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POLARIS gibt erfolgreichen Erstflug des COBRA-Prototyps auf dem Flugplatz Peenemünde bekannt. Außerdem: Die Drohne, die kürzlich während des Flugtests abgestürzte, war kein POLARIS-Fluggerät.

Autorenbild: Förderverein Peenemünde e.V.
Förderverein Peenemünde e.V.
vor 6 Tagen
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 1 Tag

Die Bremer Firma POLARIS Raumflugzeuge GmbH gab in der letzten Augustwoche 2026 über das berufliche Netzwerk "LinkedIn" bekannt, das ihr COBRA-Prototyp erfolgreich seinen Erstflug auf dem "Test- und Forschungsflugfeld Peenemünde" (EDCP-PEF) absolviert hat.


Nach einem vollkommen reibungslosen Erstflug, der eine Distanz von mehr als 20 km abdeckte, werden in den kommenden Monaten weitere Testflüge durchgeführt.


KI-Bild


Mit einer Startmasse von >600 kg ist COBRA ein leichtes, unbemanntes Flugzeug, das POLARIS in Zusammenarbeit mit Diehl Defence im Rahmen des gemeinsamen AirLAS-Projekts (Airborne Launching and Strike System) entwickelt. COBRA ist in erster Linie dafür konzipiert, IRIS-T Luft-Luft-Raketen zu tragen und abzufeuern.


Weiterhin gab POLARIS über ihrem LinkedIn-Beitrag bekannt, dass die ca. 200 Kilogramm schwere Drohne, die am 12. August 2026 während des Flugtests in Peenemünde abgestürzte und einen Flächenbrand von 6.000 Quadratmetern neben der Landebahn verursachte, keines ihrer Fluggeräte war. Was wir von Anfang an vermuteten: es handelte sich also um eine Drohne einer anderen Firma, die das "Test- und Forschungsflugfeld Peenemünde" temporär nutzt, wie die Rüstungsunternehmen INFINTEQ, Stark Defence, Helsing oder Quantum Systems.


Erst Anfang dieser Woche war bei geheimen Flugversuchen auf dem Flugplatz Peenemünde erneut eine Drohne abgestürzt. Dank regennasser Rasenflächen kam es diesmal glücklicherweise jedoch nicht wieder zu einem Flächenbrand.


Hier der originale LinkedIn-Beitrag:



Quelle:




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