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  • Flächenbrand auf dem Gelände des Flugplatzes Peenemünde am frühen Abend des 12. August 2026

    Bei einem Testflug auf dem Gelände des Flughafens bei Peenemünde ist am 12. August 2026 eine rund 200 Kilogramm schwere Drohne an der Spitze der Peenemünder Landebahn im Schilfbereich abgestürzt. Durch den Absturz kam es zu Funkenflug, der zu einem "kleineren Flächenbrand von Ödland" neben der Landebahn geführt hat. Das Feuer wurde durch 38 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Wolgast, Trassenheide, Peenemünde und Karlshagen gelöscht. Bei 6.000 Quadratmetern von einem "kleineren Flächenbrand" zu reden, kann hinterfragt werden. Wenn man die bisher veröffentlichten vermeintlichen "Abtransport"-Bilder von Tilo Wallrodt betrachtet, sieht das unter der Plane verhüllte Fluggerät auch nicht nach einem der Polaris-Demonstratoren aus, obwohl bei der Feuerwehr angeblich anfangs vom Absturz eines Kleinflugzeuges geredet wurde, worauf dann selbst von Wolgast die Feuerwehr angerückt kam. Was wahrscheinlicher ist, dass es sich um eine Drohne einer anderen Firma handelt, die das "Test- und Forschungsflugfeld Peenemünde" (EDCP-PEF) temporär nutzt, wie die Rüstungsunternehmen INFINTEQ, Stark Defence, Helsing oder Quantum Systems. Was nun wirklich passierte und welche Drohne welchen Unternehmens abstürzte, darüber kann momentan nur spekuliert werden. Es ist heute eben nicht wie früher in Peenemünde, als die Werksfeuerwehr bei jeder Erprobung "Gewehr bei Fuß stand". Hier die bisherigen Pressemeldungen [letztes Update: 21.08.2026]: Resilience Media vom 19. August 2026 [dt. Übersetzung des engl. Artikels]: Drohnenabsturz in Deutschland unterstreicht die Notwendigkeit kontrollierter Testgelände und von Abwehrmaßnahmen gegen Drohnen Durch den Absturz entstand ein Brand, der eine Fläche von 6.000 Quadratmetern verwüstete by John Biggs Am 12. August 2026 stürzte eine Drohne während eines Testflugs auf dem Test- und Forschungsflugfeld Peenemünde in Norddeutschland ab und löste dabei einen Brand aus, der etwa 6.000 Quadratmeter offenes Gelände verwüstete. Berichten zufolge wurde niemand verletzt, und die Behörden gaben an, dass der Flug von den Luftfahrtbehörden genehmigt worden war. Die Drohne gehörte einem auf dem Flugfeld ansässigen Unternehmen, wobei deren Identität und das getestete System nicht veröffentlicht wurden. Diese Geheimhaltung ist nicht ungewöhnlich. Peenemünde hat sich zu einem wichtigen Teststandort für Deutschlands wachsenden Verteidigungstechnologiesektor entwickelt. Unternehmen wie Helsing, Quantum Systems, Polaris und Infinteq führen in der Region Tests durch und nutzen dabei ein etwa 260 Quadratkilometer großes Gebiet, in dem große Drohnen über Land und Wasser in Höhen von bis zu 1.500 Metern operieren können. Ziel ist es, eigenständige, in Deutschland hergestellte Drohnen-Verteidigungssysteme zu entwickeln, die vor Ort eingesetzt oder in Länder wie die Ukraine exportiert werden können. Der Vorfall ereignet sich jedoch vor dem Hintergrund einer breiteren Debatte darüber, ob Deutschland über genügend Standorte verfügt, um diese Art von Arbeit durchzuführen. Und Deutschland steht damit nicht allein da. Drohnenabstürze in der Türkei, Rumänien und Weißrussland sorgten in diesem Monat zumindest in den lokalen Nachrichten für Aufsehen, da Überflüge autonomer Drohnen im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Konflikt in einigen Regionen am Schwarzen Meer und in Mitteleuropa fast schon an der Tagesordnung sind. Es gibt einige mögliche Lösungen für diese Abstürze. Eine davon basiert auf dem Konzept vernetzter Testgebiete. André Komp, Geschäftsführer von Infinteq, erklärte gegenüber dem NDR, dass ein System vernetzter Testgebiete, das sich fast über ganz Deutschland erstreckt, es Drohnenentwicklern ermöglichen würde, Systeme und Manöver in einer größeren Umgebung zu testen und dadurch bessere Möglichkeiten für eine sichere Landung oder Notwasserung an Orten mit geringerem Risiko für Sachschäden oder Waldbrände zu bieten. Derzeit, so sagte er, müssten Entwickler für komplexere Tests manchmal ins Ausland reisen. Darüber hinaus müssen Gegenmaßnahmen ergriffen werden, um das Eindringen von Drohnen zu verhindern, selbst wenn diese von Verbündeten gesteuert werden. So erklärte beispielsweise Lorenz Meier, CEO von Auterion, dass künftige Anti-Drohnen-Systeme an großen Gebäuden angebracht werden könnten und – aufgrund der sinkenden Kosten der Technologie – elektronische Gegenmaßnahmen sowie sogar Abfangdrohnen umfassen könnten, die außer Kontrolle geratene UAVs mitten im Flug stoppen könnten. „Ich könnte mir vorstellen, dass die Installation an einem festen Standort auf einem Dach eine sehr wirtschaftliche Lösung sein kann, da man sie nicht ständig überwachen muss“, sagte er. „Wir werden im Laufe des Jahres auch Produkte auf den Markt bringen, die dafür eingesetzt werden können. Und ich glaube, dass die derzeit sehr besorgniserregende Drohnenbedrohung in den nächsten Jahren zu einem geringeren Risiko werden wird.“ Quelle: https://resiliencemedia.co/german-drone-crash-highlights-the-need-for-controlled-test-ranges-drone-countermeasures/ ______________________________________________________________________________________ Ostseezeitung (Usedom-Ausgabe) vom 14.08.2026, S. 9: Geheim-Drohne stürzt in Peenemünde ab Beim Testflug gerät ein 200 Kilogramm Flugobjekt ins Schilf und und löst einen Brand auf 6000 Quadratmetern aus. Von Hannes Ewert Peenemünde. Diese Drohne sorgt deutschlandweit für Schlagzeilen: Ein rund 200 Kilogramm schweres Flugobjekt war am Mittwochabend (12. August) über dem Test- und Forschungsflugfeld Peenemünde abgestürzt. Nur Stunden später wurde die Drohne, in gelbe Folien verpackt und auf einem Anhänger verladen, abgeholt. Wie das Gerät aussieht, ist streng geheim. Was es kann, ist ebenfalls unbekannt. Fakt ist: Gegen 18.15 Uhr war die Drohne an der Spitze der Peenemünder Landebahn im Schilfbereich abgestürzt und hatte einen Flächenbrand im Schilf- und Grasbereich ausgelöst. Betroffen war laut Polizei eine Fläche von rund 6000 Quadratmetern. 38 Feuerwehrleute aus Wolgast, Trassenheide, Peenemünde und Karlshagen waren angerückt, um den Brand zu löschen. Das Objekt der Begierde, die Drohne, wurde schnellstmöglich vom Rollfeld entfernt. Feuerwehrleute hätten sie nur „ganz kurz“ gesehen, heißt es. Nach OZ-Informationen wurden die eingesetzten Feuerwehrleute belehrt, keine Foto- und Videoaufnahmen zu machen bzw. darüber zu berichten, was es mit der Drohne auf sich hat. Sie müssen Stillschweigen darüber bewahren, heißt es aus Feuerwehrkreisen. Das Feuer breitete sich auf 6000 Quadratmetern aus, konnte aber schnell gelöscht werden. Das Wichtigste ist, dass keine Personen verletzt wurden und es zu keinen weiteren Sachschäden kam. Die Polizei sagt offiziell, dass es sich um einen genehmigten Flugtest handelte, der auf dem Flugplatz Peenemünde stattfand. Bekannt ist, dass die Bremer Firma Polaris gemeinsam mit der Bundeswehr auf dem Flugplatz Peenemünde den Raumflugzeug-Demonstrator „Athena“ testet. Das unbemannte Fluggerät soll langfristig Erkenntnisse für Aufklärung und Satellitenstarts liefern. Die Polaris Raumflugzeuge GmbH ist ein deutsches Luft- und Raumfahrt-Start-up mit Sitz in Bremen. Das 2019 gegründete Unternehmen entwickelt wiederverwendbare Raumflugzeuge, die wie normale Flugzeuge von Start- und Landebahnen abheben können. Damit sollen Satelliten und Fracht kostengünstig in den Weltraum transportiert werden. In Peenemünde arbeitet das Unternehmen mit der Bundeswehr zusammen, weshalb es eine hohe Geheimhaltungsstufe gibt. Für das Luftgebiet über dem Test- und Forschungsflugfeld Peenemünde gilt eine Flugverbotszone für den zivilen Luftverkehr, die in Karlshagen beginnt und bis nach Rügen reicht. Ostseezeitung (Usedom-Ausgabe) vom 14.08.2026, S. 9 ______________________________________________________________________________________ OZ+ vom 13.08.2026, 16.00 Uhr: Brand auf 6000 Quadratmetern Geheim-Drohne in Peenemünde abgestürzt – Feuerwehrleute müssen über Einsatz schweigen Beim Testflug in Peenemünde stürzt eine 200-Kilo-Drohne ab und verursacht einen Flächenbrand. Das Flugobjekt wird abtransportiert. Die Einsatzkräfte müssen Stillschweigen bewahren. Was dahintersteckt... Quelle: https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/vorpommern-greifswald/usedom/drohnenabsturz-in-peenemuende-feuerwehrleute-duerfen-nicht-ueber-einsatz-reden-6GRDYQS7SNC2DBYMNK2QA6EEWY.html ______________________________________________________________________________________ NDR.de vom 13.08.2026, 11:15 Uhr: Offenbar größere Drohne bei Peenemünde abgestürzt Sendung: NDR 1 Radio MV | 13.08.2026 | 11:15 Uhr6 Min | Verfügbar bis 12.08.2028 Mehrere Unternehmen testen auf dem Gelände in Peenemünde ihre Drohnen, berichtet NDR Reporterin Juliane Mau. Download als MP4 (129mb): https://ndr-progressive.ard-mcdn.de/progressive/2026/0813/TV-20260813-1131-0700.1080.mp4 Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/interviews/offenbar-groessere-drohne-bei-peenemuende-abgestuerzt,mvinterview-596.html ______________________________________________________________________________________ Hamburger Morgenpost (online) vom 13.08.2026, 09:32 Uhr: Im Norden Fluggerät stürzt ab – 6000 Quadratmeter Fläche brennen in beliebtem Feriengebiet Auf einem Flugplatz in Peenemünde auf Usedom hat der Absturz eines Fluggeräts 6000 Quadratmeter Fläche in Brand gesetzt. Das Gerät ist während eines betrieblichen Testfluges am Mittwochabend zu Boden gestürzt und entzündete mutmaßlich per Funkenschlag eine Grasfläche, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Um was für ein Fluggerät es sich handelt, sagte der Sprecher nicht. Verletzt worden sei niemand. Zuvor hatte der „NDR“ berichtet. (dpa/mp) Quelle: https://www.mopo.de/im-norden/fluggeraet-stuerzt-ab-6000-quadratmeter-flaeche-brennen-in-beliebtem-feriengebiet/4933381 ______________________________________________________________________________________ NDR.de vom 13.08.2026, 07:42 Uhr: Screenshot der NDR-Webseite mit Foto von Tilo Wallrodt vom Abtransport der abgestürzten Drohne Drohne stürzt bei Testflug nahe Peenemünde ab In Peenemünde auf Usedom ist am Mittwochabend eine Drohne abgestürzt und hat einen Flächenbrand ausgelöst. Der Flug der Drohne war genehmigt. Bei einem Testflug auf dem Gelände des Flughafens bei Peenemünde auf der Insel Usedom (Landkreis Vorpommern-Greifswald) ist am frühen Mittwochabend eine Drohne abgestürzt. Durch den Absturz kam es zu Funkenflug, der zu einem kleineren Flächenbrand von rund 6.000 Quadratmetern Ödland geführt hat. 38 Einsatzkräfte waren bei der Brandbekämpfung in Peenemünde dabei. Firma führte Testflüge auf Flugplatz durch Dabei handelte es sich um einen genehmigten Drohnenflug. Die abgestürzte Drohne gehört zu einer Firma, die auf dem Gelände des Flugplatzes ansässig ist und dort Testflüge unter Geheimhaltung durchführt. Verletzt wurde niemand. Zur Schadenshöhe kann die Polizei nichts mitteilen. Der Absturz habe keine strafrechtliche Relevanz. Deswegen seien die Ermittlungen abgeschlossen. Sendung: NDR 1 Radio MV | Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern | 13.08.2026 | 07:00 Uhr1 Min | Verfügbar bis 12.08.2028 Download als MP3 (803kb) hier: https://ndr-podcast.ard-mcdn.de/progressive/2026/0813/AU-20260813-0733-1400.mp3 Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/drohne-stuerzt-bei-testflug-nahe-peenemuende-ab,drohnenabsturz-100.html ______________________________________________________________________________________ Nordkurier.de vom 13.08.2026 • 06:40 Uhr (Aktualisiert: 13.08.2026 • 08:19 Uhr): Screenshot der Nordkurier-Webseite mit Foto von Tilo Wallrodt vom Abtransport der abgestürzten Drohne Flugtests Drohnen-Vorfall an der Ostsee: Fluggerät verursacht Brand auf Flugplatz Bei einem betrieblichen Test am Flugplatz Peenemünde soll eine Drohne abgestürzt sein. Dadurch seien knapp 6000 Quadratmeter Ödland in Brand geraten. Von Tilo Wallrodt Ein abgestürztes Fluggerät soll am Mittwochabend einen größeren Flächenbrand auf dem Gelände des Flugplatzes Peenemünde auf der Insel Usedom ausgelöst haben. Nach Angaben der Behörden seien dabei knapp 6000 Quadratmeter Ödland in Brand geraten. +++ Szenen vom Einsatzort, sehen Sie im Video oben. +++ Zu dem Feuer sei es am 12. August gegen 18.15 Uhr im Rahmen betrieblicher Tests gekommen. Dabei sei ein vom Betrieb eingesetztes Fluggerät, eine Drohne, abgestürzt und habe anschließend den Brand ausgelöst. 38 Feuerwehrleute löschen Brand in Peenemünde Insgesamt 38 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Wolgast, Trassenheide, Peenemünde und Karlshagen waren im Einsatz. Sie löschten den Flächenbrand auf dem Flugplatz an der Ostsee. Verletzt worden sei nach Angaben der Behörden niemand. Auch weitere Sachschäden seien nicht entstanden. Quelle: https://www.nordkurier.de/regional/usedom/drohnen-vorfall-an-der-ostsee-fluggeraet-verursacht-brand-auf-flugplatz-4782091 ______________________________________________________________________________________ Presseportal Polizei-MV vom 12.08.2026, 22.17 Uhr: Polizeipräsidium Neubrandenburg POL-NB: Brand auf dem Flughafen Peenemünde PR Heringsdorf (ots) Am 12.08.2026, gegen 18:15 Uhr, kam es im Rahmen betrieblicher Tests auf dem Gelände des Fluglatzes Peenemünde zu einem Ödlandbrand auf einer Fläche von knapp 6.000 Quadratmetern. Auslöser war der Absturz eines betriebsseitig eingesetzten Fluggerätes. Der Brand wurde durch 38 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Wolgast, Trassenheide, Peenemünde und Karlshagen gelöscht. Personen wurden nicht verletzt und weitere Sachschäden sind nicht entstanden. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Neubrandenburg Einsatzleitstelle/ Polizeiführer vom Dienst Holger Bahls Erster Polizeihauptkommissar Telefon: 0395 5582 2223 E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de http://www.polizei.mvnet.de Rückfragen innerhalb der Bürozeiten: Bitte richten Sie Ihre Nachfragen innerhalb der Bürozeiten an die jeweils regional und thematisch zuständige Pressestelle (Polizeiinspektionen Stralsund, Anklam oder Neubrandenburg sowie Polizeipräsidium Neubrandenburg). Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/6332295 ______________________________________________________________________________________ OZ+ vom 12.08.2026, ca. 20.30 Uhr: Screenshot der OZ+ Webseite mit Foto von Tilo Wallrodt vom Abtransport der abgestürzten Drohne Testflug geht schief Drohne stürzt in Peenemünde ab – Brand auf Usedomer Flughafengelände Eine Drohne ist am Mittwochabend (12. August) in Peenemünde auf der Insel Usedom aus bislang ungeklärter Ursache abgestürzt und setzte anschließend Ödland in Brand. Mittwochabend (12. August) ist bei einem genehmigten Übungsflug eine Drohne vom Himmel gestürzt und hat einen Brand auf einem Feld ausgelöst. Der Absturz war auf einem Test- und Forschungsflugfeld. Wie eine Sprecherin des Landkreises Vorpommern-Greifswald mitteilte, wurde das Feuer durch die umliegenden Feuerwehren schnell gelöscht. Sogar die Feuerwehr aus Wolgast fuhr mit einem Löschzug auf die Insel Usedom. Wie ein Polizeisprecher am Abend mitteilte, brannten rund 3000 Quadratmeter Ödland auf dem Flughafengelände. „Wir sind noch am Prüfen und Ermitteln, wie es dazu kommen konnte“, sagte er. Der Polizeisprecher erklärte, dass es auf dem Gelände eine Firma gibt, die mit Drohnen arbeitet. Quelle: https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/vorpommern-greifswald/usedom/usedom-drohne-stuerzt-in-peenemuende-ab-brand-auf-flughafengelaende-ETKBKVNZXJA6XJI7XRJXBRUSYI.html OZ Facebook-Post vom 12.08.2026, ca. 20.30 Uhr: https://www.facebook.com/oz.usedom/posts/pfbid064HNNnoSCtnwpqwjELh8yBw5mQ5gaKLtQEFBeDjuKoFgBBpPn7jZC8nLdnBcz4Wtl

  • Projekt zur Ansiedelung von Seegras auf dem Meeresboden wischen dem Ruden und der Greifswalder Oie

    Ostseezeitung (Usedom-Ausgabe) vom 14.08.2026, S. 10: Experten verlegen Seegras auf dem Grund der Ostsee Vor Usedom wird ein neues Verfahren erprobt, um Seegras auf dem Meeresboden anzusiedeln VON HANNES EWERT PEENEMÜNDE. Eine sechs Meter lange Schlange aus Seegras liegt auf einer Maschine in einer Halle am Freester Fischereihafen. Zentimeter für Zentimeter wird sie durch die Konstruktion geschoben, mit Garn umwickelt und für ihren ungewöhnlichen Einsatz vorbereitet. Was hier aussieht wie Handarbeit aus der Landwirtschaft, soll später auf dem Grund der Ostsee liegen – und dort neues Leben ermöglichen. An der Maschine steht Heinrich Meusel. Normalerweise bewirtschaftet er mit rund 40 Mitarbeitern etwa 300 Hektar Acker- und Waldfläche in Thüringen. Hier verarbeitet er rund 30 Seegraspflanzen, getrocknetes Seegras und matschige Erde zu langen Schläuchen. Forschungstaucher sollen diese später auf dem Meeresboden zwischen dem Ruden und der Greifswalder Oie ausbringen. Auf rund 40 Quadratmetern wird dort erprobt, ob sich Seegras auf diese Weise wieder ansiedeln lässt. Seegras zieht sich in der Ostsee zurück Ein Expertenteam aus Thüringen, der Universität Rostock und Vorpommern arbeitet gemeinsam an dem Projekt. Statt auf Erde werden die vorbereiteten Pflanzen auf dem weichen Grund der Ostsee befestigt. Denn Seegras ist in der Ostsee vielerorts auf dem Rückzug. Die Ursachen sind vielfältig. Peter Torkel von der Naturschutzinitiative „Rewilding Oder Delta“ nennt unter anderem den Klimawandel und die steigenden Wassertemperaturen. Gleichzeitig ist Seegras für das Ökosystem von großer Bedeutung. Seegras bietet Hering Ort zum Laichen „Der Hering sucht sich unter anderem Seegrasansammlungen, um seinen Laich zu verteilen“, erklärt Meusel. Die Pflanzen bieten zahlreichen Tieren Schutz und Lebensraum und tragen damit zur Artenvielfalt unter Wasser bei. „Das Seegras kann CO2 unter Wasser binden“, sagt Meusel. Damit schafft es nicht nur Lebensraum, sondern kann auch dazu beitragen, Kohlenstoff im Meer zu speichern. Dass für das Experiment Material aus der Region verwendet wird, ist kein Zufall. Noch am Morgen sammelten Mitarbeiter das Seegras in Lubmin ein und brachten es eimerweise nach Freest. Ausgerissen wurde dabei keine einzige Pflanze. „Es handelt sich um Seegras, das angeschwemmt wurde. Wir haben es nirgends aus dem Boden gerissen“, betont Meusel. Versuchsfelder vor Wismar und Rügen Anschließend musste es schnell verarbeitet werden. Kritischer Punkt war die Temperatur. Das Naturmaterial durfte nicht wärmer als 20 Grad Celsius werden. „Sonst stirbt das Seegras ab und wir können es nicht mehr verwenden“, sagt Meusel. Das Verfahren wird seit fünf Jahren entwickelt. Kleinere Versuchsfelder gab es bereits vor Wismar und vor Thiessow auf Rügen. Die Furchen auf dem Meeresboden mussten groß genug sein, damit die Forschungstaucher die Schläuche hineinlegen konnten. Der Boden ist an dieser Stelle sehr weich. „Die Herausforderung war, dass die Furchen sehr groß sein mussten“, erklärt Ringo Behn von Rewilding Oder Delta. Weitere Seegrasfelder sind in Planung 20 Monate arbeitet das Team an dem Projekt, finanziert wird es vom DBU-Naturschutzfonds. Nun beginnt die entscheidende Phase: In etwa drei Monaten sollen Taucher das Versuchsfeld in rund drei Metern Tiefe kontrollieren. Sie wollen sehen, ob die Schläuche liegen geblieben sind oder durch Wellenbewegungen herausgerissen wurden. Im Dezember soll ein weiteres Versuchsfeld entstehen. Dann geht es um den nächsten Schritt: Das Seegras soll möglichst mit größeren und automatisierten Geräten auf dem Meeresboden ausgebracht werden. Wenn die Pflanzen anwachsen, könnte aus dem unscheinbaren Material auf dem Meeresboden wieder eine wichtige Lebensgrundlage für Fische und andere Meerestiere entstehen. Ostseezeitung (Usedom-Ausgabe) vom 14.08.2026, S. 10 ____________________________________________________________ OZ+ vom 14.08.2026: Versuchsfeld vor Usedom Handarbeit für die Ostsee: Seegras soll zwischen Ruden und Greifswalder Oie wachsen Eine fünf Meter lange Schlange aus Seegras entsteht in einer Halle am Freester Fischereihafen. Die ungewöhnliche Handarbeit ist Teil eines aufwendigen Experiments: Vor Usedom soll damit neuer Lebensraum unter Wasser entstehen. (...) Quelle: https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/vorpommern-greifswald/greifswald/seegras-experiment-vor-usedom-neuer-lebensraum-fuer-hering-und-ostsee-tiere-P6ITJ7C7W5BZ7HO5KTYXATGV2U.html

  • Polizei-Meldung: Einbruch in Hotel am Peeneplatz in Peenemünde in der Nacht vom 13./14. August 2026

    POL-NB: Einbruch in Hotel in Peenemünde Nr.6334637 | 17.08.2026 | PP NB | Polizeipräsidium Neubrandenburg Peenemünde (ots) - Am Freitag, dem 14. August 2026, wurde die Polizei über einen Einbruchsdiebstahl in einem Hotel am Peeneplatz in Peenemünde informiert. Nach derzeitigem Kenntnisstand verschafften sich bislang unbekannte Tatverdächtige in der Zeit von Donnerstag, dem 13. August 2026, gegen 21:30 Uhr, bis Freitag, dem 14. August 2026, gegen 07:00 Uhr, gewaltsam Zugang zu dem Hotel. Aus den Räumlichkeiten wurde Bargeld entwendet. Der entstandene Schaden wird derzeit auf etwa 1.500 Euro geschätzt. Der Kriminaldauerdienst kam zur Spurensuche und -sicherung zum Einsatz. Die Polizei bittet nun um Mithilfe: Wer hat im genannten Zeitraum im Bereich des Peeneplatzes in Peenemünde verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet oder sonstige auffällige Wahrnehmungen gemacht, die mit dem Einbruch in Zusammenhang stehen könnten? Hinweise nimmt das Polizeirevier Heringsdorf unter der Telefonnummer 038378 279 0, über das digitale Polizeirevier unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Rückfragen bitte an: Für Medienvertreter: Juliane Boutalha Polizeipräsidium Neubrandenburg Pressestelle Telefon: 03831/245-204 E-Mail: pressestelle-pi.stralsund@polizei.mv-regierung.de http://www.polizei.mvnet.de Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende: Polizeipräsidium Neubrandenburg Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst Telefon: 0395 5582 2223 E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de Quellen: https://www.polizei.mvnet.de/Presse/Pressemitteilungen/?id=222641 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/6334637

  • Vortrag im Marine- und Fliegermuseum Peenemünde am 19. August 2026: "Drohnentechnologie und Einsätze"

    Mit diesem Vortrag am Mittwoch, den 19. August 2026 unternimmt Peter Schulz den Versuch, einen Überblick zum Einsatz von Drohnen - genauer unbemannten Luftfahrzeugen - in Kriegen zu geben. Die ersten militärisch eingesetzten Drohnen waren Aufklärungsdrohnen. Der erste Einsatz ist für den 20. August 1964 über Südostasien belegt. Kampfdrohnen rückten Anfang der 2000er Jahre ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Das hing mit dem ersten Einsatz dieses Waffentyps am 7. Oktober 2001 gegen Mohammed Omar - Anführer der Taliban und afghanisches Staatsoberhaupt - zusammen. 2022 begann ein weiterer Entwicklungsschub im Rahmen der vernetzten Kriegführung. Hier lieferte und liefert der Krieg in der Ukraine wichtige Erkenntnisse, beim massenhaften Einsatz von Drohnen. Dabei betrachtet der Autor z.B. Aspekte wie Kill-Chains (Tötungsketten), Anforderungen an Drohnenpiloten und den derzeitigen Stand bzgl. Schwarmverhalten. Beginn um 19:00 Uhr im Marine- und Fliegermuseum Peenemünde, in der Hafengalerie Der Eintritt ist frei, für eine kleine Spende vorort wären wir jedoch sehr dankbar, um Ihnen auch in Zukunft weiter spannende Vorträge bieten zu können. Ankündigung im Peene-BLITZ am Sonntag, Nr. 33 / 33. Jg. vom 16.08.2026, S. 5

  • Vortrag am 19. August 2026 in Bansin: "Geheime Kommandosache Peenemünde – Personen, Pläne, Projekte"

    In der Präsentation am Mittwoch, den 19.08.2026 spricht Dietrich Gildenhaar zur Geschichte des militärischen Forschungs- und Entwicklungsstandortes Peenemünde. Mittwoch, 19.08.2026 19:30 - 20:40 Uhr Bansin Haus des Gastes, An der Seebrücke, 17429 Bansin Karten erhalten Sie in den Touristinformationen und unter www.kaiserbaeder-auf-usedom.de - Eintritt: 5,00 €. https://www.kaiserbaeder-auf-usedom.de/veranstaltung/37432/Geheime-Kommandosache-Peenemunde/

  • Vortrag am 18. August 2026 in Koserow: "Die Heeresversuchsstelle Peenemünde - Eine virtuelle Werksbesichtigung"

    In der Präsentation am Dienstag, den 18.08.2026 spricht Lutz Hübner über den Aufbau der »Heeresversuchsstelle Peenemünde«. Die Heeresversuchsstelle Peenemünde (HVP) war eine ab 1936 in Peenemünde errichtete Entwicklungs- und Versuchsstelle des Heeres. Unter dem Kommando von Walter Dornberger, Chef der Raketenabteilung im Heereswaffenamt, und der technischen Leitung Wernher von Brauns wurde in dem militärischen Sperrgebiet im Norden der Insel Usedom hauptsächlich die erste funktionsfähige Großrakete Aggregat 4 (A4, später in der NS-Propaganda »Vergeltungswaffe V2« genannt) entwickelt und getestet. Mit ihrem ersten erfolgreichen Flug am 3. Oktober 1942 war die Flüssigkeitsrakete das erste von Menschen gebaute Objekt, das in den Grenzbereich zum Weltraum eindrang. Die Teilnehmer erfahren mehr über den Gesamtaufbau der Werksanlagen, über Windkanal, Werkstätten, Meßhaus und den Prüfständen wo Raketenteile und Raketen getestet wurden. Dienstag, 28.10.2026, 19:30 - 20:30 Uhr Festsaal im Nautic Usedom Hotel & Spa, Triftweg 4, 17459, Koserow Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich! Mit dem QR-Code, an der Hotelrezeption oder per E-Mail an nautic@seetel.de https://giggle.tips/de/experience/a31f7359-9d6e-4516-9a1f-ddf23407aefd/die-heeresversuchsstelle-peenemuende--eine-virtuelle-werksbesichtigung

  • Geplante Machbarkeitsstudie zur Standortentwicklung in Peenemünde doch nicht vom Tisch? Stellenangebot macht Bürgermeister Mario Szostak misstrauisch

    Ostseezeitung (Usedom-Ausgabe) vom 14.08.2026, S. 9: Flugplatz: Neue Stelle sorgt für Misstrauen in Peenemünde Kreis schreibt Stelle für Regionalmanagement aus / Grundlage soll Machbarkeitsstudie sein / Bürgermeister fühlt sich hintergangen VON HENRIK NITZSCHE PEENEMÜNDE. Die Debatte um die Zukunft des Flugplatzes Peenemünde flammt wieder auf. Nachdem der Landkreis die umstrittene Machbarkeitsstudie für ein mögliches Forschungs- und Erprobungszentrum für Luft- und Raumfahrt im Mai gestoppt hat, sorgt nun eine Stellenausschreibung für neue Unruhe. Gesucht wird ein Regionalmanager beziehungsweise eine Regionalmanagerin für die „Standortentwicklung Peenemünde“. Die Stelle ist bis April 2029 befristet. In der Ausschreibung heißt es unter anderem, dass die infrastrukturellen Maßnahmen auf Grundlage der Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie vorgeschlagen werden. Für Peenemündes amtierenden Bürgermeister Mario Szostak (Wählergemeinschaft Peenemünde/WGP) ist das ein Widerspruch. „Wir sind enttäuscht, dass trotz gegenteiliger Aussagen des Landrats weiter gegen den Willen der Gemeinde an der Machbarkeitsstudie gearbeitet wird“, sagt Szostak. Der Landkreis weist diesen Zusammenhang zurück. Kreissprecher Florian Stahlkopf betont, die Stellenausschreibung sei ein von der ursprünglich geplanten und inzwischen zurückgezogenen Machbarkeitsstudie unabhängiger Vorgang. Die Studie werde nicht weiterverfolgt. Szostak sieht das anders. „Wir fühlen uns belogen.“ Für ihn seien das Hinweise darauf, dass Ergebnisse der Machbarkeitsstudie offenbar doch eine Rolle spielen. Die Machbarkeitsstudie hatte im Frühjahr für erheblichen Aufruhr gesorgt. Untersucht werden sollte, ob auf dem ehemaligen Flugplatz ein Forschungs-, Entwicklungs- und Erprobungszentrum für Luft- und Raumfahrttechnologien entstehen könnte. Im Raum standen unter anderem Testflüge mit unbemannten und hochautonomen Systemen, maritime Erprobungsflächen sowie Forschungs- und Start-up-Infrastruktur. Dass Luft- und Raumfahrt auf dem Flugplatz bereits eine Rolle spielen, zeigt ein Projekt der Bundeswehr. Gemeinsam mit dem Bremer Unternehmen „Polaris Raumflugzeuge“ werden dort unbemannte Raumflugzeug-Demonstratoren getestet. Für die Gemeinde stellte sich deshalb die Frage, welche Folgen eine weitere Entwicklung in diese Richtung für Peenemünde hätte. Kritiker befürchteten zusätzliche Lärmbelastungen, Sperrgebiete und Konflikte mit dem Natur- und Umweltschutz. Zugleich verfolgt der Ort eine touristische Entwicklung. Am Hafen soll ein „Haus des Gastes“ entstehen, ab 2027 soll eine Kurkarte eingeführt werden. Die Befürchtung: Ein Standort für Luft- und Raumfahrttests könnte mit dem angestrebten „sanften Tourismus“ kollidieren. Der Streit eskalierte schließlich so weit, dass Bürgermeister Ralf Turowski (Wählergemeinschaft Peenemünde/WGP) seinen Rücktritt erklärte. Er räumte schwere Fehler im Umgang mit der Machbarkeitsstudie ein. Nun steht die Frage im Raum, was die neue Regionalmanagement-Stelle mit der weiteren Entwicklung des Flugplatzes zu tun hat. „Grundlage soll das ‚Regionale Entwicklungskonzept der Gemeinde Peenemünde 2020‘ sein“, so Stahlkopf. Dieses soll fortgeschrieben und an aktuelle gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Entwicklungen angepasst werden. Der Regionalmanager soll Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Bürger miteinander vernetzen, gemeinsame Projekte anstoßen und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts stärken. Auch Tourismus und Daseinsvorsorge gehören zu den Aufgaben. „Wir wollen den Standort durch die Ansiedlung neuer Unternehmen stärken“, sagt der Kreissprecher. Wegen des zunehmenden Interesses am Standort und der komplexen Gemengelage aus Historie, Naturraum, Infrastruktur und bestehenden Nutzungen habe die Landesregierung selbst das Regionalmanagement für Peenemünde vorgeschlagen, heißt es vom Kreis. Szostak bleibt dennoch skeptisch. Der Bebauungsplan für den Flugplatz sei aus seiner Sicht nicht auf eine militärische Nutzung ausgelegt. „Solarstrom und Stromspeicherung sind die Themen“, sagt der Bürgermeister. Ostseezeitung (Usedom-Ausgabe) vom 14.08.2026, S. 9 ______________________________________________________________________________________ OZ+ vom 14.08.2026, 04:29 Uhr: „Fühlen uns belogen“ Raumfahrt in Peenemünde doch nicht vom Tisch? Stellenangebot macht Bürgermeister misstrauisch Der Landkreis Vorpommern-Greifswald hatte die umstrittene Studie für Raumfahrtpläne in Peenemünde gestoppt. Eine neue Stellenausschreibung lässt Bürgermeister Mario Szostak nun daran zweifeln, dass das Vorhaben tatsächlich verworfen wurde. Von Henrik Nitzsche Peenemünde. Die Debatte um die Zukunft des Flugplatzes Peenemünde flammt wieder auf. Nachdem der Landkreis die umstrittene Machbarkeitsstudie für ein mögliches Forschungs- und Erprobungszentrum für Luft- und Raumfahrt im Mai gestoppt hat, sorgt nun eine Stellenausschreibung für neue Unruhe. Gesucht wird ein Regionalmanager beziehungsweise eine Regionalmanagerin für die „Standortentwicklung Peenemünde“. Die Stelle ist bis April 2029 befristet. Grundlage ist Machbarkeitsstudie In der Ausschreibung heißt es unter anderem, dass die infrastrukturellen Maßnahmen auf Grundlage der Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie vorgeschlagen werden. (...) Quelle: https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/vorpommern-greifswald/usedom/hintertuer-fuer-raumfahrt-plaene-auf-usedom-peenemuende-wirft-landkreis-wortbruch-vor-IFDTQIXF4VD3ZF54CTT6G3O57U.html

  • Peenemünder Flughafenring zwischen Abzweig Nordhafen und Flugplatz wegen Bauarbeiten seit 13. August 2026 gesperrt

    Seit dem 13. August 2026, 8.00 Uhr ist der Streckenabschnitt des Flughafenrings zwischen dem Abzweig zum Nordhafen und dem Flugplatz wegen Instandsetzungsarbeiten der Straße vorläufig für den Verkehr gesperrt. In diesem Bereich war die Fahrbahn erheblich abgesackt. Die Zufahrt zum Nordhafen erfolgt nun ausschließlich über die Bahnhofstraße in Peenemünde. Eine entsprechende Umleitung ist ausgeschildert. Am Abzweig L 264/ Flughafenring (an der ehem. Hauptwache) wurde ebenfalls ein Sackgassen-Schild aufgestellt, das darauf verweist, dass der Flughafenring nur bis zum Flugplatz befahren werden kann. Auch der Linienbusverkehr ist davon betroffen. Fotos: Th. Köhler, 13.08.2026

  • Vortrag im Marine- und Fliegermuseum Peenemünde am 11. August 2026: "Peenemünde - Geheime Waffenschmiede"

    Am Dienstag, den 11. August 2026 erläutert Thomas Köhler M.A. (Archivar des Historisch-Technischen Museums Peenemünde) in seinem Vortrag den Aufbau und die Entwicklung der Peenemünder Versuchsstellen bis zum Kriegsende und gibt einen Überblick über die hier getätigten Projekte. Der kleine Ort Peenemünde auf der Insel Usedom wuchs zwischen 1936 bis 1945 zum größten militärischen Forschungszentrum Europas heran. Auf einer Fläche von 30 Quadratkilometern arbeiteten bis zu 12.000 Menschen gleichzeitig, um im Geheimen neuartige Waffensysteme entwickelt zu können, wie dem ersten Marschflugkörper und der ersten ballistischen Großrakete der Welt. Im Oktober 1942 gelang hier in der damaligen Heeresanstalt Peenemünde mit dieser Rakete der weltweit erste Flug eines von Menschenhand geschaffenen Objekts ins All. In der benachbarten Versuchsstelle der Luftwaffe Peenemünde-West wurden Flugkörper mit revolutionärer Technik getestet. Die Forschung diente jedoch von Beginn an nur einem Ziel: Hochtechnologie sollte militärische Überlegenheit schaffen und dem Deutschen Reich zum Sieg im Zweiten Weltkrieg verhelfen. Beginn um 19:00 Uhr im Marine- und Fliegermuseum Peenemünde, in der Hafengalerie Der Eintritt ist frei, für eine kleine Spende vorort wären wir jedoch sehr dankbar, um Ihnen auch in Zukunft weiter spannende Vorträge bieten zu können. Ankündigung im Peene-BLITZ am Sonntag, Nr. 32 / 33. Jg. vom 9.8.2026, S. 5 Ankündigung in der Ostseezeitung (Usedom-Ausgabe) vom 11.8.2026, S. 9

  • Vortrag im Marine- und Fliegermuseum Peenemünde am 12. August 2026: "85 Jahre Angriff auf Pearl Harbor"

    In der Präsentation am Mittwoch, 12. August 2026 erläutert Fregattenkapitän a.D. Axel Schilling ein historisches Thema des 2. Weltkrieges im Pazifik. Im Dezember ist es 85 Jahre her, dass mit dem Angriff der Kaiserlich Japanischen Marine auf den amerikanischen Flottenstützpunkt "Pearl Harbor" der in Europa schon seit über zwei Jahren tobende Krieg sich zum globalen Krieg ausweitete. Über dieses Ereignis gibt es einige sehr fragwürdige Spielfilme, meist aus amerikanischer Sicht. Im angebotenen Vortrag wird aus japanischer Sicht aufgezeigt, wie dieses relativ kleine Land auf die Idee kommen konnte, die stärkste Industriemacht der Welt anzugreifen. Was waren die Motivation und die Überlegungen zu dieser Entscheidung, wie wurde sie schließlich umgesetzt? Diese Fragen werden im Vortrag ausführlich dargestellt, wobei Zwischenfragen ausdrücklich erwünscht sind und es gerne auch zu einer anschließenden Diskussion kommen darf! Beginn um 19:00 Uhr im Marine- und Fliegermuseum Peenemünde, in der Hafengalerie Der Eintritt ist frei, für eine kleine Spende vorort wären wir jedoch sehr dankbar, um Ihnen auch in Zukunft weiter spannende Vorträge bieten zu können. Ankündigung im Peene-BLITZ am Sonntag, Nr. 32 / 33. Jg. vom 9.8.2026, S. 5 Ankündigung in der Ostseezeitung (Usedom-Ausgabe) vom 11.8.2026, S. 9

  • Vortrag im Marine- und Fliegermuseum Peenemünde am 5. August 2026: "17. Juni 1953 - Volkspolizei See im Alarmzustand"

    Der Militärhistoriker Dr. Ingo Pfeiffer berichtet in seinem Vortrag am 05.08.2026 über 17. Juni 1953 – Volkspolizei See im Alarmzustand Küstensicherung - Einsatz auf Usedom und in Küstenstädten - Dienstverweigerungen - Entlassungen Die Volkspolizei See als Vorläuferorganisation der Seestreitkräfte DDR, wurde am 17. Juni 1953 um 14.30 Uhr in Alarmbereitschaft versetzt. Neben der Flottenbasis in Peenemünde kam es in weiteren Marine-Dienststellen zur Formierung von Einsatzkompanien von jeweils 120 Mann. 3.217 Marinesoldaten wurden zu Patrouillen- und Sicherungsdiensten in Küstenstädten eingesetzt. Die Insel Usedom gehörte neben Stralsund und Warnemünde zu Einsatz-Schwerpunkten. Bis 23. Juni patrouillierten im Küstensicherungsdienst 5 Schiffsgruppen zu je 3 Schiffen vor Hafenansteuerungen von Wismar, Warnemünde, Stralsund, Saßnitz und in der Pommerschen Bucht (Wolgast). Sie hatten die Aufgabe, ein- und auslaufende Schiffe zu kontrollieren, die Einschleusung von „Agenten“ und Fluchten in See zu verhindern. Fischkutter waren in See der rigiden Kontrolle der Volkspolizei See und Grenzpolizei-Küste ausgesetzt. Der Einsatz war begleitet von Dienstverweigerungen, Entlassungen und Desertierungen von Marinesoldaten. Der Chef einer Schiffsbrigade von Peenemünde flüchtete nach Westberlin. Erwähnung findet das Schicksal von Oberleutnant zur See Konrad Reckstat in Peenemünde. Er wurde wegen Streikführerschaft seines Vaters in Sippenhaftung genommen und 1953 entlassen. Auf der Vortragsveranstaltung begrüßen wir dazu dessen Sohn als Zeitzeugen. Interessenten haben die Möglichkeit, relevante Publikationen zu erwerben. Beginn um 19:00 Uhr im Marine- und Fliegermuseum Peenemünde, in der Hafengalerie Der Eintritt ist frei, für eine kleine Spende vorort wären wir jedoch sehr dankbar, um Ihnen auch in Zukunft weiter spannende Vorträge bieten zu können. Ankündigung im Peene-BLITZ am Sonntag, Nr. 31 / 33. Jg. vom 2. August 2026, S. 6

  • Drei Kandidaten stellen sich zur Bürgermeisterwahl in Peenemünde

    NDR.de, Stand: 31.07.2026 19:00 Uhr Drei Kandidaten stehen in Peenemünde (Landkreis Vorpommern-Greifswald) zur Bürgermeisterwahl am 20. September. Am Donnerstag hat der Wahlausschuss die Kandidaten zugelassen. Allerdings müssen noch Fristen für Einsprüche abgewartet werden. Unter den Kandidaten ist der langjährige frühere Bürgermeister von Peenemünde, Rainer Barthelmes von der Wählergemeinschaft Peenemünde. Außerdem werden die Einzelbewerber Matthias Krause und Sabrina Schmidt bei der Wahl antreten. Der bisherige Bürgermeister Ralf Turowski hatte im Mai seinen Rücktritt angekündigt. Seitdem führt der 1. Stellvertreter, Mario Szostak, die Geschäfte der Gemeinde. Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/vorpommern/drei-kandidaten-stellen-sich-zur-buergermeisterwahl-in-peenemuende,mvregiogreifswald-4840.html

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