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- Unser Förderverein beim "Tag der Vereine" in Karlshagen am 12. September 2026
Auch wir als Förderverein waren gestern mit dabei beim "Tag der Vereine 2026" in Karlshagen. Unser Stand war gleich der zweite auf dem Strandvorplatz, direkt neben dem Heimatverein Karlshagen. Vielen Dank an alle Beteiligten und die netten Gespräche!
- Vortrag "Peenemünde-West und die dort erprobten Waffen" am 16. September 2026 in Bansin
Ostlichste Flugzeughalle W1 von Peenemunde-West. Ab Juni 1940 auch Reins- Halle genannt, von Westen gesehen. 1939. In seinem Vortrag am 16. September 2026 stellt Lutz Hübner die erprobten Waffen und den Aufbau der Erprobungsstelle der Luftwaffe vor. Peenemünde-West, später Versuchsstelle der Luftwaffe Karlshagen, war eine Erprobungsstelle der Luftwaffe in Peenemünde im Nordwesten der Insel Usedom, die im Jahre 1938 ihre Tätigkeit aufnahm. Auf dem Flugplatz, den Schleudern und Raketenstartplätzen wurden bis Anfang 1945 die verschiedensten Modelle und Prototypen von der Luftwaffe getestet. Die bekannteste der hier getesteten Waffen ist die Gleitbombe Fieseler Fi 103 (»V1«), der Vorläufer der modernen Marschflugkörper. Von Peenemünde aus erfolgten Versuchsstarts entlang der pommerschen Küste. Mittwoch, 16.09.2026, 19:30 - 20:45 Uhr Bansin Haus des Gastes, An der Seebrücke, 17429 Bansin Karten erhalten Sie in den Touristinformationen und unter www.kaiserbaeder-auf-usedom.de - Eintritt: 5,00 €. https://www.kaiserbaeder-auf-usedom.de/veranstaltung/29388/Die-Erprobungsstelle-der-Luftwaffe/
- Neuer Leiter im Peenemünder Museum: Michael Gericke
Ostseezeitung (Wochenendausgabe) vom 21./22. November 2009, S. 11:
- Welt-Artikel über Raubgräber in Peenemünde
Welt.de vom 22.09.2012: Raubgräber Das große Geschäft mit Peenemünde-Devotionalien In der früheren Heeresversuchsanstalt Peenemünde buddeln Raubgräber illegal nach Weltkriegs-Devotionalien. Und verdienen damit über Online-Portale ein Vermögen. Besonders beliebt: V2-Raketen. (...) Quelle: https://www.welt.de/vermischtes/article109400979/Raubgraeber-Das-grosse-Geschaeft-mit-Peenemuende-Devotionalien.html
- Neue Sonderausstellung „Wunder mit Kalkül“ im HTM eröffnet
OZ vom 28.01.2016: Peenemünde als Teil des Rüstungswahns Sonderausstellung im HTM zeigt, wie die Nationalsozialisten an 'Wunderwaffen' glaubten Keinen Ort in der Geschichte Deutschlands assoziiert man mit Raketen so sehr wie Peenemünde. Von hier wurden bis 1945 die gefürchteten V-2-Raketen abgeschossen. 'Es war aber kein klassisches Raketenzentrum. Peenemünde war von 1936 bis 1945 ein Rüstungszentrum enormen Ausmaßes', sagt Dr. Philipp Aumann, Kurator des Historisch-Technischen Museums Peenemünde. Und verweist damit auf die neue Sonderausstellung in seinem Haus, die heute eröffnet wird. 'Wunder mit Kalkül. Die Peenemünder Fernwaffenprojekte als Teil des deutschen Rüstungssystems' beleuchtet die finanziellen, materiellen und personellen Ressourcen, die die Nazis im Inselnorden einsetzten, um den Krieg, trotz offensichtlicher Unterlegenheit, mit Hilfe revolutionär neuer Waffen zu gewinnen. Ein zentraler Ort, an dem das Wunder der Technik in industriellem Maßstab realisiert und so die Voraussetzung für das politische Wunder geschaffen werden sollte, war Peenemünde. 'Wir zeigen hier erstmals den Aufwand, der zur Realisierung der neuartigen Militärtechnik nötig war. In der Quantität waren sie unterlegen, deshalb wurden neuartige Waffen als Heilsbringer gesehen und propagiert', sagt Aumann. In Spitzenzeiten hätten in Peenemünde auf einer Fläche von 25 Quadratkilometern bis zu 12 000 Menschen gleichzeitig an Fern- und Präzisionswaffen gearbeitet. 'Und eben nicht nur an Raketen, so wie die Amerikaner mit ihrem Wernher von Braun-Kult die Nachkriegsgeschichte gern darstellen', betont Aumann. 130 Objekte, wie Fotos, Filme, Dokumente, werden in der Ausstellung gezeigt - dazu Teile von Bomben, Flugzeugen oder Luftabwehrraketen. 'Sehen' sei das Motto der neuen Sonderschau, bei der bewusst auf lange Texte verzichtet wurde. 'Technik und Gewalt ist fassbar', sagt der Kurator und zeigt auf das Teil eines monströsen Bombenkörpers aus Gusseisen. Erstmals wird auch ein Stück der Außenhülle einer Rakete A4 gezeigt, die bislang im Depot des Museums lag. Durch die Exposition ziehen sich aus der Zeit zwischen 1936 und 1945 Zitate von Militärs, Wissenschaftlern oder Politikern. So sprach Albert Speer, Rüstungschef bei den Nationalsozialisten, 1944 von 'Wundererzeugnissen'. 'Damit wollen wir diesen Menschen in den Kopf schauen', begründet der Kurator die vielen Aussprüche an den Wänden. Auf die Rolle der politischen Entscheidungsträger, die Propaganda und die Frage nach den sozialen und kulturellen Gründen hinter dem Tun in Peenemünde sollen die Besucher ebenfalls Antworten bekommen. Dauerausstellung zeigt Weg bis zur militärischen Großrakete Die Sonderausstellung „Wunder mit Kalkül“. Die Peenemünder Fernwaffenprojekte als Teil des deutschen Rüstungssystems' wird heute um 11 Uhr im Museum eröffnet. Zu sehen ist die Schau bis 15. November 2016. In der Dauerausstellung wird der Weg von den Träumen der ersten Raketenpioniere über zivile Raumfahrt bis zur systematischen Entwicklung der ersten militärischen Großrakete in Peenemünde und deren Serienproduktion und Kriegseinsatz dargestellt. Links: Dr. Philipp Aumann steht hinter der Spitze einer fehlgeleiteten Testrakete A4. Diese wurde 2011 bei Freest im Peenestrom gefunden. - Mitte: halbe Brennkammer einer "Wasserfall"-Flugabwehrrakete - Rechts: Teil der Außenhülle einer Rakete A4 (Fotos: L. Hübner) Meldung des HTM über die Eröffnung hier: https://museum-peenemuende.de/13-01-2016/
- Sauerstoffwerk: Vermarktung oder Abriss?
OZ vom 04.06.2015 Sauerstoffwerk: Vermarktung oder Abriss? Peenemünder geben für den sakralen Bau ein Schadensgutachten in Auftrag. Ein Beleuchtungskonzept liegt vor. Was für ein trauriges Bild: Die Fassade hat zahlreiche Risse, das Dach ist teilweise eingestürzt. Teile der Klinkerfassade sind herausgebrochen. Das einstige Sauerstoffwerk in Peenemünde ist in einem ruinösen Zustand. Betreten verboten - Einsturzgefahr! Was nun? Diese Frage stellen sich die Peenemünder Abgeordneten immer wieder, denn seit 2013 ist der Bau im Eigentum der Gemeinde. Für 50000 Euro hatte die Kommune das Sauerstoffwerk seinerzeit von einem Privatmann erworben. Das Geld kam vom Land, wie Kerstin Teske, Verwaltungschefin des Nordamtes, informiert. Jetzt stellt Schwerin weitere Mittel für die Erstellung eines Schadensgutachtens bereit - knapp 90000 Euro. Ziel ist ein Maßnahmen- und Prioritätenplan zur Bestandssicherung auf der Grundlage der Ergebnisse der Schadensbegutachtung. 'Wir brauchen endlich die fachliche Einschätzung', sagt Michael Gericke, Geschäftsführer des Historisch-Technischen Museums (HTM) Peenemünde. Das Sauerstoffwerk, eines der prägenden Gebäude des Ortes, wurde im Jahre 1939 errichtet, weil für die in Peenemünde entwickelte Rakete A4 (V2) flüssiger Sauerstoff benötigt wurde. Konzept: Architektur zum Leuchten bringen (Bild: HTM Peenemünde) Das Gebäude, das unter Denkmalschutz steht, sollte durch eine Lichtinstallation besser in Szene gesetzt werden. Deshalb hatte das HTM in Zusammenarbeit mit dem Büro Architekten- und Ingenieurbüro Stralsund (AIU) ein Beleuchtungskonzept erarbeitet. 'Besuchern wollen wir über Außentreppen und weiteren Zugängen einen Einblick ins Sauerstoffwerk ermöglichen', so Gericke zu den Plänen. Das I-Tüpfelchen der Leuchtinstallation könnte die Verbindung per Laserstrahl zwischen Sauerstoffwerk und Museum sein. AIU hat laut Kerstin Teske bei der Ausschreibung für die Erstellung des Schadensgutachtens den Zuschlag bekommen. Die Stralsunder hatten bereits erhebliche Sanierungsmaßnahmen am Peenemünder Kraftwerk von 2009 bis 2011 begleitet. 'Sie kennen sich hier aus', sagt die Verwaltungschefin. Bevor die Gutachter nun ihre Arbeit aufnehmen, sind Untersuchungen, Aufmaße und die Entnahme von Materialproben erforderlich. Weil das Gebäude deshalb in bestimmten Bereichen zum Betreten freigegeben werden muss, sind Vorab-Sicherungsmaßnahmen notwendig. Dazu zählen unter anderem das Abschlagen einsturzgefährdeter Ziegelkörper der Dachdecke und die Sicherung absturzgefährdeter Betonteile und Mauerwerksbereiche. Der starke Bewuchs im Inneren der Ruine soll ebenfalls beseitigt werden. Die Gutachter wollen sich laut Ausschreibung 40 Untersuchungsbereichen widmen. Für Peenemündes Bürgermeister, Rainer Barthelmes, ist entscheidend, was das Gutachten über die Zukunft der Ruine aussagt. 'Es ist ja nicht nur das verfallene Gebäude. Inzwischen sind viele auch genervt von der andauernden halbseitigen Sperrung der Hauptstraße im Bereich des Sauerstoffwerkes', sagt Barthelmes. Der etwa 60 Meter lange Zaun wurde aus Sicherheitsgründen aufgestellt. 'Das ist die Hauptzufahrt zum Hafen', so der Bürgermeister. Barthelmes will sich zwar nicht an Spekulationen um die Zukunft des Sauerstoffwerkes beteiligen, doch sei selbst für ihn ein Abriss nicht mehr ausgeschlossen. 'Wenn es nicht mehr zu erhalten ist, muss man schauen, was damit passiert. Es ist ja kaum zu verantworten, in so eine Ruine noch Geld zu investieren. Denn die Sicherung muss von uns finanziert werden', betont der Bürgermeister, der gespannt ist auf die Kostenschätzung für die Erhaltungsmaßnahmen. 'Dann wissen wir auch endlich, ob unser Beleuchtungskonzept eine Vision oder doch nur eine Illusion ist', sagt HTM-Geschäftsführer Michael Gericke.
- Plan für Marinemuseum auf der Hafenhalbinsel Peenemünde
Ostseezeitung vom 28.10.2016: Förderverein und Marinekameradschaft Peenemünde wollen ihren Beitrag für maritim-touristische Erlebniswelt leisten Von Dietrich Butenschön Peenemünde. Noch ist das Genehmigungsverfahren für das Vorhaben nicht abgeschlossen, doch die Initiatoren und künftigen Träger stehen in den Startlöchern .Das Vorhaben: die Schaffung eines Marinemuseums auf der Peemeünder Hafenhalbinsel. Die Initiatoren: der Förderverein Peenemünde, die Marinekameradschaft Peenemünde und der Investor und Geschäftsführer der Peenemünder Hafenbetriebsgesellschaft Oliver Klotzin. Letzterer hat sich von Anfang an für das Projekt engagiert und seine Unterstützung zugesagt, auch weil damit für seine Absicht, der Schaffung einer maritim-touristischen Erlebniswelt zwischen Peenemünder Hafenbecken und Peenestrom, eine zusätzliche Attraktion entstehen würde. Wie gesagt, noch laufen die einzelnen Schritte des Genehmigungsverfahrens, und entgegendiversen Gerüchten kann es deshalb auch noch keine mit dem künftigen Museum direkt verbundenen Bauarbeiten geben. Doch die Initiatoren nutzten am Mittwochnachmittag die Gelegenheit, den Teilnehmern des jährlichen Traditionstreffens von ehemaligen Angehörigen der einst in Peenemünde stationierten 1. Flottille der DDR-Volksmarine und Vertretern von damaligen Partnerbetrieben das Vorhaben vorzustellen. Volkmar Schmidt, Vorsitzender des Fördervereins, und sein Vereinskollege Jörg Weber ließen keinen Zweifel daran, dass das neu zu schaffende Marinemuseum keine Konkurrenz zum bestehenden Historisch- Technischen Museum sein soll. Im Gegenteil: Durch die vorgesehene Darstellung der Geschichte Peenemündes nach 1945 stelle es eine Ergänzung zum HTM dar. Im Mittelpunkt, so Schmidt und Weber, soll das Wirken der 1. Flottille stehen, ohne die vorherige Präsenz der Roten Armee in Peenemünde und das ebenfalls eng mit dem Ort verbundene Jagdfliegergeschwader auszuklammern. Auch das zivile Leben gehöre zu den Facetten des Lebens in Peenemünde, das ohne die Familienangehörigen der Soldaten oder die Zivilbeschäftigten nicht denkbar sei. Schließlich gab es noch das Kraftwerk mit seiner Wohnsiedlung und seinen Berührungspunkten mit dem Militär oder die kurze Episode der Bundesmarine im Inselnorden. Jörg Webers Bitte, die Gestaltung der künftigen Ausstellung mit Gegenständen und Dokumenten zu unterstützen, die Auskunft geben über das Peenemünde zwischen dem Ende des Krieges und dem Beginn der 1990-er Jahre, fand ein unerwartetes Echo: Peter Drost, ehemaliger Offizier in der 1. Flottille, übergab aus seiner Sammlung ein Waffengattungsschild der DDR-Marine. Allgemeine Zustimmung fand eine aus Berlin übermittelte Zusicherung Oliver Klotzins, dass das künftige Marinemuseum und das Museumsschiff „Hans Beimler“ ab dem 1. Januar 2017 in die Trägerschaft des Peenemünder Fördervereins übergehen. Er, Klotzin, werde mit seiner Peenemünder Hafenbetriebsgesellschaft Schiff und Museum vom Verein als Betreiber übernehmen. Zugleich versichert er, rechtliche Vorkehrungen dafür zu treffen, dass sämtliche Exponate in der freien Verfügung des Vereins bleiben und nicht seinem persönlichen Geschäftsrisiko ausgesetzt werden. Peter Drost (l.) übergab an Jörg Weber vom Förderverein Peenemünde ein Exponat für das künftige Marinemuseum. (Foto: Dietrich Butenschön)
- Neues Marinemuseum - Symbolische Schlüsselübergabe an den Förderverein Peenemünde e.V. erfolgte am 1. Mai 2017
Der Eigentümer der Hafengalerie und Geschäftsführer der Peenemünder Hafenbetriebsgesellschaft, Oliver Klotzin, übergab am 1. Mai 2017 unserem Förderverein symbolisch den Schlüssel zu den Räumlichkeiten für das neue Marinemuseum Peenemünde. Symbolische Schlüsselübergabe an den Vereinsvorsitzenden Volkmar Schmidt am 1. Mai 2017 (Foto: Th. Köhler) (Foto: Th. Köhler) (Foto: Peter Seemann / kuestenraketen.de) ____________________________________________________________________ OZ vom 2. Mai 2017, S. 9:
- Peenemünde: Neuer Blick auf Geschichte im Sperrgebiet - Munitionsverseucht und trotzdem artenreich
OZ vom 4. Juli 2017, S. 7:
- Gemeindevertretung Peenemünde beschließt Abriss des Sauerstoffwerks
Ostseezeitung vom 6. Februar 2018: Sauerstoffwerk: Abriss beschlossen Gemeindevertretung stimmt mehrheitlich für Rückbau der Ruine aus der Nazizeit / Denkmalschutzbehörde kündigt Widerspruch an / Land will über künftige Nutzung verhandeln Peenemünde. Eine Ruine soll weg: Mit einer Gegenstimme hat sich die Peenemünder Gemeindevertretung mehrheitlich für den Abriss des ehemaligen Sauerstoffwerks ausgesprochen. Mit der Planung soll begonnen werden, wenn die Finanzierung gesichert ist. (...) --------------------------------------------- OZ+ vom 5. Februar 2018: Peenemünde Sauerstoffwerk: Abriss beschlossen Gemeindevertretung stimmt mehrheitlich für Rückbau der Ruine aus der Nazizeit / Denkmalschutzbehörde kündigt Widerspruch an / Land will über künftige Nutzung verhandeln https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/vorpommern-greifswald/usedom/sauerstoffwerk-abriss-beschlossen-GP5O4KGGC74IWDU5JQNWJRFVEA.html
- „Bürgerinitiative gegen Deichrückbau im Inselnorden“ aufgelöst
Ostseezeitung vom 20.06.2019, 14:10 Uhr: Usedom: Bürgerinitiative löst sich auf Deichrückbau-Gegner haben Ziel erreicht Elf Jahre lang stemmte sich die Bürgerinitiative im Norden Usedoms gegen den geplanten Rückbau des Peenestromdeiches zwischen Karlshagen und Peenemünde. Das Ziel ist erreicht, die BI löst sich auf. (...) Quelle: https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/vorpommern-greifswald/usedom/deichrueckbau-gegner-haben-ziel-erreicht-MQZVPZRHVCMGA256QWROAI2EGY.html
- Sicherung des Sauerstoffwerks Peenemünde dank Gelder aus dem Denkmalpflege-Etat des Landes M-V
OZ vom 11./12. Januar 2020, S. 13:



























