriedigt viele Mitglieder nicht. Sie wird als seelenlos bezeichnet. Eine Bereicherung für das Niveau der Ausstellung wäre ein Werkbahnzug auf dem Gelände des HTI. Dabei würde uns Herr Wischnewski zusammen mit dem Förderverein „S-Bahn Berlin“ helfen. Ein weiterer Anziehungspunkt für Peenemünde wäre die Ausstellung der A 4, die am 03.10.1942 nach erfolgreichen Flug ins Wasser der Ostsee stürzte. Diese Rakete zu suchen wäre eine historische Aufgabe. Die Aufführung des WAR REQUIEM im Kraftwerk wurde kritisch beurteilt. Mit dem Versuch Peenemünde international hoffähiger zu machen, wird eine einseitige Betrachtungsweise der historischen Vorgänge provoziert. Der hohe finanzielle Aufwand, mit dem dieses Konzert organisiert wurde, macht deutlich, dass es nur darum ging, politisch ein Zeichen zu setzen. So ist es natürlich, dass eine Reihe von Vereinsmitglieder, die eingeladen waren, diese Einladung ablehnten. Der Umgang mit der Geschichte Peenemündes durch Medien, Politiker sowie Historiker wird als fragwürdig bezeichnet. In der Aussprache wurde wiederholt festgestellt, dass sehr oft Peenemünder Geschichte so geschrieben wird, wie es gerade paßt und nicht wie sie war. Augenzeugen dieser Geschichte werden häufig brüskiert, weil nur das geschrieben wird, was genehm ist. Das Symposium der Greifswalder Universität vom 02. -04. Oktober 2002 läßt hoffen, weil die Betrachtungsweise zur Peenemünder Geschichte mehr an Realität gewonnen hat. Währen der Jahreshauptversammlung konnte ein neues Mitglied in unseren Förderverein aufgenommen werden. Es ist Herr Karl Winterfeld aus Dessau. Er ist Mitglied und im Vorstand des Luftsportvereins Welzow e. V. Er wünscht sich eine enge Zusammenarbeit beider Vereine. Wir bedanken uns bei allen, die uns durch ihre Spende oder Information geholfen haben, unseren Weg weiter zu gehen. Die Ziele für das nächste Jahr werden wir konsequent verfolgen. Der Vorstand
- Peenemünde - Bewältigung von Vergangenheit und Zukunft
aus: Neues Deutschland, 21.04.2002:
- BILD-Artikel zum Raubgräber-Problem in Peenemünde
BILD-Zeitung, 22.08.2001:
- Filmemacher bannen Leben Dewjatajews auf Zelluloid - Dokumentation soll Ende des Jahres ausgestrahlt werden
Usedom-Kurier, 8. Juni 1999 Peenemunde (EB/höma). Die Geschichte der Flucht von Michail Dewjatajew vor den Nazis im Jahr 1945 und Abschnitte aus seinem Leben sollen auf Zelluloid gebannt werden: Den Spuren des Fliegers, der einst eine Henkel 111 im Insel-Norden „stahl“, folgen jetzt der Münchner Filmemacher Ralph-Jürgen Schoenheinz und seine Frau Galina Kirsunova...
- Stählerner Wal zieht erste Neugierige an: Riesen-U-Boot soll ab Ostern als Museum locken
OZ vom 9. Februar 1999 Das sowjetische U-461 ist das größte dieselbetriebene Tauch-Schlachtschiff. Ein Usedomer Verein macht es wieder flott und will es der Öffentlichkeit zeigen...
- Gruppenbild mit Rakete - Peenemünde setzt auf Vermarktung zwiespältiger Vergangenheit
aus: Nordkurier / Usedom-Kurier von 5. Oktober 1992
- Wiege der Raumfahrt soll Touristen locken - Peenemünder Einwohner über Absage verärgert
OZ vom 29. September 1992 Bonn/Peenemünde (dpa/OZ) Nach nahezu einhelligem Protest im In- und Ausland ist die für den 3. Oktober in Peenemünde geplante Veranstaltung zum Start der ersten deutschen Rakete vor 50 Jahren von den Veranstaltern - zwei Verbänden der Luft- und Raumfahrtbranche - abgesagt worden...
- Am 3. Oktober in Peenemünde: Industrie feiert Hitlers „V-2“-Rakete
Süddeutsche Zeitung, 26. September 1992 Industrie feiert Hitlers „V-2“-Rakete Von Kritikern angesichts der Opfer als gedankenlos bezeichnet Berlin (Reuter) - Eine geplante Feier der Luft- und Raumfahrtindustrie zum 50. Jahrestag des Erststarts von Hitlers V-2- Rakete ist auf Kritik gestoßen...
- Gründung des Historisch-Technischen- Informationszentrums Peenemünde
Am 9. Mai 1991 konnte unser Förderverein das "Historisch-Technische- Informationszentrums" (HTI) Peenemünde eröffnen. Der "Wolgaster Anzeiger" berichtete am 10. Mai folgendes von der Eröffnung der ersten Ausstellung in der Bunkerwarte des Kraftwerks Peenemünde... aus: Wolgaster Anzeiger, 10.05.1991 #HTI




























