Jahrestreffen und Mitgliederversammlung vom 17. bis 21. September 1998

Das diesjährige Treffen fand nun schon zum fünften Mal in der Zeit vom 17. bis 21. September 1998 wieder in Zinnowitz statt.
Programm
für das Peenemünder Treffen
vom 17. bis 21. September 1998
in Zinnowitz
17. September möglichst bis 19:00 Uhr Anreise
19:30 Uhr Begrüßung und Information
18. September 9:00 Uhr Abfahrt vom Hotel „Baltic“ zum Hafen in Karlshagen
Abfahrt mit einem Schiff nach Lauterbach (Rügen)
Mittagessen in Lauterbach
Rundfahrt auf Rügen (ca. 3 Stunden)
Rückfahrt mit dem Schiff (Kaffee an Bord)
18:00 Uhr Ankunft im Hotel
20:00 Uhr Vortrag
19. September 10:00 Uhr Abfahrt vom Hotel „Baltic“ nach Peenemünde
Besuch Museum (10:30 Uhr - Erinnerungsfotto an der Rakete)
11:30 Uhr Besichtigung Flugplatz
Ausstellung 60 Jahre Flugplatz
12:30 Uhr Mittagessen Hafen Karlshagen
14:00 Uhr Führung durch Zinnowitz
20:00 Uhr Gemeinsamer Abend im Hotel „Baltic“
20. September 10:00 Uhr Jahreshauptversammlung des Vereins
12:30 Uhr Mittagessen
Individuelle Gespräche
Anschließend zur freien Verfügung
19:30 Uhr Gemeinsamer Abend im Hotel Baltic
Verabschiedung
21. September Individuelle Abreise
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Presseecho zum Jahrestreffen 1998
Usedom-Kurier vom 21. September 1998:
FÖRDERVEREIN PEENEMÜNDE BEWEGT SICH IM SPANNUNGSFELD
Vereinsvorsitzender Schmidt überwiegend positive Bilanz - Weitere Sonder-Ausstellung geplant
Zinnowitz. Unterschiedliche Standpunkte zum künftigen Konzept für das Historisch-Technische Informationszentrum (HTI) standen gestern im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Peenemünde. Wie Vorsitzender Volkmar Schmidt hervorhob, sei es noch nicht gelungen, eine von allen getragene Ausstellung über die militärische Vergangenheit dieses Ortes zu schaffen.
Nach Abschluß der zweijährigen Arbeit der wissenschaftlichen Projektgruppe unter Leitung von Johannes Erichsen habe es zwar viele unterstützende Aussagen gegeben. Für einige war das neue Konzept aber auch ein Grund zum Austritt aus dem Verein, bilanzierte Schmidt.
Zwei bezeichnende Briefe
Um zu verdeutlichen, zwischen welchen Polen man sich dabei bewegt, zitierte er aus zwei Briefen: Der erste Schreiber meinte in einer kritischen Schrift, daß der Beirat „politisch verseucht“ sei und stellte dabei gleichzeitig die „politikfreie Darstellung“ in Frage. Der andere Verfasser, beide leben in Amerika, formulierte eine durchaus positive Einschätzung und hegte keinen Zweifel am Projekt Peenemünde und an dessen Ausbaufähigkeit. „Unser Anliegen soll es sein, daß der Besucher selbst entscheidet, was er aus der Ausstellung mitnimmt“, resümierte der Vereinsvorsitzende.
Insgesamt zog Volkmar Schmidt aber eine überwiegend positive Bilanz der Vereinsarbeit. Wie er berichtete, sei es gelungen, die Aufgaben des HTI und des Vereins gut voneinander abzugrenzen. Die Sonderausstellung zum 100. Geburtstag des Raketenpioniers Johannes Winkler und zum 60. Jubiläum des Peenemünder Flugplatzes wertete er als Erfolge.
Und die Besucherzahlen sind gegenüber dem Vorjahr um ca. 15 Prozent gestiegen: Allein im Monat August erkundeten rund 64.000 Gäste das HTI. In den kommenden Monaten werden man sich nun mit einer Wernher von Braun-Exposition befassen und den 30. Jahrestag der ersten Mondlandung eines Menschen vorbereiten, kündigte der Vorsitzende an.
Diese Aktivitäten waren für Bernhard Hoppe vom Kultusministerium Ausgangspunkt zu der Feststellung, daß „eine weitere Unterstützung Peenemündes durch die öffentliche Hand nur bei einer breiten Akzeptanz“ des Gezeigten möglich sei. Und nur dann werde künftig neben dem Land auch der Bund finanziell Unterstützung leisten, verdeutlichte Hoppe.


















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