Jahrestreffen und Mitgliederversammlung 2004 des Fördervereins Peenemünde

Treffen zur Jahreshauptversammlung am 24.09.2004 - Ablauf:
Donnerstag 23.09.04: Anreise
19.30 Uhr Einweisung im Hotel „Baltic“
Freitag 24.09.04: 10.00 Uhr Jahreshauptversammlung (Aussprache zum
Bericht des Vorsitzenden u. des Schatzmeisters)
Nachmittag zur freien Verfügung.
18.00 Uhr Teilnahme am Festvortrag des Internationalen Förderkreises für
Raumfahrt (IFR) „Unser Weg in den Weltraum“ von Prof. Dr. Ernst Stuhlinger.
Samstag 25.09.04: Teilnahme an den Veranstaltungen des IFR.
09:00 Uhr 35. Jahrestag des IFR – Eröffnung
10:00 Uhr Vortrag: „Russlands Weg in den Weltraum“
Dr. Olaf Przybilski, TU Dresden
11:00 Uhr „ARIANE – Westeuropas Transportsystem in den Weltraum“
15:30 Uhr „Peenemünde – Ein geschichtsträchtiges Erbe“
Herr Volkmar Schmidt
16:30 Uhr Runder Tisch mit den Vortragenden,
Öffentliche Diskussion mit den Teilnehmern
Sonntag 26.09.04: 10.00 Uhr Abfahrt nach Peenemünde (Foto)
11.00 Uhr Modellraketen-Starts auf dem Flugplatz Peenemünde,
Vorführungen von Modellraketen-Vereinigungen.
Besichtigung Peenemünde-West/Ost und HTI
Montag 27.09.04: Rückfahrt
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Unsere Jahreshauptversammlung war dieses Jahr in die Veranstaltungen des Internationalen Förderkreises für Raumfahrt integriert. Aus den Meinungen unserer Teilnehmer kann der Vorstand schlussfolgern, dass diese Art unseres jährlichen Treffens gut angenommen wurde. Wir haben die Absicht mit dem Internationalen Förderkreis für Raumfahrt enger zusammzu-arbeiten. Darum soll der Förderkreis heute vorgestellt werden.
Zur Geschichte:
Der Internationale Förderkreis für Raumfahrt, Hermann Oberth – Wernher von Braun e. V. (IFR) wurde am 24. Juni 1969 in Salzburg gegründet. Als Gründer zeichnen persönlich u. a. Prof. Dr. Hermann Oberth, Prof. Dr. Wernher von Braun, Dr. August Friedrich Staats, Frau Dr. Erna Roth - Oberth, Prof. Ernst Stuhlinger und Dipl.-Ing. Ernst Seller. Wernher von Braun übernahm den ersten Vorsitz des IFR.
Im Jahr 1971 wurde der IFR in die „Internationale Astronautische Förderation (IAF)“, Paris, den Dachverband der weltweit anerkannten Raumfahrtorganisation, aufgenommen.
Bereits 1972 konstituierte sich auf Initiative des IFR der Lichtensteiner Förderkreis für Raumfahrt (LFR), dessen Präsident ebenfalls Wernher von Braun war und im Jahr 1992 der Schweizerische Förderkreis für Raumfahrt (SFR) unter seinem Präsidenten Otto Walthert.
Die Ziele des Förderkreises:
Der IFR trägt die Ideen und Visionen der Raumfahrtpioniere Hermann Oberth, Wernher von Braun und Eugen Sänger weiter, um die Verbreitung und Akzeptanz der Raumfahrt in der Öffentlichkeit zu fördern. Dabei ist die Ehrung verdienter Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ein wesentlicher Bestandteil seiner Bemühungen. Der IFR verleiht die Hermann Oberth - Medaille, die Wernher von Braun – Medaille, den Hermann Oberth – Ehrenring und den Wernher von Braun – Ehrenring für hervorragende Verdienste um die Raumfahrt. Dem wissenschaftlichen Nachwuchs verleiht der IFR den Hermann Oberth – Nachwuchspreis im Rahmen der weltweit stattfindenden Jahrestagung der Interna – tionalen Astronautischen Förderation (IAF).
Besondere Aufmerksamkeit schenkt der IFR der Jugend- und Nachwuchsarbeit auch im nichtakademischen Bereich. Zu erwähnen ist das Vorhaben „Sommerakademie Raumfahrt“, die Unterstützung von Raketenmodellsportgruppen und der Pflege des Museumsgedanken, sowie der geschichtsbewussten Dokumentation.
Der IFR veranstaltet in jährlichem Turnus einen bewusst für die breite Öffentlichkeit ausgelegten Raumfahrtkongress mit ausgesuchten Vortragsrednern aus allen Fachbereichen der Raumfahrt: Wirtschaft und Recht, Medizin und Umwelt, Wissenschaft und Technik, Politik und Management etc.. Hierbei soll dem interessierten Bürger ein möglichst objektives und klares Bild der Raumfahrt, ihre Möglichkeiten und Chancen, aber auch ihren durch Natur und Technik gesetzten Grenzen aufgezeigt werden.
Der IFR versteht sich als Repräsentant der gesamten Breite internationaler und nicht nur regionaler Raumfahrtaktivitäten und –interessen. Der IFR fühlt sich aus der Tradition heraus dem Fortschritt der Menschheit, dem Frieden und der Völkerverständigung verpflichtet und will durch seine Aktivitäten dazu beitragen.

Gruppenbild vor der A4-Rakete im HTI Peenemünde, 26.09.2004

Vereinsvorsitzender V. Schmidt bei seinem Vortrag zum Thema „Peenemünde – ein geschichtsträchtiges Erbe“, 25.09.2004 (Foto W. Doletschek)

Astronaut Ulf Meerbold als Gast auf der Veranstaltung des IFR, 25.09.2004 (Foto: W. Doletschek)

Wilhelm Doletschek, Astronaut Ulf Merbold und Volkmar Schmidt, 25.09.2004

Modellraketensport in Peenemünde, 26.09.2004 (Foto: W. Doletschek)




















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