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  • Überführung unseres Museumsschiffs „Hans Beimler“ nach Wolgast am 25. November 2025 erfolgreich beendet

    Operation planmäßig beendet. Die 575 "Hans Beimler" ging heute um 10.45 Uhr mithilfe zweier Schlepper Richtung Wolgast. Der Brückenzug von 12.45-13.00 Uhr wurde in letzter Minute passiert. Unser Museumsschiff hat die Peene-Werft sicher erreicht und wird in den nächsten Wochen auf Vordermann gebracht. Danach kehrt sie auf ihren angestammten Liegeplatz nach Peenemünde zurück. Wir danken allen fleißigen Helfern, Freunden und Unterstützern, dem Historisch-Technischen Museum Peenemünde als Eigentümer, der Peenemünder Hafenbetriebsgesellschaft mbH / Halbinsel Peenemünde, der Peene-Werft Wolgast, den Besatzungen der beiden Schleppern NOORPOWER und KRANICH, der Reederei Aquarius Nautik Shipmanagement GmbH aus Ostseebad Mönchgut, dem aufmerksamen Lotsen, den großzügigen Spendern und Sponsoren sowie den geduldigen Fotografen!

  • Jahreshauptversammlung 2007 des Fördervereins Peenemünde

    Traditionell haben wir unser Vereinstreffen und die Jahreshauptversammlung vom 28. September 2007 bis 30. September 2007 im Hotel Baltic durchgeführt. 28 Mitglieder waren anwesend und 14 Gäste konnten wir begrüßen. Gefreut haben wir uns, dass wieder unsere englischen Freunde, John und William Pavelin, unter uns weilten. Viele interessante Gespräche wurden mit ihnen geführt.   Gefreut haben wir uns auch über die vielen Grüße von Mitglieder unseres Vereins, die leider den weiten Weg auf Usedom nicht mehr schafften, so u. a. Heinz Größer, Kurt Bornträger und Herr Lippert. Herrn Konsul Hermann Walter Sieger danken wir nicht nur für den netten Brief, sondern auch für die 35 philatelistischen Erinnerungsstücke für die Teilnehmer unserer Jahreshauptversammlung. Dieser Gruß von Ihnen, Herr Konsul, ist gut angekommen!   Herr Volkmar Schmidt, unser Vereinsvorsitzender, erstattete, wie jedes Jahr, den Bericht des Vorstandes an die Mitglieder. Unser Verein hat 96 ordentliche Mitglieder. Wir müssen damit leben, dass es immer kompliziert sein wird, alle Mitglieder aktiv in das Vereinsleben einzubeziehen, da diese über die ganze Republik verstreut wohnen. Uns, als Vorstand, bleiben nur der Kontakt über Telefon, e-Mail, vereinzelt persönliche Besuche, oder sporadische Treffs und das Infoblatt. Darum legt der Vorstand großen Wert auf unser jährliches Treffen mit der abschließenden Hauptversammlung. Die ist 2008 vom 25. September bis 29. September 2008 wieder im Baltic geplant ist. Die Zusammenarbeit mit dem HTI, insbesondere mit dem Leiter, Herrn Mühldorfer-Vogt, hat sich weiter stabilisiert. Regelmäßig findet ein gemeinsamer Gedankenaustausch statt Wer die Gelegenheit zur Besichtigung des HTI genutzt hat, konnte sicher feststellen, dass sich besonders im Außenbereich mit der Eröffnung der Ausstellung über die Werkbahn einiges getan hat. Mit der Beschaffung der Walter-Schleuder haben wir nach längerer Pause ein größeres gemeinsames Projekt begonnen. Die Konservierungsarbeiten wurden abgeschlossen. Im kommenden Jahr wird ein Teil der Abschussrampe für die V 1 im Freigelände zu besichtigen sein. Besonders hervorgehoben hat Herr Schmidt in dem Bericht die Aktivitäten einiger Vereinsmitglieder. So wurden durch unsere Mitglieder Dieter Frenzel, Sven Grempler und Gerhard Helm interessante Vorträge im HTI um die Peenemünder Geschichte gehalten, die gern von vielen Interessenten angenommen wurden. Fast alle Mitglieder des Vorstandes beteiligten sich an Führungen durch das Peenemünder Gelände und trugen somit zur Vermittlung von wichtigen Erkenntnissen über die Peenemünder Geschichte bei. Gedankt wurde auch Lutz Hübner und Klaus Felgentreu für die Erarbeitung und Gestaltung des Info-Blattes.   Im Bericht wurden für 2008 folgende Schwerpunkte genannt:   Weiter aktive Mitwirkung an der inhaltlichen Ausgestaltung der Ausstellungen im HTI. Förderung von Projekten zur Peenemünder Geschichte. Pflege und Ausbau bestehender Verbindungen zu anderen Vereinen und Personen. Aktivierung der Arbeit besonders mit jungen Menschen (Projektgruppe Schule). Teilnahme an Tagungen des IFR (Juli 2008).   In Gesprächen und Diskussionen stieß die Ausstellung „Karl Hans Janke vs. Wernher von Braun – Ideen eines Weltraumphantasten“ auf Kritik und Unverständnis. Die Vereinsmitglieder hätten eher eine Würdigung der Leistungen von Wernher von Braun anlässlich seines 95. Geburtstages und seines 30. Todestages erwartet. Die Ausstellung über Janke wurde zu diesem Zeitpunkt als unpassend angesehen. Die Presse feierte dies als späte Ehrung für diesen schizophrenen Janke, als einen Phantasten. Zu Recht hat sich die Raketenpost in ihrer letzten Ausgabe wie folgt dazu geäußert: …einen Phantasten der angeblich „unmilitärische Konstruktionen“ zum „Wohle der Menschheit“ bauen wollte. Man fälschte recht plump das Lebenswerk Jankes durch Verschweigen. Die so hoch beschworenen, Zitat:…ausschließliche friedliche Nutzung“ seiner Phantasieflieger kippt sofort, wenn man weiß, dass er sehr wohl eine fliegende „Heimatflak“ und einen „Torpedo-Jäger“ entwarf, die tödliche Geschossen an Bord hatten.   So nicht, liebe Ausstellungsmacher! Wenn, dann soll auch alles genannt werden. Solche Entgleisungen gehören nicht in das HTI und sollten in Zukunft verhindert werden, auch wenn das Kultusministerium diese Ausstellung mit 15.000 EUR unterstützt hat. Zu einem späteren Zeitpunkt wäre vielleicht diese Ausstellung tragbarer gewesen.   Ein Höhepunkt unserer Jahreshauptversammlung war die Auszeichnung von langjährigen Mitgliedern unseres Vereins mit der Urkunde als Ehrenmitglied:   Herr Botho Stüwe  erhielt die Urkunde für seine Verdienste bei der Bewahrung des Wissens über das Werk Peenemünde West und für die Unterstützung von Autoren und Interessenten an der Geschichte der Luftwaffenerprobungsstelle Peenemünde West.   Herr Walter Größer  wurde mit der Urkunde ausgezeichnet für seine Verdienste bei der org.-technischen Erfassung einer großen Anzahl von ehemaligen Mitarbeitern der HVA und der Luftwaffenerprobungsstelle Peenemünde West im Sinne der Erforschung der Peenemünder Geschichte sowie für sein langjähriges Wirken als Organisator der Peenemünder Treffen.   Der Vorstand sieht in den Ergebnissen der bisherigen Arbeit unseres Vereins eine gute Voraussetzung für weitere erfolgreiche Jahre im Sinne einer zielgerichteten und wahren Aufarbeitung der Peenemünder Geschichte.   Klaus Felgentreu 2. Vorsitzender Gruppenfoto 2007 vor dem A4-Nachbau im HTI (Foto: D. Frenzel) Jahreshauptversammlung 2007 im Hotel Baltic in Zinnowitz (Fotos: D. Frenzel)

  • Ruth Kraft wird Ehrenmitglied des Fördervereins Peenemünde

    Ruth Kraft fasste den Entschluss, ihren literarischen Nachlass dem Deutschen Bundesarchiv in Berlin zu übergeben. Am 11. April, um 11.15 Uhr, erfolgte die Vertragsunterzeichnung. Sie hatte dazu ihre engsten Freunde und Mitstreiter im Vorfeld darum gebeten, diesem denkwürdigen Augenblick beizuwohnen. An die 20 prall gefüllte Leitz-Ordner gingen damit in den bundesweiten Archivbestand über.   Unter den eingeladenen Gästen weilte auch unser Vereinsvorsitzender, Volkmar Schmidt. Er übergab im Namen des Vorstandes die Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft unseres Vereins. Die bekannte Autorin war sehr gerührt und bedankte sich herzlich. Sie sagte: “… und ich bitte alle zu grüßen, die das befürwortet haben. Ich weiß, dass ich im Verein nicht unumstritten bin. Ganz bewusst habe ich in meinem Buch einige Tabus angefasst. Das war meine Nachkriegserziehung in der DDR. Da will ich auch nicht ein Stück davon abrücken. Vielen Dank Herr Schmidt!“ Anlässlich der Übergabe schrieb der Redakteur der Torgauer Zeitung, Gerd Tiedke, dazu:   “Ein Buch wird beim Lesen umso mehr zum Erlebnis, wenn man zudem die Orte der Handlung selbst kennt. Man sieht sie gedanklich vor sich. So ging es mir, als ich Ruth Krafts „Insel ohne Leuchtfeuer“ innerhalb von vier Tagen las. Während meines Pädagogikstudiums lernte ich Usedom zum ersten Mal kennen. Peenemünde selbst war da noch streng gehütete Tabu-Zone, hier waren die DDR-Marine und das NVA-Jagdfliegergeschwader „Heinrich Rau“ stationiert. Erst zu Beginn der neunziger Jahre wurde der nördlichste Ort Usedoms, nach nunmehr sechs Jahrzehnten, wieder ein ziviles Dorf. Ich kenne die Anfänge des historisch-technischen Informationszentrums, erinnere mich noch sehr genau an die Eintragungen in den ersten Gästebüchern. Sie reichten von Lob gegenüber den Machern bis hin zur tiefsten Verachtung. Nicht selten warf man der Gruppe damals Kriegs- und Waffenverherrlichung vor. Noch viel zu wenig war bekannt, über den sich nach den Jahren des Krieges auftuende Nutzen der Peenemünder Forschungstätigkeit für die Raumfahrt. Zu dunkel war das Kapitel der Versuchsanstalt auf der Insel über Jahrzehnte hinweg geblieben. Ruth Kraft zeichnete mit „Insel ohne Leuchtfeuer“ die zwei Seiten der Geschehnisse auf der Insel in der ersten Hälfte der vierziger Jahre ohne jegliche Verklärung auf. Ihr Roman lieferte in den 50er Jahren den Anstoß zum tiefgründigen Nachdenken über Peenemünde, zur Abkehr von Realität verwischender schwarz-weiß-färberischer Einseitigkeit. Das Buch hat nichts von seiner Bedeutung verloren, ist in der heutigen Zeit aktueller denn je.“ - - - Ostsee-Zeitung.de von Freitag, 13. April 2007  |  Insel Usedom rechts Ruth Kraft wird Ehrenmitglied im Förderverein Peenemünde Peenemünde  - Als Volkmar Schmidt vom Verein zur „Förderung und Aufbau eines Historisch-Technischen Museums Peenemünde – Geburtsort der Raumfahrt“ 1963 nach Peenemünde kam, war ihm der Ort fremd. „Ich wusste nichts über die Geschichte“, erinnert sich Schmidt. Das änderte sich allerdings an dem Tag, als ihm ein Freund den Roman „Insel ohne Leuchtfeuer“ von Ruth Kraft in die Hand drückte. Darin verarbeitete sie ihre Erfahrungen aus der Peenermünder Zeit. „Mit dem Buch begann ich mich intensiver mit Peenemünde zu beschäftigen. Der Roman ist der Ursprung unserer Vereinsgründung“, so Schmidt, der am Dienstag der Schriftstellerin, die auch Mitglied des Schriftstellerverbandes der DDR war, persönlich begegnete. Sie überließ dem Bundesarchiv schon jetzt den größten Teil ihres Nachlasses und lud aus diesem Grund am Dienstag nach Berlin ein. Auf der Einladung an den Förderverein betonte sie ausdrücklich, dass auch Vertreter ihrer Insel eingeladen sind. Volkmar Schmidt nahm dankend an und überraschte die Schriftstellerin, die im Kreis Torgau lebt, mit einer Ehrenurkunde des Fördervereins. Nach dem Koserower Reinhold Krüger, der mittlerweile verstorben ist, wurde Ruth Kraft nun auch zum Ehrenmitglied des Peenemünder Fördervereins ernannt. „Leuten, die unseren Verein mit Engagement begleitet haben, wird diese Ehre zuteil“, so Schmidt zum Beschluss des Vorstandes. Am 15. Juli und 1. September wird Ruth Kraft im HTI Peenemünde zu zwei Lesungen erwartet. H. N.   Volkmar Schmidt überreicht Ruth Kraft die Ehrenurkunde. Foto: Tiedke

  • HTI eröffnet Rundweg mit historischen Stationen: die "Denkmal-Landschaft Peenemünde"

    Am 11. Mai 2007 eröffnete das Historisch-Technische Informationszentrum Peenemünde (HTI) den ersten Teilabschnitt eines Rundwegs mit historischen Stationen: die "Denkmal-Landschaft Peenemünde" . Auf einem 22 km langen Rundweg mit seinen 13 Stationen gibt es auf 25 Quadratkilometern viel Wissenswertes über die Geschichte der Boden- sowie Baudenkmale aus vier Jahrzehnten zu erkunden. Fotos von der Eröffnung: Fotos: HTI Peenemünde Anzeigenkurier vom 18. Mai 2007:

  • Informationsveranstaltung der Wählergemeinschaft Peenemünde

    Bürger im Dialog über aktuelle Entwicklungen Die Wählergemeinschaft Peenemünde (WP) hatte am 26.09.2025 alle Einwohnerinnen und Einwohner zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung in den Saal der "Zwiebel" - eingeladen. Rund 90 Bürgerinnen und Bürger - bei derzeit 441 gemeldeten Einwohnern - folgten der Einladung und informierten sich über aktuelle Projekje, Planungen und Herausforderungen im Ort. Zu Beginn stellten sich die gewählten Gemeindevertreter persönlich vor. Jeder skizzierte sein Aufgabengebiet und berichtete über laufende Vorhaben. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Themen sind, mit denen sich die WP als stärkste Kraft in der Gemein. de -sie stellt den Bürgermeister, vier von sechs Gemeindevertretern und drei sachkundige Bürger - aktuell befasst. Breites Themenspektrum vorgestellt Im Mittelpunkt standen zahlreiche konkrete Projekte: Haus des Gastes und die geplante Einführung der Kurtaxe, Maßnahmen zur Verbesserung der Gehwege und eine neue Weihnachtsbeleuchtung, weitere Investitionen der Firma VAKON Baugesellschaft im Wohnungsbau, die neue Parkraumordnung für den Parkplatz Kienheide und die Ostseestraße, aktuelle Planungen zum ÖPNV mit einer zusätzlichen Buslinie, Bebauungsplan für Brachflächen am Haupthafen, Stand der Planungen der Firma terraplan GmbH zum Sauerstoffwerk, Deichbau durch das Land als geplanter Ringdeich Erwerb der Gartengrundstücke entlang der Hauptstraße von der BIMA zur Sicherung des Gartenlandes, neue Sitzbänke und Baumpflanzungen, 10. Reparaturen am Radweg entlang der Bahnstrecke, 11. Projekt Gesundheitspark Peenemünde (ehemalige "Flieger-Dienststelle"), 12. kinderfreundliche Erneuerung der Beschilderung der Strandaufgänge. Fragen und Diskussionen der Bürger In einer lebhaften, aber stets sachlichen Diskussion konnten die Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen einbringen. Zur Sprache kamen unter anderem: große Pfützen auf einzelnen Straßen, die Geschwindigkeitsbegrenzung am Bahnhof, der Zustand einiger Gehwege, die Einkaufsmöglichkeiten im Ort sowie das Verkehrskonzept im Neubaugebiet "Kölpiensee". Vertreter der WP erläuterten die jeweiligen Hintergründe und machten deutlich, wo es noch Hemmnisse gibt, die zum Teil außerhalb der unmittelbaren Zuständigkeit der Gemeinde liegen. Ein wiederkehrendes Problem ist zudem der erhebliche Vandalismus an der öffentlichen Toilette am Hafen. Die WP rief alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, achtsam zu sein und Schaden zeitnah zu melden, damit öffentliche Einrichtungen für alle nutzbar bleiben. Einige Einwohner wiesen auf das Problem der Hinterlassenschaft der Hunde im Ort hin, Leider nutzen nicht alle Hundebesitzer die Möglichkeit zur Entsorgung des Hundekots in den aufgestellten Behältern. Vielfach wurde auch die allgemeine Überschreitung der 30 km/h geltend im gesamten Ort und hier speziell an der Bahnhofstraße angesprochen. Bürgernahe Aktionen geplant eben den Informationen über aktuelle Projekte stellte die WP auch zwei bevorstehende Veranstaltungen vor. Am 4. Oktober 2025 lädt sie alle Interessierten zu einer kostenfreien Radtour mit Fährfahrt nach Spandowerhagen ein, inklusive Führung durch einen Ranger im Naturschutzgebiet "Freesendorter Wiesen". Am 11. Oktober 2025 folgt eine große Pflanzaktion, bei der 5.000 Osterglocken, gespendet von den Mitgliedern der WP, im Ort gesetzt werden. Jeder Haushalt wird bei geplanten Vorhaben der WP per Flyer informiert Positives Fazit Die sachliche Diskussion und die konstruktiven Beiträge der Bürger wurden am Ende mit Applaus gewürdigt. Zum Abschluss dankte Marko Szostak allen Anwesenden für ihr Interesse und ihre Ideen. Die Ergebnisse der Veranstaltung sollen in den kommenden Wochen aufbereitet und in den Ausschüssen zur Sprache gebracht werden. Viele Gäste nutzten Im Anschluss noch die Gelegenheit persönlich mit den Verlierern der WP ins Gespräch zu kommen. Die Wählergemeinschaft Peenemünde im September 2025 Quelle: "Der Usedomer Norden", Amtliches Bekanntmachungsblatt des Amtes Usedom-Nord, Nr. 10/2025, 15. Oktober 2025, S. 31 https://www.amtusedomnord.de/images/pdf/amt/amtsblatt/2025/10-2025.pdf

  • Marinekameradschaft Peenemünde - MK-Tonne am neuen Standort

    Das Wahrzeichen der Marinekameradschaft Peenemünde und Umgebung von 1991e.V. (MK) hat einen neuen Liegeplatz gefunden. Am 29. April 2002 konnte eine alte Fahrwassertonne vom Wasser-und Schiffahrtsamt erworben werden. Fleißige Hände puddelten die Tonne am Eingang zum Jugend- und Vereinshaus in Karlshagen ein. Dort stand sie nun bis zum Herbst 2024. Da die MK Peenemünde mittlerweile ihr Heimdomizil in der Peenemünder "Zwiebel" gefunden hatte kam es zu Überlegungen, die MK-Tonne zum neuen Standort zu überführen. Gesagt - getan. Im Spätherbst 2024 konnte die Tonne zunächst nach Peenemünde überführt werden. Da der Zahn der Zeit an ihr bereits deutliche Spuren hinterlassen hatte, musste eine Konservierung durchgeführt werden. Begonnen wurde dann im Herbst 24. Bei ungünstigen Witterungsbedingungen konnten die Arbeiten aber nicht fortgesetzt werden. Erst im Frühjahr 2025 wurde die Konservierung beendet. Dank der Unterstützung des Gastwirtsehepaares Andrea und Thomas Szostak wurde dann auch schnell ein neuer Standort gefunden. Nun steht die MK-Tonnen im neuen Look an der Einfahrt zur ,Zwiebel" in Peenemünde und ist auch nicht zu übersehen. Unser Dank gilt vor allem den unterstützenden Firmen: Baumaschinenvermietung Karsten Medewald aus Trassenheide sowie der Firma Abriss-Entkernung Werkstoffhandel Stefan Wegner aus Peenemünde für die tolle Unterstützung. Die Fäden in der Hand aus Sicht der MK Peenemünde hatte der Kamerad Volkmar Wenk, dem ein besonderes Lob für seine Einsatzbereitschaft gilt. Wolfgang Telle Quelle: "Der Usedomer Norden", Amtliches Bekanntmachungsblatt des Amtes Usedom-Nord, Nr. 10/2025, 15. Oktober 2025, S. 25 https://www.amtusedomnord.de/images/pdf/amt/amtsblatt/2025/10-2025.pdf Fotos: MK Peenemünde

  • Artikel des Fördervereins Peenemünde über unseren Pudagla-Ausflug im Amtsblatt erschienen

    Unser Artikel über den gemeinsamer Ausflug nach Pudagla am 4. Oktober 2025 zum Jahrestreffen 2025 des Förderverein ist nun auch im aktuellen Amtsblatt erschienen. Quelle: Der Usedomer Norden - Amtliches Bekanntmachungsblatt des Amtes Usedom-Nord, Nummer 11 (19. November 2025), S. 27-28 https://www.amtusedomnord.de/images/pdf/amt/amtsblatt/2025/11-2025.pdf

  • Pflanzaktion der Wählergemeinschaft Peenemünde – 5.000 Frühblüher für ein schöneres Ortsbild

    Am 11. Oktober fand in Peenemünde eine Pflanzaktion der Wählergemeinschaft Peenemünde statt. Ziel der Aktion war es, das Ortsbild durch die Pflanzung von insgesamt 5.000 Frühblühern überwiegend Osterglocken – zu verschönern. Die Blumenzwiebeln wurden vollständig von den Mitgliedern der Wählergemeinschaft gespendet. Über ein zuvor verteiltes Flugblatt waren auch alle Einwohnerinnen und Einwohner eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen. Die Wählergemeinschaft bedankt sich herzlich bei allen Einwohnerinnen und Einwohnern, die tatkräftig geholfen und die Aktion unterstützt haben. Mit viel Engagement und Tatkraft wurden die zahlreichen Zwiebeln an geeigneten Stellen im Ort gesetzt. Im Anschluss an die Pflanzaktion klang die Aktion bei einem Getränk und Grillgut gemütlich aus. Die Einwohnerinnen und Einwohner nutzten dabei die Möglichkeit zum Gespräch und Austausch mit den Mitgliedern der Wählergemeinschaft. Im kommenden Frühjahr können sich dann alle Peenemünderinnen und Peenemünder – ebenso wie Gäste des Ortes – über das farbenfrohe Ergebnis dieser Gemeinschaftsaktion freuen. Quelle: Der Usedomer Norden - Amtliches Bekanntmachungsblatt des Amtes Usedom-Nord, Nummer 11 (19. November 2025), S. 9 https://www.amtusedomnord.de/images/pdf/amt/amtsblatt/2025/11-2025.pdf

  • Veranstaltungen zum Volkstrauertag am 16. November 2025 in Karlshagen & Peenemünde

    Der Volkstrauertag wird alljährlich in vielen Orten in Deutschland begangen. Der Volkstrauertag wurde 1919 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge für die gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkrieges vorgeschlagen. Seit 1952 ist der Volkstrauertag in der Bundesrepublik wieder nationaler Gedenktag. Die Zeit des Zweiten Weltkrieges und des Nationalsozialismus rückt mit dem Ableben der Kriegsgeneration und zunehmend auch der Kriegskinder in weite Ferne. Deswegen ist der Volkstrauertag ein Tag, an dem die Gedanken an gestern, den Blick auf heute und die Zukunft lenken sollen. Auch in vielen Gemeinden auf der Insel Usedom wird der Volkstrauertag würdig begangen. Während Mitglieder des Vorstands des Fördervereins Peenemünde am 16. November 2025 an der Veranstaltung an der Mahn- und Gedenkstätte Karlshagen teilnahmen und ein Blumengebinde ablegten, gedachte zeitlich parallel in Peenemünde die Marinekameradschaft Peenemünde der Toten. Im Jahr 2022 konnte die Marinekameradschaft Peenemünde einen lang gehegten Gedanken in die Tat umsetzten und einen Ehrenhain „Zum Gedenken der auf See gebliebenen aller Nationen“ neben dem Marinemuseum in Peenemünde errichten. 2025 wurde nun zum dritten Mal im Peenemünder Hafen der Volkstrauertag feierlich begangen. Dazu trafen sich Kameraden der Marinekameradschaft am Ehrenhain, um nicht nur den auf See gebliebenen zu gedenken, sondern es wurden alle Opfer von Krieg, Gewalt und Hass, vor allem dieser Tage, in ihr Gedenken mit einbezogen. Mit dem Niederlegen eines Blumengebindes und einem anschließendem Kaffeetrinken in der Zwiebel wurde die Gedenkveranstaltung beendet. Fotos: Marinekameradschaft Peenemünde

  • Peenemünder Werkbahn im HTM erneut mit Graffiti beschmiert

    In der Nacht vom 9. auf den 10. November 2025 ist der im Historisch-Technischen Museum Peenemünde ausgestellte originale Triebwagen der Peenemünder Werkbahn (ET 26 002) durch Unbekannte mit einem großflächigen Graffiti besprüht worden. Die hinzugezogene Polizei nahm am 11. November den Vorfall auf. Erst im März 2021 waren beide auf dem Freigelände des Museums abgestellte Wagen großflächig besprüht worden. Im Sommer 2022 wurden daher Trieb- und Steuerwagen umfassend restauriert und neu lackiert, um die durch die Schmierereien hervorgerufenen Schäden zu beseitigen. Trotz der kostenintensiven Restaurierung konnten damals einige der als historische Zeitfenster belassene Beschriftungen aus der Zeit der Nachkriegsnutzung nicht gerettet werden. Die erneute Sachbeschädigung des Großexponat stellt einen hohen finanziellen Schaden für das Museum dar. Wann das Graffiti entfernt wird und der Triebwagen einen neuen Anstrich erhält, ist derzeit nicht voraussagbar.

  • Digitale Erfassung des Adressbuches Usedom 1939 ist abgeschlossen

    Die Erfassung des Adressbuches Usedom 1939 ist abgeschlossen. Das Ergebnis findet Ihr hier: https://wiki.genealogy.net/Usedom/Adressbuch_1939 Innerhalb von 5 Wochen erfassten 7 Freiwillige 220 Seiten mit 15.520 Einträgen. Die Daten können unter folgendem Link gesucht werden : https://des.genealogy.net/usedom1939/search/index Die Einträge für Peenemünde findet Ihr hier: https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN240701682_1939/118/

  • Treffen des Vorstands des Fördervereins Peenemünde mit dem Heimatverein Karlshagen am 4. November 2025

    Vor der eigentlichen monatlichen Vorstandssitzung des Fördervereins Peenemünde e.V. trafen wir uns gestern mit Mitgliedern des Interessengemeinschaft Heimatgeschichte Karlshagen e.V. in den Räumlichkeiten des HTM, um die weitere Zusammenarbeit beider Vereine zu besprechen. Dabei wurden auch die einzelnen Punkte einer geplanten Kooperationsvereinbarung erörtert. Im Januar 2026 werden wir uns in der Heimatstube in Karlshagen wieder zusammenfinden.

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