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Gemeinde Peenemünde - Bericht des Bürgermeisters

  • Autorenbild: Förderverein Peenemünde e.V.
    Förderverein Peenemünde e.V.
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Liebe Peenemünderinnen und Peenemünder,


wir haben für Peenemünde gemeinsam viel erreicht. Einiges sieht man, wie z.B. neue Sitzbänke/Mülleimer, den neuen Gehweg Bahnhofstraße und unseren Bauhof, anderes wird im Hintergrund geplant und erarbeitet, wie unser zu errichtendes Haus des Gastes, die weitere Entwicklung der touristischen Infrastruktur, der Shuttle-Bus, oder auch die Usedom-Card. Es ist schön anzusehen, wie sich unsere beiden Häfen (Halbinsel Peenemünde und Nordhafen) entwickeln und dadurch für Einheimische, wie Touristen immer breiter gefächerte, abwechslungsreiche Veranstaltungen bieten. Ich bin stolz und dankbar dafür, dass ich Euch und dem Ort zwei Jahre lang dienen konnte. Dabei stand für mich im Vordergrund, den Ort für alle Peenemünder weiter zu entwickeln.


Nun stehen Gespräche betreffend Erweiterung des bereits bestehenden zivilen Forschungs- und Entwicklungszentrums unter Beteiligung der Universität Greifswald an. Diese sind mit Bedacht und Weitblick zu führen, damit unser Ort lebenswert bleibt. Wir können aber leider nur bedingt Einfluss nehmen.


Keinesfalls darf die Bundeswehr maßgeblichen Einfluss gewinnen. Es muss sichergestellt sein, dass es zu keinerlei Beeinträchtigung der Einwohner und Urlauber der Region kommt. Die sich ergebende Chance der Schaffung von Arbeitsplätzen etc. darf nicht zu einem neuen Bundeswehrstandort führen. Aber gerade hierfür sollte bekanntlich eine Machbarkeitsstudie erstellt werden, zu der es hieß, dass Peenemünde keine Mitsprachemöglichkeiten habe, die Studie also auch gegen den Widerspruch Peenemündes durchgeführt werde. In einem sehr intensiven persönlichen Gespräch mit unserem Landrat konnte ich allerdings das scheinbar Unmögliche für Peenemünde erreichen, nämlich, dass die Erstellung dieser Machbarkeitsstudie vollständig gestoppt wurde.


Das gesamte Geschehen war, wenn auch dieses Ergebnis erreicht werden konnte, sehr aufreibend. Ich habe mich daher dazu entschieden, mich zurück zu ziehen und wünsche meinem Nachfolger, dass er ein gutes Händchen und das diplomatische Geschick hat, die Interessen Peenemündes weiter nach vorne zu bringen. In diesem Sinne: „alles, alles Gute für unser Dorf“.


Ich bin zurückgetreten zum 30.06.2026. Mein Stellvertreter Mario Szostak hat bereits die Geschäfte vorläufig übernommen bis zum Zeitpunkt einer Bürgermeisterwahl, welche für den 20.09.2026 vorgesehen ist.


Ich bedanke mich bei allen Gemeindevertretern und sachkundigen Einwohnern. Ebenfalls bedanke ich mich bei allen Mitarbeitern des Amtes Usedom-Nord, der Leitenden Verwaltungsbeamtin Kerstin Teske, sowie dem Amtsvorsteher Wolfgang Gehrke, welche mir ohne Einschränkung bei Fragen immer helfend zur Seite standen. Besonders hervorheben möchte ich die äußerst kooperative Zusammenarbeit mit allen Nachbargemeinden, welche mir viel Freude bereitet hat.


Ralf Turowski

Bürgermeister Peenemünde



Quelle: Der Usedomer Norden - Amtliches Bekanntmachungsblatt des Amtes Usedom-Nord, Nr. 06/2026 (17. Juni 2026), S. 7

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