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Flächenbrand auf dem Gelände des Flugplatzes Peenemünde am frühen Abend des 12. August 2026

  • Autorenbild: Förderverein Peenemünde e.V.
    Förderverein Peenemünde e.V.
  • vor 2 Tagen
  • 6 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 4 Stunden

Bei einem Testflug auf dem Gelände des Flughafens bei Peenemünde ist am 12. August 2026 eine rund 200 Kilogramm schwere Drohne an der Spitze der Peenemünder Landebahn im Schilfbereich abgestürzt. Durch den Absturz kam es zu Funkenflug, der zu einem "kleineren Flächenbrand von Ödland" neben der Landebahn geführt hat. Das Feuer wurde durch 38 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Wolgast, Trassenheide, Peenemünde und Karlshagen gelöscht.


Bei 6.000 Quadratmetern von einem "kleineren Flächenbrand" zu reden, kann hinterfragt werden.  Wenn man die bisher veröffentlichten vermeintlichen "Abtransport"-Bilder von Tilo Wallrodt betrachtet, sieht das unter der Plane verhüllte Fluggerät auch nicht nach einem der Polaris-Demonstratoren aus, obwohl bei der Feuerwehr angeblich anfangs vom Absturz eines Kleinflugzeuges geredet wurde, worauf dann selbst von Wolgast die Feuerwehr angerückt kam. Was wahrscheinlicher ist, dass es sich um eine Drohne einer anderen Firma handelt, die das "Test- und Forschungsflugfeld Peenemünde" (EDCP-PEF) temporär nutzt, wie die Rüstungsunternehmen INFINTEQ, Stark Defence, Helsing oder Quantum Systems.


Was nun wirklich passierte und welche Drohne welchen Unternehmens abstürzte, darüber kann momentan nur spekuliert werden. Es ist heute eben nicht wie früher in Peenemünde, als die Werksfeuerwehr bei jeder Erprobung "Gewehr bei Fuß stand".


Hier die bisherigen Pressemeldungen [letztes Update: 14.08.2026]:



Ostseezeitung (Usedom-Ausgabe) vom 14.08.2026:


Geheim-Drohne stürzt in Peenemünde ab


Beim Testflug gerät ein 200 Kilogramm Flugobjekt ins Schilf und und löst einen Brand auf 6000 Quadratmetern aus.


Von Hannes Ewert


Peenemünde. Diese Drohne sorgt deutschlandweit für Schlagzeilen: Ein rund 200 Kilogramm schweres Flugobjekt war am Mittwochabend (12. August) über dem Test- und Forschungsflugfeld Peenemünde abgestürzt. Nur Stunden später wurde die Drohne, in gelbe Folien verpackt und auf einem Anhänger verladen, abgeholt.


Wie das Gerät aussieht, ist streng geheim. Was es kann, ist ebenfalls unbekannt. Fakt ist: Gegen 18.15 Uhr war die Drohne an der Spitze der Peenemünder Landebahn im Schilfbereich abgestürzt und hatte einen Flächenbrand im Schilf- und Grasbereich ausgelöst. Betroffen war laut Polizei eine Fläche von rund 6000 Quadratmetern. 38 Feuerwehrleute aus Wolgast, Trassenheide, Peenemünde und Karlshagen waren angerückt, um den Brand zu löschen.


Das Objekt der Begierde, die Drohne, wurde schnellstmöglich vom Rollfeld entfernt. Feuerwehrleute hätten sie nur „ganz kurz“ gesehen, heißt es. Nach OZ-Informationen wurden die eingesetzten Feuerwehrleute belehrt, keine Foto- und Videoaufnahmen zu machen bzw. darüber zu berichten, was es mit der Drohne auf sich hat. Sie müssen Stillschweigen darüber bewahren, heißt es aus Feuerwehrkreisen.


Das Feuer breitete sich auf 6000 Quadratmetern aus, konnte aber schnell gelöscht werden. Das Wichtigste ist, dass keine Personen verletzt wurden und es zu keinen weiteren Sachschäden kam.


Die Polizei sagt offiziell, dass es sich um einen genehmigten Flugtest handelte, der auf dem Flugplatz Peenemünde stattfand. Bekannt ist, dass die Bremer Firma Polaris gemeinsam mit der Bundeswehr auf dem Flugplatz Peenemünde den Raumflugzeug-Demonstrator „Athena“ testet. Das unbemannte Fluggerät soll langfristig Erkenntnisse für Aufklärung und Satellitenstarts liefern.


Die Polaris Raumflugzeuge GmbH ist ein deutsches Luft- und Raumfahrt-Start-up mit Sitz in Bremen. Das 2019 gegründete Unternehmen entwickelt wiederverwendbare Raumflugzeuge, die wie normale Flugzeuge von Start- und Landebahnen abheben können.


Damit sollen Satelliten und Fracht kostengünstig in den Weltraum transportiert werden. In Peenemünde arbeitet das Unternehmen mit der Bundeswehr zusammen, weshalb es eine hohe Geheimhaltungsstufe gibt.


Für das Luftgebiet über dem Test- und Forschungsflugfeld Peenemünde gilt eine Flugverbotszone für den zivilen Luftverkehr, die in Karlshagen beginnt und bis nach Rügen reicht.





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OZ+ vom 13.08.2026, 16.00 Uhr:


Brand auf 6000 Quadratmetern

Geheim-Drohne in Peenemünde abgestürzt – Feuerwehrleute müssen über Einsatz schweigen


Beim Testflug in Peenemünde stürzt eine 200-Kilo-Drohne ab und verursacht einen Flächenbrand. Das Flugobjekt wird abtransportiert. Die Einsatzkräfte müssen Stillschweigen bewahren. Was dahintersteckt...



Quelle:



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NDR.de vom 13.08.2026, 11:15 Uhr:



Offenbar größere Drohne bei Peenemünde abgestürzt



Sendung: NDR 1 Radio MV | 13.08.2026 | 11:15 Uhr6 Min | Verfügbar bis 12.08.2028

Mehrere Unternehmen testen auf dem Gelände in Peenemünde ihre Drohnen, berichtet NDR Reporterin Juliane Mau.



Quelle:



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Hamburger Morgenpost (online) vom 13.08.2026, 09:32 Uhr:



Im Norden

Fluggerät stürzt ab – 6000 Quadratmeter Fläche brennen in beliebtem Feriengebiet


Auf einem Flugplatz in Peenemünde auf Usedom hat der Absturz eines Fluggeräts 6000 Quadratmeter Fläche in Brand gesetzt.


Das Gerät ist während eines betrieblichen Testfluges am Mittwochabend zu Boden gestürzt und entzündete mutmaßlich per Funkenschlag eine Grasfläche, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. 


Die Feuerwehr löschte die Flammen. Um was für ein Fluggerät es sich handelt, sagte der Sprecher nicht. Verletzt worden sei niemand. Zuvor hatte der „NDR“ berichtet. (dpa/mp)



Quelle:



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NDR.de vom 13.08.2026, 07:42 Uhr:


Screenshot der NDR-Webseite mit Foto von Tilo Wallrodt vom Abtransport der abgestürzten Drohne


Drohne stürzt bei Testflug nahe Peenemünde ab


In Peenemünde auf Usedom ist am Mittwochabend eine Drohne abgestürzt und hat einen Flächenbrand ausgelöst. Der Flug der Drohne war genehmigt.


Bei einem Testflug auf dem Gelände des Flughafens bei Peenemünde auf der Insel Usedom (Landkreis Vorpommern-Greifswald) ist am frühen Mittwochabend eine Drohne abgestürzt. Durch den Absturz kam es zu Funkenflug, der zu einem kleineren Flächenbrand von rund 6.000 Quadratmetern Ödland geführt hat. 38 Einsatzkräfte waren bei der Brandbekämpfung in Peenemünde dabei.


Firma führte Testflüge auf Flugplatz durch


Dabei handelte es sich um einen genehmigten Drohnenflug. Die abgestürzte Drohne gehört zu einer Firma, die auf dem Gelände des Flugplatzes ansässig ist und dort Testflüge unter Geheimhaltung durchführt. Verletzt wurde niemand. Zur Schadenshöhe kann die Polizei nichts mitteilen. Der Absturz habe keine strafrechtliche Relevanz. Deswegen seien die Ermittlungen abgeschlossen.



Sendung: NDR 1 Radio MV | Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern | 13.08.2026 | 07:00 Uhr1 Min | Verfügbar bis 12.08.2028

Download als MP3 (803kb) hier:



Quelle:



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Nordkurier.de vom 13.08.2026 • 06:40 Uhr (Aktualisiert: 13.08.2026 • 08:19 Uhr):



Screenshot der Nordkurier-Webseite mit Foto von Tilo Wallrodt vom Abtransport der abgestürzten Drohne


Flugtests

Drohnen-Vorfall an der Ostsee: Fluggerät verursacht Brand auf Flugplatz


Bei einem betrieblichen Test am Flugplatz Peenemünde soll eine Drohne abgestürzt sein. Dadurch seien knapp 6000 Quadratmeter Ödland in Brand geraten.



Von Tilo Wallrodt


Ein abgestürztes Fluggerät soll am Mittwochabend einen größeren Flächenbrand auf dem Gelände des Flugplatzes Peenemünde auf der Insel Usedom ausgelöst haben. Nach Angaben der Behörden seien dabei knapp 6000 Quadratmeter Ödland in Brand geraten.


+++ Szenen vom Einsatzort, sehen Sie im Video oben. +++


Zu dem Feuer sei es am 12. August gegen 18.15 Uhr im Rahmen betrieblicher Tests gekommen. Dabei sei ein vom Betrieb eingesetztes Fluggerät, eine Drohne, abgestürzt und habe anschließend den Brand ausgelöst.


38 Feuerwehrleute löschen Brand in Peenemünde


Insgesamt 38 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Wolgast, Trassenheide, Peenemünde und Karlshagen waren im Einsatz. Sie löschten den Flächenbrand auf dem Flugplatz an der Ostsee.


Verletzt worden sei nach Angaben der Behörden niemand. Auch weitere Sachschäden seien nicht entstanden.



Quelle:



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Presseportal Polizei-MV vom 12.08.2026, 22.17 Uhr:


Polizeipräsidium Neubrandenburg

POL-NB: Brand auf dem Flughafen Peenemünde


PR Heringsdorf (ots)

Am 12.08.2026, gegen 18:15 Uhr, kam es im  Rahmen betrieblicher Tests
auf dem Gelände des Fluglatzes Peenemünde zu einem Ödlandbrand auf 
einer Fläche von knapp 6.000 Quadratmetern. Auslöser war der Absturz 
eines betriebsseitig eingesetzten Fluggerätes.
Der Brand wurde durch 38 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren 
Wolgast, Trassenheide, Peenemünde und Karlshagen gelöscht. Personen 
wurden nicht verletzt und weitere Sachschäden sind nicht entstanden. 

Rückfragen bitte an:


Polizeipräsidium Neubrandenburg

Einsatzleitstelle/ Polizeiführer vom Dienst

Holger Bahls

Erster Polizeihauptkommissar

Telefon: 0395 5582 2223


Rückfragen innerhalb der Bürozeiten:

Bitte richten Sie Ihre Nachfragen innerhalb der Bürozeiten an die

jeweils regional und thematisch zuständige Pressestelle

(Polizeiinspektionen Stralsund, Anklam oder Neubrandenburg sowie

Polizeipräsidium Neubrandenburg).


Quelle:


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OZ+ vom 12.08.2026, ca. 20.30 Uhr:


Screenshot der OZ+ Webseite mit Foto von Tilo Wallrodt vom Abtransport der abgestürzten Drohne


Testflug geht schief

Drohne stürzt in Peenemünde ab – Brand auf Usedomer Flughafengelände


Eine Drohne ist am Mittwochabend (12. August) in Peenemünde auf der Insel Usedom aus bislang ungeklärter Ursache abgestürzt und setzte anschließend Ödland in Brand.


Mittwochabend (12. August) ist bei einem genehmigten Übungsflug eine Drohne vom Himmel gestürzt und hat einen Brand auf einem Feld ausgelöst. Der Absturz war auf einem Test- und Forschungsflugfeld.


Wie eine Sprecherin des Landkreises Vorpommern-Greifswald mitteilte, wurde das Feuer durch die umliegenden Feuerwehren schnell gelöscht. Sogar die Feuerwehr aus Wolgast fuhr mit einem Löschzug auf die Insel Usedom.


Wie ein Polizeisprecher am Abend mitteilte, brannten rund 3000 Quadratmeter Ödland auf dem Flughafengelände. „Wir sind noch am Prüfen und Ermitteln, wie es dazu kommen konnte“, sagte er. Der Polizeisprecher erklärte, dass es auf dem Gelände eine Firma gibt, die mit Drohnen arbeitet.


Quelle:


OZ Facebook-Post vom 12.08.2026, ca. 20.30 Uhr:





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