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Gedenken an Dr.-Ing. e. h. Walter Dornberger zum 30. Todestag

Autorenbild: Förderverein Peenemünde e.V.
Förderverein Peenemünde e.V.
26. Juni 2010
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 26. Aug.

Dr. Walter Dornberger starb am 26. Juni 1980 während eines Deutschlandaufenthaltes im Alter von 85 Jahren. Wir gedenken seiner, weil er als Kommandeur der HVP Peenemünde, mit Wernher von Braun als technischer Direktor, wesentlichen Anteil an der Entwicklung der modernen Raketentechnik hatte.



In „Die Rakete“ Heft 7/3 1986 schreibt Hans-J. Kreker:

„Wenn auch die in Peenemünde vordringlich gestellte Aufgabe in erster Linie militärischer Natur war, so ist doch geschichtliche Tatsache, dass hier in diesem ehemaligen Fischerdorf der geistige und materielle Grundstein gelegt wurde für die noch auf Jahrhunderte hinaus die Menschheit in Bann haltende Eroberung des Weltraumes. …Es gab wohl keinen Angehörigen der Führungsgruppe in Peenemünde, der sich im unklaren darüber war, dass durch seine und die Peenemünder Arbeit die Tore weit aufgestoßen wurden für den Zugang in die Unendlichkeit des Raumes. Jeder Eingeweihte war sich bewusst, dass man vor einem entscheidenden Wendepunkt im Leben der Menschheit stand“.

Das in Peenemünde gewonnene Erfahrungsgut, der zehnjährige wissenschaftlich-technische Vorsprung schuf erst das, was wir heute auf dem Gebiet der Raumfahrtforschung alltäglich als beinahe selbstverständlich hinnehmen.


Sein Buch „Peenemünde – Die Geschichte der V-Waffen“ gibt tiefe Einblicke in das Geschehen in Peenemünde. Mit Fug und Recht kann man es heute als das Standardwerk bezeichnen, weil es an Objektivität und Tatsachmaterial weit herausragt und die politischen Vorgänge sowie die technischen Probleme um Peenemünde und die Entwicklung des A4 ("V2") aus vorderster Sicht schildert.

 

Seinen Peenemündern blieb Walter Dornberger bis zu seinem Lebensende eng verbunden. Er bleibt in ihrer und unserer steten Erinnerung.

 

K. F.

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